Aus diesen Fehlern haben junge Unternehmer gelernt – und sind schließlich Millionäre geworden

Entrepreneurs, Gründer-Wissen, Motivation   ●   Veröffentlicht von Netcoo Redaktion    ●   

Scheitern darfst du, daraus lernen und wieder aufstehen musst du, denn am Ende wartet der Erfolg! Diese Lehre haben die drei folgenden US-amerikanischen Startup-Gründern gezogen, deren Weg nach oben holprig und ungerade war – und die nun die auf ihre Fehler und Misserfolge positiv zurückblicken.


Max Mullen, Gründer vonInstacart“ (Bild: Screen – www.maxmullen.com)

Sein Learning: Als Unternehmer musst du für deine Business-Idee „brennen“, mit Leidenschaft dahinter stehen, sonst ist das Unternehmen nicht erfolgreich.

Sein Weg: 2010 versuchte sich Max Mullen mit einer Social Network-Gründung namens „Volly“. Das Unternehmen startete holprig und lief nicht richtig, und bereits nach einem Jahr erkannte Max, dass er da etwas gegründet hatte, was eigentlich gar nicht sein „Ding“ und damit ohne Erfolgsaussichten war – eben weil ihm die nötige Hartnäckigkeit fehlte, es über Hindernisse hinweg weiterzuführen. Er hatte da ein Unternehmen gestartet, dass ihm diese Anstrengungen und Mühen gar nicht wert war. Also schloss er es kurzerhand wieder und startete stattdessen 2012 mit „Instacart“ durch: Einem Business, das Einkäufe direkt nach Hause liefert und von dessen „Dringlichkeit“ und Funktionieren er absolut überzeugt war. Und siehe da, es funktionierte aus dem Stand: Ohne Fremdfinanzierung, dafür aber in Kooperation mit lokalen Einkaufsmärkten und 7.000 Shoppern, die hochwertige Lebensmittel und guten Wein einkauften. Seither wächst und wächst „Instacart“ weiter, der Erfolg gibt Max Mullen recht.



Emily Weiss, Gründerin von „Into the Gloss“ (Bild: Screen – https://intothegloss.com/author/emilyweiss)

Ihr Learning: Suche für deine Mitarbeiter keine „perfect fit“-Position – und verpflichte sie nicht mit langfristigen Arbeitsverträgen.

Ihr Weg: Sie nutzt den von ihr gegründeten Beauty Blog „Into the Gloss“ für den Vertrieb von Beauty-Produkten der Marke „Glossier“ und ist damit überaus erfolgreich, hatte anfänglich aber erhebliche Probleme beim Personal Management. Viele ihrer Mitarbeiter erfüllten anfänglich ihre Erwartungen nicht – so schien es zumindest. Dies, bis sie merkte, dass sie sie oft falsch positioniert hatte, nämlich nach dem Gesichtspunkt des „perfect fit“ – anstelle sie ganz bewusst ein wenig abseits der für sie perfekten (und damit in gewisser Hinsicht „bequemsten“) Position einzusetzen, wo sie sich deutlich motivierter, aktiver und produktiver zeigten.

Außerdem stellte sie fest, dass es keinesfalls sinnvoll ist, Mitarbeiter für die nächsten drei Jahre oder gar noch länger an ihr Unternehmen zu binden, da sich dieses sehr schnell wandelt und verändert und damit ständig neue personale Entscheidungen einfordert.



Austin McChord, Gründer von „Datto“ (Bild: Screen www.datto.com/about/austin-mcchord)

Sein Learning: Bring dein Produkt erst dann auf den Markt, wenn es auf Herz und Nieren geprüft und qualitativ perfekt ist, es ganz sicher funktioniert.

Sein Weg: Als Austin McChords Unternehmen, das sich mit der Wiederherstellung von Daten befasst und Backup Solutions entwickelt, noch ganz jung war, gelang einem Mitbewerber die Lancierung eines Updates – und zog damit an „Datto“ vorbei. Anstelle in Ruhe an einem eigenen Update zu arbeiten, schuf das Unternehmens-Team in großer Eile ein neues Produkt – welches in Folge dessen nicht ausgereift war und Fehler aufwies, die bisherigen Kunden enttäuschte, fast deren Vertrauen in die Marke „Datto“ zerstört und das Business damit wohl auch komplett zum Scheitern gebracht hätte.

Doch „Datto“ hatte Glück und überlebte, schaffte anschließend wieder den Weg nach oben – mit dem nächsten, vom McChordschen Team entwickelten Produkt, das qualitativ einwandfrei und bis heute der Verkaufsschlager des Unternehmens ist. (AP)

Bild oben: gustavofrazao – fotolia.com

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