Anna-Franziska Michel: „Wir können TESLA für die Fashion Welt werden!“

Startups   ●   Veröffentlicht von Netcoo Online Redaktion    ●   

Wie im wahren Leben: Training ist alles

Im wahren Leben würde dieser Prozess Tage oder vielleicht sogar Wochen dauern, ohne am Ende den riesigen Output zu bringen, den die Arbeit mit yoona.ai ermöglicht. Mit dem System – je nach Trainingsstand der Software und Art und Umfang der Aufgabe – braucht der Anwender aber nur ein paar Mausklicks für neue Designs. Denn die Software lernt. Und lernt. Und lernt.

Wie das neue T-Shirt, der neue Schal, das neue Kleid oder die neuen Jeans aussehen und sitzen werden, kann direkt im Anschluss an den Designprozess dann gleich live überprüft werden: Nämlich an dem oben erwähnten Avatar, der im Büro steht und dem man die frisch entworfenen Schals umlegt. Oder die Jeans anzieht. Oder die Kleider. Es wäre übrigens auch möglich, eine ganze Modenschau mit den Avataren der berühmtesten TopModels der Welt durchs Büro oder das Wohnzimmer laufen zu lassen. „Kein Problem,“ so Michel, „wenn der Kunde das möchte.“ Aber das nur nebenbei.

Praktisch Zero-Waste

Doch zurück zum Entstehungsprozess – der bis zu diesem Zeitpunkt praktisch mit „Zero Waste“ vonstattengegangen ist, weil nicht ein einziges Stück produziert werden musste. Im Gegensatz zum traditionellen Ablauf, bei dem allein schon die Produktion von physischen Prototypen eine immense Menge an Abfall erzeugt. Dank yoona.ai kann Nachhaltigkeit in den Designunternehmen also schon an diesem Punkt vollständig umgesetzt werden.

Wenn alle Entscheider mit den (virtuellen) Prototypen happy sind, geht das Produkt in den Handel. Im Shop würde die Ware hängen, beim Online-Handel könnte sie sogar „on demand“, also erst nach der realen Bestellung des Käufers, produziert werden.

So oder so – vom Verbraucher kommen die Rückmeldungen anhand der Verkaufszahlen. Die gehen als neue Informationen wieder ins System. Dank eines leistungsstarken CRMTools lernt die Software, welche Produkte besonders gut gefallen haben. Und – viel wichtiger – besonders gut verkauft wurden. Basierend auf diesen Informationen macht yoona.ai dann wieder neue Vorschläge. Usw. usw. D.h. das „Nicht-Gefallen“, die Fehlerquote, wird mit jeder neuen Information, mit jedem „Training“ weiter reduziert. Übrigens auch bei zukünftigen Trends. Denn wenn yoona.ai mit den richtigen Daten gefüttert wird, weiß sie natürlich auch schon, was als nächstes „in“ sein wird: Farben, Formen, Materialien…

Wo bleibt die Kreativität?

yoona.ai spart also Zeit, Geld, vor allem aber kostbare Ressourcen, weil nicht mehr am Geschmack des Kunden vorbei produziert wird. Nun mag manch einer fragen: „Aber was ist denn mit der Kreativität?“ „Ein guter Punkt“, findet Michel. Doch ehrlicherweise – und das weiß die studierte Designerin aus eigener Erfahrung – erfindet kein Brand das Rad in jeder Kollektion neu. „Zu über 70% Prozent sind es Basics, an denen gearbeitet wird,“ so Michel. „Und diesen Teil der Arbeit kann yoona.ai komplett übernehmen, ohne dass es den Designer in seiner Kreativität berührt.“ Schließlich sollen Technologie und Innovation den Prozess der Kreativität ja unterstützen: „Wir glauben fest daran, dass nur die Kombination aus kreativem Verstand und künstlicher Intelligenz zu höchster Leistung führen kann,“ so Michel. „Gerade darum,“ ist sie sich sicher, „sollten moderne Designer bereits während ihres Modestudiums an Technologie und innovative Lösungen herangeführt werden. Denn zukünftig werden nur Designer auf dem Markt gefragt sein, die wissen, wie man disruptive Technologien wie künstliche Intelligenz, 3D-, Augmented- und Virtual-Reality-Lösungen einsetzt.“

Am Ende aber, meint Michel, entscheidet so oder so der Kunde. „Wenn ich als Designerin rentabel arbeiten will, dann muss ich unternehmerisch denken. D.h., die Sachen müssen gekauft werden. Und dabei geht’s nicht darum, was mir gefällt, sondern was der Kunde verlangt.“ Das unterscheide sie als Unternehmerin eben auch von einem Künstler.

Mode wird demokratisch

Über eine Sache freut sich die zweifache Mutter ganz besonders: Dass nämlich yoona.ai die Fashion-Industrie nicht nur in ihren Abläufen revolutioniert, sondern gleich auch noch demokratisiert. „Durch die Kaufentscheidung wird diese Information des Gefallens ja wieder ans System zurückgespielt und neu verarbeitet. Und das heißt nichts anderes, als dass jeder einzelne seine Meinung in das neue Produkt mit einfließen lassen kann.“ D.h., yoona.ai gibt dem Konsumenten am Ende eine Stimme. Ganz demokratisch.

Insgesamt ist das alles ziemlich beeindruckend. Auch für den Laien. Bleibt trotzdem noch die Frage, warum Anna Franziska Michel der Meinung ist, dass yoona.ai das Zeug dazu hat, der Tesla der Fashion Industrie werden zu können? Die Gründerin lacht: „Das ist einfach. Auch unser Markt ist riesig – wir reden hier immerhin über 1,5 Billionen Dollar weltweit – und auch wir denken die Dinge neu!

So, wie es Elon Musk tat, als er 2004 bei TESLA einstieg. Ende 2020 beschäftigte das Unternehmen rund 70.000 Mitarbeiter. Die Marktkapitalisierung lag Anfang Februar 2021 bei 683 Mrd. Euro.
www.yoona.ai

Bild: Anna-Franziska Michel

Show Your Business zu diesem Beitrag:

Free, Basic, Premium, Premium VIP
Bestellen Sie Ihren Free, Basic, Premium oder Premium VIP Eintrag jetzt

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.