Geben und Nehmen im Gleichgewicht – Fußballfabrik setzt auf Franchising als Geschäftskonzept

Franchise News, Gründer-Wissen, Startup Scene   ●   Veröffentlicht von Netcoo Redaktion    ●   

Die 1997 von Ingo Anderbrügge (siehe Bild) gegründete und seither von ihm geführte Fußballfabrik mit Sitz in Recklinghausen veranstaltet deutschlandweit Fußballcamps für Kinder im Alter von 5 bis 15 Jahren.

Ein eigenes Unternehmen aufbauen und dabei die persönliche Leidenschaft zum Beruf machen: Für viele ein großer Traum. Häufig gestaltet sich die Umsetzung der eigenen Idee allerdings schwierig und weist ein Risiko auf, das der angehende Unternehmer nur eingeschränkt kalkulieren kann. Zudem verbinden mögliche Kapitalgeber Neugründungen mit einem wesentlich höheren Ausfallrisiko, da historische Daten hier nicht vorliegen.

Mehr als die Hälfte aller Gründer geben im „Bitkom Start-up Report 2016“ an, dass die Finanzierungsbedingungen ihr neues Unternehmen am ehesten einschränken.  Eine beliebte Option, dennoch in die Selbstständigkeit zu starten, stellt ein Franchise-System dar, von dem auch die Fußballfabrik Deutschland GmbH profitiert. Bei dieser Möglichkeit der Partnerschaft verleiht ein bereits bestehendes Unternehmen seine Geschäftsidee an einen oder mehrere Neu- beziehungsweise Mitgründer.

Erfolg ausdehnen
Beim Konzept des Franchisings kooperieren zwei Partner und wenden dabei ein erprobtes und etabliertes Geschäftsmodell an. Die Rollenverteilung ist klar definiert: Der Franchise- Geber verleiht eine detailliert ausgearbeitete, getestete und entwickelte Idee an den zukünftigen Existenzgründer, den Franchise-Nehmer. Dieser übernimmt dieses Konzept und erhält gegen eine einmalige oder auch fortlaufende Gebühr das Recht und die Pflicht, die Idee mithilfe des aufgestellten Businessplans am eigenen Standort umzusetzen. Über die gesamte Vertragsdauer besteht also eine Verbindung zwischen beiden Parteien. Als besondere Vorteile kristallisieren sich zudem Bekanntheit und Reputation des Franchise- Gebers heraus, von denen der Franchise-Nehmer bei seiner Neugründung profitiert. Oftmals besteht bereits ein Marketingkonzept zur Umsetzung der Idee oder es stehen Service- und Dienstleistungen zur Mitbenutzung bereit. Auf diese Weise wird bereits nach kurzer Zeit die Fokussierung auf eigene Kunden ermöglicht. Gleichzeitig trägt der Gründer die erfolgreiche Idee des Franchise-Gebers weiter und sorgt so dafür, dass die Reichweite des Geschäftsmodells zunimmt.

Konzept. Partner. Umsetzung.
Auf diese Art der Vertriebsführung vertraut auch die Fußballfabrik von Ex-Bundesligaprofi und UEFA-Cup-Sieger Ingo Anderbrügge mit Sitz in Recklinghausen. Mit der deutschlandweiten Veranstaltung mehrtägiger Camps verfolgt das Unternehmen das Ziel, Kindern im Alter von 5 bis 15 Jahren neben fußballspezifischen Trainingsinhalten auch Wissen und Werte zu vermitteln, um sie abseits des Spielfelds weiterzubringen. Über Partnerschaften mit den Franchise-Nehmern, den sogenannten „Local Heroes“, setzt die Fußballfabrik ihre Philosophie „Training. Lernen. Leben.“ um. Dabei verwaltet und veranstaltet der jeweilige Partner die verschiedenen Camps in seinem Gebiet. Hierzu verwendet er das vorhandene Konzept: Es sieht Seminare zu Themen wie Bewegung, Ernährung und Stressregulierung sowie altersgerechtes Training in kleinen Gruppen vor. Der Franchise-Nehmer erhält die Erlaubnis, das bereits langjährig angewandte und erfolgreiche Ausbildungskonzept der Fußballfabrik zu nutzen. Dazu ist es zu Beginn der Unternehmensgründung notwendig, ein gewisses Eigenkapital in die Partnerschaft einzubringen.

Leidenschaft und Motivation
Zur erfolgreichen Umsetzung und Verwendung des fertigen Gerüsts gehört, neben dem Konzept von Geber-Seite, vor allem der Antrieb auf der Nehmer-Seite, etwas bewegen zu wollen. Im Mittelpunkt steht dabei jederzeit, Mädchen und Jungen eine professionelle Ausbildung im und um den Fußball anzubieten. Zusätzlich zu den Nutzungsrechten der Marke Fußballfabrik nach Ingo Anderbrügge steht Gründern hierfür fachliches Know-how zur Organisation und Durchführung der Camps und Projekte zur Verfügung sowie ein Programm mit allen Planungsprozessen. Im Zusammenhang mit dem gewählten Standort der Dependance stellt die Fußballfabrik alle relevanten Daten für ein Arrangement bereit. Über einen Gebietsschutz wird innerhalb von Unternehmen und Region dafür gesorgt, dass keine Konkurrenz aus den eigenen Reihen befürchtet werden muss. Außerdem profitieren die Local Heroes von bereits angewandten sowie auf Erfolg geprüften Marketingaktivitäten und erhalten ein Systemhandbuch mit der Dokumentation des Geschäftsaufbaus und der Arbeitsabläufe.

Steigende Teilnehmerzahlen
Mit dem Franchise-System vergrößert sich die Reichweite der Marke beziehungsweise des Unternehmens. Die vor knapp 20 Jahren gegründete Fußballfabrik entwickelt sich stetig weiter, veranstaltet mehr Camps und hat folglich Jahr für Jahr mehr Kinder zu Gast. Nahmen 2011 beispielsweise knapp 1.300 Mädchen und Jungen an den verschiedenen Veranstaltungen teil, hat sich diese Zahl im Jahr 2017 auf ungefähr 8.000 Teilnehmer versechsfacht.

Mehr Informationan unter www.fussballfabrik.com

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