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Richter entscheidet zu Ungunsten von Amway!

 ●  Netcoo Redaktion

Ein Bundesrichter in den USA hat im Fall einer Sammelklage von 27 ehemaligen Vertriebspartnern und unabhängigen Geschäftsinhabern ein Urteil zu Ungunsten der Amway Corp, das führende Network Marketing Unternehmen der Welt, gefällt. Dem Urteil zufolge ist es Amway untersagt, weiterhin seine früheren Vertriebspartner in ein Schiedsverfahren um Streitigkeiten zwischen beiden Parteien zu zwingen. Die unabhängigen Vertriebspartner hatten eine Beschwerde gegen Amway eingereicht und dabei beantragt, Quixtar, Amway’s Internethandel, zu untersagen, die Kläger „mit wiederholten Entscheidungen über Scheinbelästigungen mit einseitig beschlossenen, betrieblichen Geheimregularien zu belästigen und zu bedrohen.“

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2005 entschied das Gericht zugunsten von Amway!

Amway bestreitet Intervention bei Warschauer Filmfestival!

 ●  Netcoo Redaktion

Polnischen Medien zufolge soll US-Direktvertriebsgigant Amway Berichte bestreiten, nach denen er die Aufführung der Film-Dokumentation „Welcome to Life“ anläßlich des Warschauer Film Festivals blockiert haben soll. In einer Verlautbarung auf seiner Webseite teilt das Unternehmen mit, dass der Film nicht wegen einer direkten Einschüchterung des öffentlichen Senders TVP, der die Vorführrechte an dem Film besitzt, aus dem Festivalprogramm genommen worden sei, sondern wegen eines noch in der Schwebe befindlichen Verfahrens zwischen Amway und TVP.

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Aufgepasst bei Heilaussagen

DV-Unternehmen haften für ihre Vertriebspartner!

 ●  Netcoo Redaktion

Vor dem Oberlandesgericht Köln (Urteil vom 08.02.2008, AZ 6 U 149/07) erwirkte die Kanzlei Schulenberg & Schenk aus Hamburg ein für die Branche überaus wichtiges Urteil im Bereich Nahrungsergänzungen. Die Vertriebspartner eines Direktvertriebs / Network Marketing-Unternehmens bewarben die Produkte im Internet mit krankheitsbezogenen Aussagen, woraufhin die Kanzlei das Unternehmen gem. § 8 Abs. 2 UWG auf Unterlassung in Anspruch nahm. Das beklagte Unternehmen verweigerte die Abgabe einer Unterlassungserklärung mit dem Hinweis darauf, dass es ihr wegen der Vielzahl der Vertriebspartner unmöglich sei, diese zu kontrollieren. Darüber hinaus sei in den Vertriebspartner-AGB ein Verbot der wettbewerbswidrigen Werbung enthalten.

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Werbeslogan „Senkt den Cholesterinspiegel” ist zulässig!

 ●  Netcoo Redaktion

Ein Lebensmittel mit der Verpackungsaufschrift “Senkt den Cholesterinspiegel” und/oder “Für einen ausgeglichenen Cholesterinspiegel” ist nicht geeignet, bei einem durchschnittlich verständigen Verbraucher den Eindruck zu erwecken, es handele sich um ein zur Vorbeugung, Behandlung oder Heilung eines krankhaft erhöhten Cholesterinspiegels bestimmtes oder geeignetes Präparat. Das meldet die Internetseite www.mlmrecht.de. Ein Hinweis auf cholesterinsenkende Wirkung im Lebensmittelbereich ist keineswegs unüblich. So entschied das Verwaltungsgericht Minden mit Beschluß vom 29.06.2006 (6 L 201/06) und ließ damit die Herzen von Ballaststoff Getränkepulver-Networkern höher schlagen.

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