„Stärken erkennen und weiterentwickeln“!

Personality   ●   Veröffentlicht von Netcoo Redaktion    ●   

Claudia und Nikolaus B Enkelmann

Vier Fragen an Nikolaus B. und Dr. Claudia E. Enkelmann zum Thema: „Positive Selbsterkenntnis“ „Willst du dich selber erkennen, so sieh, wie die anderen es treiben! Willst du die anderen verstehn, blick in dein eigenes Herz!“ Schiller.
Sich selbst und seine Begabungen und Fähigkeiten zu erkennen und zu trainieren, ist eine wesentliche Voraussetzung für Erfolg. Nikolaus B. Enkelmann, Grandseigneur der Erfolgs- und Motivationstrainer und Tochter Dr. Claudia E. Enkelmann, eine der wenigen Top-Trainerinnen im deutschsprachigen Raum und erfolgreiche Buchautorin zu den Themen Glück, Liebe und Erfolg (www.enkelmann.de) zeigen in ihren Seminaren und diesem Interview Wege und Möglichkeiten zur positiven Selbsterkenntnis und zur Aktivierung der charismatischen Persönlichkeit auf.

Warum ist es im Leben wichtig, sich selbst besser zu kennen?

Dr. Claudia E. Enkelmann: Wer aus sich und seinem Leben das Beste machen will, muss sich selbst kennen. Die meisten Menschen kennen sich jedoch selbst nicht wirklich. Das hat viele Ursachen. Eine davon ist, dass wir uns im Alltag mit allen möglichen Dingen beschäftigen, nur nicht mit unserer Einzigartigkeit. Jeder sollte seine Talente, seine Fähigkeiten, seine Stärken aber auch seine Schwächen erkennen. Ohne dieses Wissen treten die Menschen auf der Stelle und eine positive Entwicklung ist unmöglich. Zudem kann ich auch dann erst wissen, welcher Job, welche Aufgabe zu mir passt. Inzwischen wissen wir, dass wir auf Dauer nur glücklich sind, wenn wir im Einklang mit unseren Talenten leben. Sehr oft erwarten wir, dass andere unsere Einzigartigkeit erkennen. Aber leider ist dies unmöglich. Wir wissen, dass alles in uns ist, das Positive genauso wie das Negative. Ohne Selbsterkenntnis ist es also nicht möglich, einen positiven Weg in die Zukunft zu suchen und zu gehen. Wer seine Schwächen nicht kennt, kann ihnen nicht ausweichen. Er verliert viel Zeit und macht viele Umwege. Wer aber seine Stärken erkennt, kann sie zielbewusst einsetzen und weiterentwickeln. Wir brauchen den Mut, uns zu unserer Einmaligkeit zu bekennen. Immer hat es Entdecker gegeben und auch wir könnten ein Entdecker werden. Seine Stärken zu entdecken, ist der Weg der Freude, des Glücks und des Erfolges.

Weshalb sollte Selbsterkenntnis positiv sein – kann man nicht auch selbstkritisch mit sich umgehen?

Nikolaus B. Enkelmann: Es gibt zwei Wege zum Erfolg: Der eine Weg lehrt uns, die eigenen Fehler und Schwächen zu erkennen, um sie auszumerzen. Das ist der Weg, den die Schule, die Kirche und oft auch unsere Eltern praktizieren und für den richtigen halten. Und da schließlich alle Menschen Fehler haben, ist es leicht, immer wieder neue Fehler zu finden. Langfristig ergibt sich daraus das Bewusstsein, „fehlerhaft“ zu sein. Es entsteht kein gesundes Selbstvertrauen, sondern nur noch mehr Minderwertigkeitskomplexe, ein chronisch schlechtes Gewissen und eine negative Stimmung. Wir versuchen dann zwanghaft, perfekt zu werden und vergessen dabei, dass wir Menschen und keine Götter sind und deshalb immer Fehler haben werden.

