Die größten Fehler im Network Marketing

Trainingstipps & Know how   ●   Veröffentlicht von Netcoo Redaktion    ●   

Seit sieben Jahren ist Frank Heister im Network Marketing aktiv, seit vier Jahren zeigt er erfolgreich über seine Akademie als Trainer und Mentor, wie einfach Network Marketing sein kann – wenn man es wirklich verstanden hat. Und wer es verstanden hat, macht auch keine großen Fehler. Was aber sind die größten Fehler? Frank Heister hat sie einmal dargestellt.

1. Perfektion
Perfektion schafft Frustration! Im Network Marketing darf nichts perfekt sein. Das ist eine Katastrophe! Wenn alles perfekt ist und immer nur der Beste oder die Beste spricht, dann steigen die Menschen nicht ein, weil sie denken, das kann ich nicht! Es ist sympathischer, wenn jemand aufgeregt ist und sich auch einmal verhaspelt. Auch, wenn es insgesamt nicht richtig gut ist, denn dann denkt jeder, das kann ich auch! Das ist Sinn der Sache, denn im Network Marketing geht es um Duplikation, um die dauernde Wiederholung der Basics!

2. Nicht mit dem Google-Problem umgehen können
Bestimmt kennst du das auch: Du machst eine Präsentation und am nächsten Tag rufst du deinen Gast noch einmal an. Er sagt dir, er hat gegoogelt und festgestellt, dass das leider nichts für ihn ist! Oder du möchtest nachfassen und er geht gar nicht mehr ans Telefon. Du möchtest ihn per Facebook kontaktieren, doch er hat dich geblockt! Du hast nie wieder etwas von ihm gesehen oder gehört.

Was will ich damit sagen? Die meisten Menschen, die googeln, kommen nie mehr wieder. Sie finden all die negativen Informationen über dein Business und tauchen ab!
Wie gehst du damit um, wenn jemand sagt, er hat gegoogelt?

Ganz einfach, du sagst: „Das verstehe ich. Früher hast du einen Erwachsenen gefragt, und heute googelst du, wenn du dich informieren möchtest. Richtig?“ „Ja.“ Du sagst: „Ist schon okay, aber wenn du das machst, dann googel bitte auch deinen jetzigen Arbeitgeber, den Hersteller deiner Waschmaschine, deine Krankenkasse. Du wirst mehr negative als positive Dinge finden. Googele deine letzte größere Investition, zum Beispiel dein Auto, dein Handy oder irgendetwas in der Art. Googele auch das bitte!“

Wie kannst du das Googeln schon von vorne weg unterbinden?
Wenn beispielsweise jemand nach einer Präsentation sagt: „Ich muss noch einmal mit meiner Frau/mit meinem Mann darüber sprechen.“ Dann bedeutet das in der Regel: „Ich will nicht einsteigen oder ich muss mir noch weitere Informationen beschaffen.“ Darauf kannst du erwidern: „Schön, dass du das sagst, dann lass uns das gemeinsam tun!“

3. Von hohen Verdienstmöglichkeiten sprechen
Viele Networker reden während ihrer Geschäftspräsentationen von den Millionen, die man verdienen kann, oder von 20.000, 30.000 oder 40.000 Euro im Monat. Sie reden davon, aber sie haben sie noch kein einziges Mal selbst verdient. Genau aus diesem Grund sind viele nicht erfolgreich!

Warum ist das so? An solche Summen können die meisten Menschen nicht glauben, sie können es sich schlichtweg nicht mal vorstellen. Wenn du mit solchen großen Zahlen um dich wirfst, dann schüchterst du einerseits deine Gäste ein und andererseits tust du dir selbst auch nichts Gutes damit. Denn auch du kannst nicht richtig daran glauben, weil das Geld ja noch nie in dieser Menge auf deinem Konto gelandet ist. Dein Bewusstsein und dein Unterbewusstsein befinden sich immer im Zwiespalt. Das ist wie bei Affirmationen, das Bewusstsein sagt: „In einem Monat verdiene ich 50 000 Euro.“, das Unterbewusstsein aber antwortet: „DU??? Nein, sicher nicht!“ Und dein Unterbewusstsein behält in der Regel Recht! Diese Summe ist zu hoch gegriffen, du schaffst es einfach nicht. Was passiert auf Dauer? Dein Selbstwertgefühl sinkt und du bekommst eine ganz andere Ausstrahlung.

Ich sage dir, fange niemals mit solchen Zahlen an, denn sonst schaffst du es nie! Im Gegenteil, lass all die Verdienstmöglichkeiten und den Marketingplan während deiner Präsentationen einfach weg! Bei meinen Events gab es so etwas nicht! Da ging es nie um Millionen und Verdienstmöglichkeiten, sondern um die Storys und um den Bedarf des Gastes! „Fake it“, heißt nicht lügen, sondern sich so fühlen.

