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Lieber was gesundes bei Disney

Disney erteilt Junk-Food-Werbung eine Abfuhr!

 ●  Netcoo Redaktion

Der amerikanische Unterhaltungsriese Walt Disney http://disney.com will auf Werbung ungesunder Lebensmittel verzichten. Ab dem Jahr 2015 sollen ausschließlich unbedenkliche Produkte auf den Fernsehkanälen und Webseiten des Konzerns beworben werden. Disney will dadurch einen Beitrag im Kampf gegen die überhandnehmende Fettleibigkeit in den USA leisten. „Dies ist eine äußerst falsche Entscheidung und Teil einer naiven medienpolitischen PR-Strategie“, kritisiert Volker Nickel, Geschäftsführer des Zentralverbands der deutschen Werbewirtschaft http://zaw.de , das Vorgehen Disneys.

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Aufgepasst

Evolv und das Gesundheitswasser!

 ●  Netcoo Redaktion

Die führende US-Krebsklinik M.D. Anderson in Houston hat sich von einem Texanischen Direktvertriebs-Unternehmen names Evolv Health distanziert, das sich einer Empfehlung für sein Getränkeprodukt bedient haben soll, die angeblich vom M.D. Anderson Krebszentrum der Universität von Texas stammt. Einer Werbung zufolge sollte „Evolv’s“ „Gesundheitswasser“ nicht nur vom M.D. Anderson Krebszentrum untersucht, sondern auch noch missverständlicherweise empfohlen worden sein. Dazu stellte nun M.D. Anderson in einer Erklärung fest, dass das Institut wohl eine eingeschränkte chemische Analyse des Produkts hinsichtlich seiner entzündungshemmenden Wirkung auf Rechnung und im Auftrag des Herstellers vorgenommen habe. Es wurden dabei aber weder Wirkung oder Schädlichkeit durch M.D. Anderson festgestellt, noch wurde es am Menschen erprobt.

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Dr. Mehmet C. Oz

Oprah & Dr. Oz klagen gegen irreführende Werbung!

 ●  Netcoo Redaktion

Talkshow – Königin Winfrey Oprah und Dr. Mehmet C. Oz (Bestsellerserie: YOU) wehren sich gerichtlich gegen 40 Firmen – darunter einige Network Marketing Unternehmen, die sich beim Vertrieb von ‚Acai‘- Frucht – Komplexen und anderen Produkten unrechtmäßig Oprah’s und Oz’s Namen bedient hätten. Die Klageschrift bezieht sich auf unterstellte Äußerungen bzw. nicht autorisierte Verwendung ihrer Namen für Markenprodukte, die sie nie werblich unterstützt hätten. Da Dutzende von ‚Acai‘ – Schlankheitsprodukten mit ihrem Namen oder ihrer angeblichen Unterstützung beworben wurden, mußte dies zwangsläufig gerichtliche Schritte nach sich ziehen.

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Polizei

FLP-Vertriebssystem verstößt nicht gegen § 16 Abs. 2 UWG!

 ●  Netcoo Redaktion

Kurz vor Weihnachten erreichte die Netcoo Redaktion eine „Pressemitteilung“ eines Anwalts aus Bayern, in der es u.a. hieß, die Staatsanwaltschaft und das AG Frankfurt seien der zutreffenden Ansicht, dass es sich bei dem FLP-Vertriebssystem um ein verbotenes System der progressiven Kundenwerbung handelt. Eine Anfrage bei FLP-Deutschland ergab, dass das Forever Geschäft in Frankfurt sowie in München und Wien sowie in allen Auslieferungslagern wie gewohnt erfolgreich weiter laufe. Auch sei FLP in seiner jetzigen Form kein illegales System. Die „Pressemeldung“ nehmen wir zum Anlass, einmal das deutsche Vergütungssystem des US-Unternehmens unter dem Gesichtspunkt des Verbotes der progressiven Kundenwerbung zu begutachten. Der hierfür einschlägige § 16 Abs. 2 UWG lautet:


„Wer es im geschäftlichen Verkehr unternimmt, Verbraucher zur Abnahme von Waren, Dienstleistungen oder Rechten durch das Versprechen zu veranlassen, sie würden entweder vom Veranstalter selbst oder von einem Dritten besondere Vorteile erlangen, wenn sie andere zum Abschluss gleichartiger Geschäfte veranlassen, die ihrerseits nach der Art dieser Werbung derartige Vorteile für eine entsprechende Werbung weiterer Abnehmer erlangen sollen, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.“

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Anstieg

Avon: 60 Prozent Gewinnplus!