Der zweite Weg geht über die persönlichen Stärken. Darum ist der erfolgreiche Weg kein Weg zur Vollkommenheit. Wir zeigen vielmehr den Weg zur Genialität, das ist ein großer Unterschied. Dieser Weg ist gangbar, bringt Anerkennung, Freude und Erfolg mit sich. Dieser Weg hat einen weiteren Vorteil. Da unser Gehirn immer zunächst die eigenen Gedanken liebt, bedeutet das für die Lebenspraxis, dass ein Mensch, der auf seine Fehler achtet, auch immer auf die Fehler seiner Mitmenschen achten wird. Das heißt aber auch, dass ein Mensch, der auf seine Stärken achtet, auch auf die Stärken seiner Mitmenschen achtet. Daraus ergibt sich automatisch ein positives Verhältnis zu seinen Mitmenschen, und Probleme lassen sich so leichter lösen. Hinzu kommt: Wer Anerkennung bekommt, der kann auch Anerkennung weitergeben. Mit unseren Stärken arbeiten wir also gemeinsam an einer wunderbaren Zukunft. Dieses positive Wachstumspotenzial können Sie auch in der Natur immer wieder erleben. Es geht nicht darum, alles zu können und keine Fehler zu haben, sondern so einzigartig zu werden, dass auch andere glänzen können. Wenn wir akzeptieren, dass wir Schwächen haben dürfen, dann können wir die auch leichter bei anderen akzeptieren. Darum ist Toleranz gegenüber Andersartigkeit der Weg, den wir jeden Tag üben und praktizieren sollten.

Können Menschen, die sich selbst gut kennen, also auch andere Menschen besser beurteilen?

Nikolaus B. Enkelmann: Unser 11. Grundgesetz der Lebensentfaltung lautet: „Beachtung bringt Verstärkung, Nicht-Beachtung bringt Befreiung“. Je mehr wir also den Mut haben, unsere eigenen Stärken zu beachten, desto leichter fällt es uns, die Stärken unserer Mitmenschen zu erkennen. Eine positive Menschenkenntnis stellt sich dann von ganz alleine ein. Dabei sollten wir immer daran denken, dass Erfolg die Fähigkeit ist, Nutzen zu bringen. So sollten wir immer wieder überlegen, auf welchem Gebiet wir den größten Nutzen bringen können. Das Gleiche gilt auch für unsere Mitarbeiter: Welche Stärken haben sie, um Probleme zu lösen und Nutzen zu bringen? Wir leben nicht von den Fehlern unserer Mitarbeiter, sondern von ihren Stärken. Sie können dies täglich beobachten. Durch unsere positive Einstellung entsteht auch ein positives Betriebsklima und unsere Anziehungskraft steigert sich. Jeder sollte es sich deshalb zur Pflicht machen, zur Aufgabe – auch bei seinem Partner, seiner Partnerin, bei seinen Kindern, bei seinen Mitarbeitern, bei seinen Kunden – die positiven Seiten zu erkennen und absichtlich zu verstärken.

Was kommt nach der Selbsterkenntnis – also was ist der nächste Schritt, wenn ich meine besonderen Fähigkeiten, Talente und charakterlichen Vorzüge erkannt habe?

Dr. Claudia W. Enkelmann: Nachdem Sie bereit waren, ein schönes Plakat oder ein positives Bild von Ihrer Persönlichkeit zu entwickeln, werden Sie bemerken, dass in Ihrem Herzen der Mut wächst, Visionen und Träume zu entwickeln. Wenn Sie Biographien über erfolgreiche Menschen gelesen haben, wissen Sie, dass es ohne Träume keine Motivation und keinen Weg zur Zukunft geben kann. Und Sie erkennen, wie wichtig die Motivation ist, denn so lange ein Mensch motiviert ist, so lange das Herz eines Menschen brennt, geht es weiter bergauf. Aus diesem Grund empfehlen wir immer wieder, die Technik der Autosuggestion, um ein Meister der positiven Menschenführung zu bleiben. Stirbt die Motivation, stirbt auch alles Positive. Es ist ein Zeichen von Mut, sich selbst und andere immer wieder an ihre Träume zu erinnern.

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