4. Der Einlader erklärt das Geschäft
Das ist jetzt eine der wichtigsten Lektionen, die ich dir hier gebe, deswegen pass gut auf:
Der Einlader erklärt NIEMALS das Geschäft. Niemals! Nutze die Macht der dritten Person! Du bist für die richtige Einladung zuständig und der Leader erklärt das Geschäft!
Was ist das Problem, wenn du die Geschäftsvorstellung selber machst? Beim Gast kommt bewusst oder unbewusst an, dass er das auch alles selber machen muss, wenn er einsteigt. Er hat in den meisten Fällen das Gefühl, das schafft er nicht. Und die Zeit, ja die Zeit, die fehlt ihm auch dafür. Das ist nicht gut für dich und dein Geschäft!

Wenn du nicht die Möglichkeit hast, bei Präsentationen auf deine Upline zurückzugreifen, dann mache sie mit einem Tool, wie zum Beispiel einem Video oder mit unserem NOW-System. (http://now.frankheister.com) Erkläre es keinesfalls selbst!

5. Produktverkäufer statt Chancengeber
Networker erklären gerne, wie toll ihr Geschäft ist (Vision, CEO, Umsatz, Produkt). Das machen wirklich die meisten. Aber, glaube mir, die Vision deiner Firma, die Umsätze oder der Name des CEO der Firma interessieren in Wirklichkeit niemanden! Es ist nicht wichtig. Das brauchst du nicht erzählen!

Ich erkläre dir das am Beispiel eines Glases Gewürzgurken. Nehmen wir an, du gehst einkaufen, weil du ein Glas Gewürzgurken brauchst. Wie läuft das ab? Denken wir uns kurz hinein:
Du gehst in den Supermarkt, suchst das Regal mit den Gewürzgurken, nimmst das Glas in die Hand und suchst auf dem Etikett als erstes, welche tolle Vision die Firma hat. Dann suchst du weiter nach dem CEO der Firma, und schließlich noch, wieviel Umsatz die Firma macht.

Was???????????????????????????
Das steht alles gar nicht auf dem Etikett?
Dann googelst du am besten erst einmal den Hersteller des Glases und findest das so schnell wie möglich heraus, damit du endlich das Glas in den Einkaufswagen legen kannst!

Läuft das wirklich so ab?
Oder eher so: Du gehst in den Supermarkt, suchst das Regal mit den Gewürzgurken und packst das Glas in den Einkaufswagen. Das Glas mit den Gurken, die dir so gut schmecken. Fertig, weiter geht´s.

Deinem Gast soll es auch schmecken, deswegen lass Visionen, CEO, Umsatz, Marketingplan und dass er dein Produkt unbedingt braucht, einfach weg!
Du bist Chancengeber, nichts anderes!

Erkläre deinem Gast das Geschäft so, dass er von sich aus sagt: ,,Ja, das will ich!‘‘ Denn wenn der Gast etwas möchte, dann läuft er dir hinterher und nicht anders herum!
Eine Möglichkeit, als Chancengeber immer und überall Interesse zu wecken, ist die Elevator-Pitch!

Was ist das? Der Elevator-Pitch kommt ursprünglich aus Amerika. Sie ist die Idee amerikanischer Verkäufer, Kunden oder den Chef während der Dauer einer Aufzugfahrt von ihrem Produkt oder ihrer Idee zu überzeugen. Weil eine Aufzugfahrt recht kurz ist, müssen alle wichtigen Informationen in ein kurzes Zeitfenster von maximal 60 Sekunden passen:

Kurzvorstellung, Begeisterung für das Projekt wecken und den Auftrag an Land ziehen oder den vielbeschäftigten Chef überzeugen.

Der Elevator Pitch war und ist so erfolgreich, dass ich dir den grundsätzlichen Aufbau heute erklären möchte. Du musst sie nur noch auf dein Produkt und dein Geschäft anpassen:

Was machst du?

„Ich bin Network-Marketing Unternehmer im Bereich … (Gesundheit und Fitness etc. / Bitcoins / Kosmetik).“

Was ist der Nutzen deines Produkts?
„Ich helfe Menschen, … .“

Was ist der Nutzen deines Geschäfts?
„Darüber hinaus biete ich Menschen die Chance, sich nebenberuflich, ein Vollzeit-Einkommen aufzubauen“

„Gibt es denn in deinem Leben ein/zwei Dinge, die dich stören?“
„Nein, eigentlich nicht.“

„Gibt es ein/zwei Dinge, die besser laufen könnten?“
„Ja, besser geht immer!“

„Was wäre das denn?“
„Naja, im Büro ist mittlerweile immer Stress, und der Chef, der macht so einen Druck. Mehr Geld wäre natürlich auch klasse.“

„Nun mal angenommen, es gäbe eine Möglichkeit, ohne Chef zu arbeiten, und dabei mehr Geld zu verdienen, wäre das interessant für dich?“
„Ja.“

„Dann macht es ja Sinn, dass wir die Telefonnummern austauschen. Festnetz oder Handy?“ (Auf’s Handy gucken und keinen Augenkontakt mehr halten).
„Handy.“
„Das ist die 0172 …“ „Nein, die ….“

So, jetzt hole dir Stift und Zettel und erstelle gleich deine ganz persönlichen Elevator-Pitch!

