Meine Downline und Ich!

Kolumnen   ●   Veröffentlicht von Netcoo Redaktion    ●   

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Meine Downline gehört nur mir, mir, mir ganz alleine…
Wem gehört deine Downline?
Meine Downline, deine Downline?
Deine Downline gehört mir!

Haben Sie manchmal das Gefühl, nicht ganz Herr Ihrer Downline zu sein?
Machen diese wuscheligen Kerlchen in Ihrer Organisation das „was sie wollen“ und gar nicht so „was SIE wollen“? Wem gehören eigentlich diese Downliner? Ist das ein Allgemeingut, gehören die mir, oder Allen? Muss ich die füttern? Pflegen? Wie halte ich die richtig und wann vermehren die sich endlich? Und warum überhaupt wollte ich noch mal, dass die sich vermehren?

Achja, dass sich bei mir auch was vermehrt. Was aber viel schlimmer ist: Ich hab gehört, man kann die sogar verlieren. Wie kann man die denn verlieren? Verlegt man die dann und findet die nicht wieder? Oder man findet die wieder, nur auf einmal ganz wo anders?

Nicht, dass die irgendwo alleine rum stehen und ein Mann mit so einem Hasen in Arm fragt: „Möchtest du mal ein echtes Häschen sehen, kleine süße Downline? Du bist so Süß. Komm mit und nimm meine Hand, ich führe dich und zeige dir Dinge von denen du nicht wusstest, dass es sie gibt.“

Ist diese Downline dann entführt oder nur verliehen? Kommt die wieder oder ist die ganz weg? Kommt daher der Begriff tote Downline? Das ist alles so dramatisch! Wieso partizipiert auf einmal ein ganz anderer an meiner Arbeit und meinem alten Geschäft? Ist mein passives Einkommen noch da? Ja, aber hat es jetzt ein anderer, wo möglich noch einer den ich nicht mal leiden kann? Oh Gott, mein persönliches Waterloo, und dabei ist man noch nicht mal ein Franzose.

„Es ist zum Heulen“, denkt der ein oder andere. Dabei dachte man bisher doch wirklich: „Die gehören (zu) mir. Für immer und ewig.“ Schauen wir uns das doch mal genauer an.

Eigentlich ist man ja sowieso ein Multifunktions-Geschöpf, eine Kreatur oder womöglich doch eine Mutation!

Man gehört zu einer Downline hat aber selbst eine – Paradox! Ich bin auch Upliner – aber nur, wenn ich vorher ein Sponsor bin – und erst dann hab ich eine Downline. Bin ich also das Ende und/oder der Anfang der Dinge? Bin ich Gott gleich? Der Auserwählte, weil nur ich Downlines erschaffen und Welten zum Leben erwecken kann?

Gibt es Götter neben Ihne?Aber was ist das? Kann es andere Götter neben mir geben?
Ich hab auf einmal Crosslines. Also Linien, die Cross gebraten sind? Darf ich da rein beißen? Ein Stück abbeißen, für mich, um meine Downline neu anzufüttern und neue Downlines zu erschlaffen, ehm erschaffen? Wer sagt, dass ich sieben Tage brauche – wenn ich sie in einer Minute überzeugen kann, ihrem neuen Gott zu folgen? Oder Sidelines plündern? Nein, das tut man nicht. Das hört sich böse an. Die umwirbt man lieber. Denn –ein Vernichtungskrieg ist so deutsch, aber alt-deutsch. In neu-deutsch heißt das: Ich mahn dich ab, weil du nicht in meiner Downline bist, dann du böse. Noch nicht? Aber wenn ich dich 10-mal abmahne, dann du vielleicht kommen! Dann du gute Downline.

Aber viel wichtiger: Jetzt beschäftige ich mich doch mal mit mir selbst. Ich will es ja nicht wahrhaben, aber ich bin auch eine Downline. Vergessen wir jetzt mal den Masochistischen-Downliner-Typ, der gerne seine Position als gequälter, vergessener und nicht beachteter Downliner pflegt, um nicht die Aufmerksamkeit der göttlichen Upline zu verlieren und von dem abzulenken was sie nicht tut.
Also, wenn ich auch eine Downline bin? Wem gehöre ich dann?
„Nur dir selbst“ werden Sie bestimmt denken, genau!

