Frauen sehen berufliche Selbständigkeit als Arbeitsmodell der Zukunft!

Startup Gründung   ●   Veröffentlicht von Netcoo Redaktion    ●   

Der Trend zum Unternehmertum ist trotz Krise ungebrochen. 78 Prozent der Europäer sind davon überzeugt, dass die Bedeutung der beruflichen Selbständigkeit im modernen Arbeitsleben der nächsten zehn Jahre gleich bleiben oder sogar wachsen wird. Amway stellt die Einstellungen von Frauen zur beruflichen Selbständigkeit in den Mittelpunkt, die aus dem Amway European Entrepreneurship Report 2012 hervorgehen. Für die Studie wurden Menschen in 16 europäischen Ländern zum Thema Unternehmertum befragt.

Unternehmensgründung ist Männersache? Keineswegs.

Europas Frauen bekennen sich zum Unternehmertum
Zwei Drittel (67%) sind der beruflichen Selbständigkeit gegenüber positiv eingestellt. 77 Prozent sehen sie als Arbeitsmodell der Zukunft und glauben, dass die Bedeutung der Selbständigkeit im modernen Arbeitsleben der nächsten zehn Jahre gleich stark bleiben oder sogar wachsen wird. In Deutschland stimmen dem sogar 83 Prozent der Frauen zu. „Den eigenen Arbeitsalltag selbst gestalten zu können, gewinnt für viele Menschen an Attraktivität“, bestätigt Dimitri van den Oever, Geschäftsführer der Amway GmbH. „Bei Amway hören wir immer wieder, dass Frauen vor allem gründen, um nach einer Familienauszeit den Wiedereinstieg ins Berufsleben zu finden oder weil der Angestellten-Arbeitsmarkt ihnen nicht die erforderliche Flexibilität bietet. Die Selbständigkeit bietet hier klare Vorteile.“

Für jede zweite Frau in Deutschland ist der Ausblick auf Unabhängigkeit vom Arbeitgeber der größte Anreiz, sich selbständig zu machen. Im Europäischen Vergleich spielt dieser Aspekt mit 43 Prozent ebenfalls eine wichtige Rolle. Selbstverwirklichung und die Möglichkeit, eigene Ideen zu realisieren, sind für deutsche Frauen (45%) wichtiger als für den Gesamtdurchschnitt der europäischen Frauen (37%). Ein Drittel der Frauen in Deutschland und Europa findet die berufliche Selbständigkeit zudem als zusätzliche Einnahmequelle attraktiv. Familie, Freizeit und Karriere unter einen Hut bekommen: dies ist für gut ein Viertel der Frauen (Deutschland: 28%, europaweit: 25%) ein ausschlaggebendes Argument für die Gründung eines eigenen Unternehmens. In Deutschland liegen die Frauen mit diesem Ziel deutlich vor den Männern; im europäischen Durchschnitt nennen die befragten Männer die Vereinbarkeit von Familie, Freizeit und Karriere nahezu gleich häufig wie Frauen als Argument für die Selbständigkeit (Deutschland: 19%, europaweit: 24%).

Fehlendes Startkapital ist größtes Hindernis
Gut ein Fünftel der Frauen in Deutschland (22%) und mehr als ein Viertel der Frauen in Europa (28%) können sich vorstellen, ein eigenes Unternehmen zu gründen. Dass dennoch vergleichsweise wenige den Schritt in die Selbständigkeit wagen, hat unterschiedliche Gründe. Als größte Hürde nehmen die weiblichen Befragten in Deutschland (69%) und Europa (58%) fehlendes Startkapital wahr. Die Angst zu scheitern stellt für viele Deutsche eine große Barriere dar, die es zu überwinden gilt – und zwar sowohl für Frauen (59%) als auch für Männer (57%).

Studiendesign
Vom 18. bis zum 25. Mai 2012 wurden 973 Männer und Frauen in Deutschland ab 14 Jahre zum Thema Selbständigkeit befragt. Partner des Amway European Entrepreneurship Reports ist das Entrepreneurship Center der Ludwig-Maximilians-Universität in München, das die Studie wissenschaftlich begleitet hat. Durchgeführt wurde die repräsentative Umfrage von der GfK (Gesellschaft für Konsumforschung) in Nürnberg. Europaweit wurden jeweils repräsentative Bevölkerungsanteile befragt in Dänemark, Deutschland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Italien, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Russland, Schweiz, Spanien, Türkei, Ukraine und Ungarn. Alle Ergebnisse unter www.zukunft-selbstaendigkeit.de.

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