Ja, jetzt!

Das ist wichtig. Schreibe sie dir auf und übe sie solange ein, bis sie wie aus der Pistole geschossen kommt! Sie muss jederzeit blitzschnell abrufbar sein und bei deinem Gesprächspartner Interesse und am besten noch Begeisterung für dein Geschäft hervorrufen!

6. Das Beste, was mir beim Sponsern passieren kann, ist ein „Ja“!
Viele Networker glauben, dass es darum geht, so viele Menschen wie möglich zu sponsern. Sie haben das Ziel, nach 3 bis 5 Jahren Arbeit im Network Marketing finanziell frei zu sein. Folglich freuen sie sich über jedes „Ja“, das sie beim Sponsern bekommen, denn das bringt sie ihrem Ziel ein Stückchen näher. Jetzt stelle ich vermutlich deine Welt auf den Kopf, denn ich sage: Das ist der absolute Bullshit!

Ich erkläre dir auch, warum. Fangen wir ganz vorne an. Du machst einen neuen Kontakt, vielleicht per Facebook oder auf der Straße. Du rufst ihn an und lädst ihn auf ein Event ein. Er kommt und steigt nach der Geschäftspräsentation ein. Deine Freude ist groß. Du nimmst dir auch die Zeit und arbeitest ihn vernünftig ein. Nach kurzer Zeit stellst du fest, dass er nichts macht. Du fragst nach, was los ist, und er sagt zu dir: „Du, das Produkt, das finde ich klasse, aber ins Network Marketing möchte ich doch nicht einsteigen.“ Und du erwiderst vielleicht noch: „Jetzt benutzt du ja sowieso schon das Produkt und findest es klasse, dann kannst du es ja auch weiterempfehlen.“ Du rennst ihm hinterher und versuchst ihn vielleicht noch zu missionieren, denn du hast schon so viel Zeit für ihn aufgewendet. Das kann doch nicht sein! Doch er will nicht mehr. Dein Partner ist „tot“.

Bei den meisten Networkern sind mehr Tote als Lebendige in der Downline zu finden: Menschen, die es nicht verstanden haben, Menschen, die nicht wollen oder Menschen, die tottrainiert wurden! Bei mir war es früher genau so, also machen wir uns bitte nichts vor.

Und jetzt frage ich dich: Ist es nicht besser, wenn jede dieser Leichen gleich von Anfang an „Nein“ gesagt hätte?
Ich sage „Ja, es ist auf jeden Fall besser!“, denn dann hättest du nicht so viel von deiner Zeit verschwendet!
Diese ganze Zeit fehlt dir für denjenigen, der einsteigen und wirklich etwas bewegen will. Wenn deine Partner nicht ins Tun kommen, dann sind sowohl deine Zeit, als auch deine Arbeit verschwendet!

Du bist hier nicht im Ausbildungs- sondern im Sortiergeschäft! Du hilfst den Menschen am meisten, wenn du fokussiert deinen Weg gehst. Sortiere also gleich am Anfang diejenigen aus, die nicht wollen oder die nicht aktiv mitarbeiten möchten! So krass sich das auch anhört, die meisten haben aus den folgenden Gründen keinen Erfolg: Sie haben die falsche Einstellung.

Sie wissen nicht, wie man ein Team dupliziert. Sie klammern sich an die falschen Menschen! Konzentriere dich auf das Aussortieren, das ist dein Erfolg! Die, die wirklich wollen, die finden ihren Weg zu dir!

Ich wünsche Dir Mut und Konsequenz beim Umsetzen
Dein Frank Heister

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Mehr unter:  www.frankheister.com

Bild: © chayantorn -fotolia.com

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  1. Meine über 10 jährige Erfahrung kann genau das bestätigen, was Frank Heister oben darstellt und deshalb arbeite ich seit vielen Jahren mit der gleichen Methode und der gleichen ethischen Einstellung. Aktuell wurde ich von Frank Heister in seinen Hilfstrainer-Stab berufen.
    Wenn auch Du so arbeiten willst, um erfolgreich zu werden, dann bewerbe Dich per E-Mail bei mir.
    Ich bilde pro Halbjahr 3 neue Partner aus.
    Viele Grüße
    Dietmar Schmitz
    E-Mail: ds@nufokus.de

  2. Frank Heister … er hat mir durch seine Akademien und Missions viel in meinem Business geholfen … ich bin begHEISTERt …
    Er ist zwar nicht jedermanns Liebling, aber ich liebe seine klaren und direkten Worte.
    Danke Frank!

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