Und genau so sehen das Ihre Partner auch. Nur wissen die nicht, dass Sie das anderes sehen. „Das darf doch nicht wahr sein!“ werden sie jetzt denken. Wie? Die denken auch? – Meine Downline denkt! – Womöglich denkt die auch noch mit, wie gefährlich! Aber auch die Firma denkt, dass die Downliner denen gehören und denken tut eine Firma für die Downline. Ist das jetzt ein Interessenkonflikt?
735 Upliner denken auch, dass Sie Ihnen gehören. Gehört sich das eigentlich? Ohne mich gäbe es diesen neuen Downliner nicht, denkt dieUpline? Ohne mich gäbe es nicht diesen Downliner, der eine neue Downline hat. Ok.
„Halt“, werden Sie sagen, „jetzt werden wir findig.“

Das ist aber meine Firstline, also Erstlinie, also ein selbst Gesponserter. Wissen Sie, warum das eigentlich Firstline bzw. Erstlinie heißt? Weil es in 80 % der Fälle tatsächlich der Erste (und Letzte) ist, der gesponsert wird. Sie beschließen: Sie gehören niemanden und Sie müssen auch nicht hören…wenn sie nicht wollen. Hören Sie auf sich selbst. Und genau das tun die wuscheligen Kerle auch – sie führen ein Eigenleben.

Was ist der Schlüssel und die Lösung? Zu erkennen, zu verstehen. Man ist sich gleicher, als man denkt und sitzt in einem Boot. Sie sind auch so ein wuscheliger Kerl. Oh mein Gott, Sie haben das Geheimnis entdeckt. Wir sind Teil einer Nahrungskette, die bei der Firma endet? Haben sie keine Angst, es endet dort nicht. Dafür gibt es das Finanzamt – da ist das wirkliche Ende der Nahrungskette.
Ein Downliner ist das Wichtigste in Ihrer Organisation, denn …… sonst hätten Sie keinen.

Achten Sie die Downline, sehen Sie die Person, seien Sie ein Begleiter, ein Partner. Man hört so oft dieses Wort: „Das ist mein Mitarbeiter!“ Eine fälschliche Aussage, die so nicht stehen bleiben sollte. Es gibt nur Partner, selbstständige Partner, die selbst denken (sollten) und gemeinschaftlich plant man den Auf- und Ausbau des gemeinsamen Geschäftes.

ImageMan muss zuerst seinen eigenen Platz finden. Der ist, erstmal selbst ein guter Downliner zu sein. Man sollte so sein, wie man es von anderen erwartet. Ha! Jetzt wird es schwer. Was erwartet man den eigentlich von so einem Downliner?
Ich höre die Stimmen schon: „Arbeiten soll die faule Sau für mich, damit ich Geld verdiene über seine Arbeit.“ „Wenn der nicht langsam loslegt, verdien’ ich nichts.“
Jajaja, armer Upliner, die böse Downline arbeitet nicht. Es heißt ja auch nicht Net-sitter oder Net-waiter, sondern Net-worker. Worker kommt nun mal von Arbeiten. Auch heißt es nicht: „Net andere arbeiten lassen“, sondern „DU sollst arbeiten“. Jeder steuert seinen Beitrag zum gesamten Kuchen bei, bis der verteilt wird. Deswegen gibt es ja auch nur paar Prozent vom Kuchen und nicht alles. Man weiß ja schon vorher, dass die Downline die Arbeit macht und der Upliner seine Zeit „up“ sitzt.

Networker sind in den letzten Jahren zu einer Gesellschaft der „Ein anderer wird mich schon reich machen“-Einstellung degeneriert, weil keiner mehr so richtig weiß, wie die Basic des Networkens eigentlich geht. Sie haben es einfach verlernt – ich stell es täglich fest. Sie können es nicht mehr – es ist verlorenes Wissen. Und wer ist Schuld? Klar die Downline und die Upline. Das Brötchen ist schuld und nicht die Wurst die dazwischen ist.