 ●  Netcoo Redaktion

Starker Auslandsumsatz sorgte bei Avon Products Inc. im dritten Quartal 2008 für einen 60 Prozent höheren Gewinn gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Im Vergleich zu 2007 mit 139,1 Millionen US-Dollar betrug der Gewinn des dritten Kalendervierteljahres 2008 222,6 Millionen. Dabei stieg der Umsatz des weltgrößten Kosmetikdirektvertriebs von 2,35 Milliarden US-Dollar auf 2,64 Milliarden. Die Avon Aktie fiel von 41,57 US-Dollar am 30. September auf 24,83 am 31. Oktober fiel und wurde zwischenzeitlich sogar unter 20 US-Dollar, dies entspricht dem niedrigsten Kurs seit sieben Jahren, notiert. Dies dürfte in erster Linie mit der durch die Finanzkrise verursachten Panik an den US-Finanzmärkten zu tun haben und weniger auf die nicht ganz erfüllten Gewinnerwartungen zurückzuführen sein.

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Aufgepasst bei Heilaussagen

DV-Unternehmen haften für ihre Vertriebspartner!

 ●  Netcoo Redaktion

Vor dem Oberlandesgericht Köln (Urteil vom 08.02.2008, AZ 6 U 149/07) erwirkte die Kanzlei Schulenberg & Schenk aus Hamburg ein für die Branche überaus wichtiges Urteil im Bereich Nahrungsergänzungen. Die Vertriebspartner eines Direktvertriebs / Network Marketing-Unternehmens bewarben die Produkte im Internet mit krankheitsbezogenen Aussagen, woraufhin die Kanzlei das Unternehmen gem. § 8 Abs. 2 UWG auf Unterlassung in Anspruch nahm. Das beklagte Unternehmen verweigerte die Abgabe einer Unterlassungserklärung mit dem Hinweis darauf, dass es ihr wegen der Vielzahl der Vertriebspartner unmöglich sei, diese zu kontrollieren. Darüber hinaus sei in den Vertriebspartner-AGB ein Verbot der wettbewerbswidrigen Werbung enthalten.

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Internet

Webshop-Business: Welche Trends werden sich 2008 durchsetzen?

 ●  Netcoo Redaktion

Das Softwareunternehmen Hybris hat eine auf Umfrageergebnissen basierende Trendliste für diesen Markt zusammengestellt. 2007 wurden nach Angaben des Bundesverband für Versandhandel 10,9 Milliarden Euros allein Deutschland in diesem Bereich umgesetzt. Neben dem Wunsch nach mehr Übersichtlichkeit und der einfachen Handhabung sind u.a. folgende Punke vertreten:

1.2008 genießt der Katalog sein Comeback – online wie gedruckt. Über integriert blätterbare Online-Kataloge stehen Produktinformationen per Mausklick bereit.

2. Ein weiteres „Hot Topic“ des Jahres sind multinationale Webshops, optimalerweise mit international einsetzbaren Zahlungsmöglichkeiten und automatischer Berechnung der variierenden Steuer- und Lieferzeiten.

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Haftung für Vertriebspartner

Unternehmen haften für ihre Vertriebspartner!

 ●  Netcoo Redaktion

Seit langem umstritten ist die Frage, ob Network Marketing Unternehmen für das rechtsverletzende Verhalten ihrer Vertriebspartner einzustehen haben. Das Internetportal www.mlmrecht.de meldet, dass das LG Berlin(Beschluss vom 09.03.2007 – Az.: 15 O 169/07) in einer aktuellen Entscheidung dies bejaht und ein Network-Marketing-Unternehmen neben seinem Vertriebspartner nach den Regeln der Mitstörerhaftung auf Unterlassung in Anspruch genommen. Dabei hat das Gericht die Vertriebspartner als Affiliate Partner angesehen.

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Network Marketing

Network Marketing – eine realistische Alternative!

