Diese Promis investieren in deutsche Startups – auch, aber nicht nur des Geldes wegen

Startup Scene   ●   Veröffentlicht von Netcoo Redaktion    ●   

Sie wollen ein Unternehmen gründen, aber die Bank gibt Ihnen keinen Kredit und Crowdfunding dauert Ihnen zu lange? Keine Sorge, Ihr Traum vom Entrepreneurship muss nicht sterben!

Versuchen Sie sich doch mal im Promi-Funding, denn einige VIPs haben richtig Spaß daran, in Startups zu investieren!

Wie man an diese Promis herankommt? Vielleicht sollte man einfach bei ihnen an der Tür klingeln – den Businessplan unter dem Arm, mit der Hoffnung, gleich bei einer Tasse Tee im Wohnzimmer sitzend die eigene Geschäftsidee vortragen zu können und anschließend mit einem fetten Scheck in der Hand nach Hause zu gehen, am folgenden Tag sein Unternehmen zu gründen. Vielleicht sollte man aber auch jemanden kennen, der diese Promis kennt – über ein Netzwerk läuft es immer am besten. Daher der Tipp: einfach die einschlägigen Startup-Veranstaltungen besuchen.

Egal, wie. Diese VIPs unterstützen die Startup-Szene – nicht nur durch ihr Investment, sondern auch durch das auf diesem Wege erregte mediale Interesse, welches den jeweiligen Unternehmen vielfach zugute kommt. Und das ist uns einen Applaus wert.

Joko Winterscheidt, TV-Moderator

Er hat in Socken ( Startup „von Jungfeld“) und in Butlerdienste (Startup „GoButler“) investiert und in einem Interview mit „bento“, dem Tochter-Portal von „Spiegel online“, erklärt, was ihn an derartigen Investments reizt: Es sei natürlich die Hoffnung auf interessante Gewinne nach einem möglichen Exit des Unternehmens, aber auch die Möglichkeit sich abzusichern – wie zum Beispiel bei „von Jungfeld“, dessen Gründer erst mal 20 Jahre in und für ihr Startup tätig sein wollen und nicht auf einen möglichst schnellen Exit hinarbeiten. Jedoch gehe es ihm nicht um den Profit allein, sondern nahezu vorrangig darum, einer faszinierenden Business-Idee und den dahinter stehenden Unternehmern unter die Arme zu greifen, aktiv dabei mitzuwirken, das Startup großzumachen. Er habe einfach Spaß an dieser Art von Investment, das grundsätzlich immer bestehende Risiko eines Geldverlusts kalkuliere er durchaus mit ein.



Lothar Matthäus, Ex-Fußballstar und Vielfach-Trainer

Was liegt für einen ehemaligen Ball-Profi näher, als sich für die „Community aller deutschsprachigen Fußballtrainer“ zu engagieren? Das dachte sich im Sommer diesen Jahres wohl auch Lothar Matthäus – und brachte in die bereits seit 2009 bestehende Plattform „trainerstar.de“ nicht nur Geld ein, sondern auch sein Wissen und seine Erfahrungen, denn er verfasst seither Fachbeiträge und entwickelt Trainingsübungen, fungiert also nicht nur als finanzieller Partner, sondern auch als Testimonial und Mitarbeiter.

Damit setzt Lothar Matthäus die Reihe „Promi-Fußballer legen in Startups an“ fort, denn vor ihm hatten sich bereits Ex-Nationalkeeper Jens Lehmann (Beteiligung an fünf Unternehmen) und FC Bayern-Star Robert Lewandowski (Teilhaber von „scondoo“) als Startup-Investoren geoutet. Und auch Formel 1-Weltmeister Sebastian Vettel war bereits investorisch aktiv – beim Online-Reifenhandels-Portal „tirendo“, das 2013 für rund 50 Millionen Euro an die Konkurrenz ging und damit alle Teilhaber zu Gewinnern machte. (AP)

Bild oben: Joko Winterscheidt (Screen Youtube)

Bild unten: Screen Webseite www.lothar-matthaeus.com

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