Die Downline arbeitet nicht, sie hört nicht zu, sie macht was sie will.
Ja genau wie Sie. Die Downline ist der Spiegel der Upline, des Sponsors. Nur meist gefällt einem ja nicht was man sieht. Deswegen verleugnet man es und es ist immer ein anderer Schuld. Aber Schuld ist ja die Downline und wie wir gesehen haben ist ein jeder auch Downline – also ist man ja prinzipiell immer selber Schuld. Ein Art Universal-Gesetz, eine Selbstgeißelungssystem. „Ein Teufelskreis“ würde TV Kaiser sagen.

Schuldig eine Downline zu sein. Ich möchte kein Esel für einen anderen Esel sein.
Ich würde lieber im Rudel mit Gleichgesinnten jagen und sammeln und mich vermehren.

Weil eine grosse Downline ein Sammelsurium von Gleichgesinnten ist, werden Sie lieber ein Downline-Sammler als ein Downline-Stehler. Jagen Sie den Basics hinterher – nicht dem Erfolg. Der kommt nur durch sammeln. Networker sind die Vegetarier des Geschäftslebens, manchmal sogar ein bisschen pazifistisch. Das merkt man sofort, wenn sich so eine „Kampfsau aus dem Finanzdienstleistungsmarkt“ ins Network verirrt, das Geschehen betritt und den Markt der Downliner mal wieder so richtig aufmischen will. Aber auch wenn eine Sau durch den Garten läuft, irgendwann ist wieder Ruhe und das Vieh ist weg. Die Downline fügt sich anschließend wieder zusammen – eine Downline hat ein gutes kollektives Gedächtnis. Geniale und lustige Menschen wie Sie haben keine solche Downline? Sie schütteln gerade mit dem Kopf? Entweder Sie haben nicht richtig hingeschaut oder mit Ihnen stimmt etwas nicht. Sie kennen das ja mit dem Fisch und dem Kopf?

Wenn Sie es nicht schaffen, ein angenehmes Klima aufzubauen, so dass Menschen sich wohl und akzeptiert fühlen, dann werden Sie nie eine Downline lange an Ihrer Seite haben. Der Erfolg liegt in der Achtung des Partners oder der Partnerin, die Ihnen vertrauen. Deswegen steigen sie in das Geschäft ein, sie vertrauen Ihnen und dieses Vertrauen sollten Sie nicht enttäuschen. Network bedeutet eine Vereinigung von Gleichgesinnten. Man kann sein Leben positiv bereichern, entdecken Sie die wundervollen Partner ihrer Downline, menschliche Schätze und Schicksale. Auf jeden Fall Menschen, die was verändern wollen in ihrem Leben und die haben besseres verdient, als nur eine Abrechnungsnummer zu sein. Verdeutlichen Sie sich immer: Sie sind ein Spiegel Ihrer Organisation – kein anderer prägt das Bild mehr. Denken Sie erfolgreich – gleiches zieht gleiches an.

Entfernen Sie das Denken über Downlines „Das sind meine Leibeigenen.“ Die tun sowieso was sie wollen. Ihre Downline bleibt nur bei Ihnen, wenn sie Sie mag. Haben sie keine 2te Geschäftidentität, seien Sie echt und Ihre Downline steht zu Ihnen Jeder von ihnen ist eine eigene Persönlichkeit, die alles einzuschätzen weiß und vor allem Sie. – Sie werden beobachtet! – Besser als Sie denken, in guten und schlechten Zeiten, stehen Ihre Partner zu Ihnen, so wie Sie es auch machen würden, oder? Mögen Sie Ihre Partner und umgekehrt? Der Rest ist nur Arbeit und System um ein Geschäft aufzubauen. Eine Downline aber gehört nur sich selbst… Haben Sie Vertrauen, vor allem zu sich selbst! Gehen Sie den Weg zusammen mit Ihren neuen (Geschäfts) Freunden und erleben Sie die wahre Welt des Network Marketing.

Diese Kolumne ist in der Ausgabe 10-08 erschienen.

Hinweise: Die Meinung des Autors muss nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion wiedergeben.

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