 ●  Netcoo Redaktion

Network Marketing – eine realistische Alternative in Zeiten der Veränderung

Es wird wenig Hoffnung verbreitet

In diesen Tagen haben die Schwarzseher und Pessimisten das Wort und all jene, die schon immer gewusst haben, dass es bergab geht. Sie brauchen sich um ihren Applaus keine Sorgen zu machen, er kommt reichlich und von vielen Seiten. Tatsächlich gibt es ja auch einige Beispiele, von den Medien dankbar aufgegriffen, die den ewigen Bedenkenträgern die Begründungen für ihr Stöhnen liefern:

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GoYellow

Gesurft, gewählt, gewonnen – mit Netcoo & GoYellow

 ●  Netcoo Redaktion

Gesurft, gewählt, gewonnen – mit Netcoo & GoYellowKaltwerbung ade: Warum der Internetbranchendienstleister GoYellow.de Beraterwerbung endlich finanzierbar und effektiv macht

Anzeigenwerbung? Da geht ein Stöhnen quer durch die Beraterschaften. Von Aloe Vera bis Mangostan haben Vertriebspartner nicht die besten Erfahrungen mit diesem Thema. Es lohnt sich kaum zu werben, weil die Resonanz zu gering ist, die Streuverluste zu groß sind, und weil manche Companys sie eh ungern sehen. Falsch gedacht: Werbung ist – nicht nur in Fachmagazinen – wichtig, damit es mit dem Geschäft vorwärts geht. Gerade für Vertriebspartner, die am Anfang ihrer Karriere stehen, wo erst mal wenig Kapital für PR zur Verfügung steht.

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Agel Vergütungsplan und § 16 UWG!

 ●  Netcoo Redaktion

Im Zuge einer Recherche konnten wir zur angeblichen Gesetzeswidrigkeit des Agel-Vergütungsplans erfahren, dass ein Agel-Distributor wegen der Darstellung des Agel-Vergütungsplans auf seinen Internetseiten von dem Direktvertriebsunternehmen Nova Nutria abgemahnt wurde. Da sich der Distributor weigerte eine Unterlassungserklärung zu unterschreiben, wurde eine Einstweilige Verfügung erwirkt.

Nach den uns vorliegenden Informationen, soll die Darstellung des Vergütungsplans auf der Internetseite gegen den § 16 Abs. 2 des UWG verstoßen haben. Die dargestellte Version soll den Verdacht der „progressiven Kundenwerbung“ erwecken. Ob diese Einstweilige Verfügung nun Auswirkung auf alle in Deutschland tätigen Agel-Distributoren haben könnte, ist derzeit unklar. Die Frage die sich hier aufdrängt, ob denn alle Distributoren mit den gleichen Internetseiten arbeiten?

Vorgeworfen wurde u.a., dass es sich bei Agel um ein quasi in sich geschlossenes System handelt, da die Agel Produkte nicht für den Wiederverkauf ( so genannte NFR-Produkte) zugelassen sind und man zu Eigenumsätzen beim Einstieg verpflichtet ist, die wiederum verprovisioniert werden.

Zur Hintergrundinformation, hier einmal der § 16 Abs. 1 und 2 des UWG in der Übersicht:

1) Wer in der Absicht, den Anschein eines besonders günstigen Angebots hervorzurufen, in öffentlichen Bekanntmachungen oder in Mitteilungen, die für einen größeren Kreis von Personen bestimmt sind, durch unwahre Angaben irreführend wirbt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

(2) Wer es im geschäftlichen Verkehr unternimmt, Verbraucher zur Abnahme von Waren, Dienstleistungen oder Rechten durch das Versprechen zu veranlassen, sie würden entweder vom Veranstalter selbst oder von einem Dritten besondere Vorteile erlangen, wenn sie andere zum Abschluss gleichartiger Geschäfte veranlassen, die ihrerseits nach der Art dieser Werbung derartige Vorteile für eine entsprechende Werbung weiterer Abnehmer erlangen sollen, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

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Abwerbung ist die beste Werbung!

 ●  Netcoo Redaktion

Abwerbung ist immer noch ein leidiges Thema im Direktvertrieb. Viele Unternehmen und Vertriebsorganisationen arbeiten mit der Devise: „Abwerbung ist die beste Werbung“. Und tatsächlich ist Abwerbung unter Umständen erlaubt. Lesen Sie in der nächsten Ausgabe (am 31.08.2006 im Handel) was alles erlaubt und was alles nicht erlaubt ist. Wo sind die Grenzen? Wo können Sie Ihren persönlichen Profit herausschlagen? Und wo, wird man Sie möglicherweise verklagen?

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