Startup Scene

Judith Williams ungeschminkt! 7 Fragen

 ●  Netcoo Redaktion

Alles, was ihr schon immer über Judith Williams wissen wolltet – in diesem Video erfahrt ihr es. VentureTV hat mal bei Google nachgeschaut, welche Begriffe besonders häufig im Zusammenhang mit Judith Williams gesucht werden.

Judith Williams, bekannt aus der TV-Sendung "Die Höhle der Löwen" gibt zu den meist gesuchten Fragen zu ihrer Person heute ihre komplett ehrlichen und ungeschminkten Antworten. Hier das Video von VentureTV mit André Vollbracht:

Quelle Youtube

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TV-Löwe bringt Startup-Server ins Wanken

 ●  Netcoo Redaktion

Frank Thelen beschert Little Lunch fünfstelligen Website Traffic – Welche enorme Auswirkung drei Sätze haben können, durfte Little Lunch eindrucksvoll erfahren.


Während der gestrigen Ausgabe von „Die Höhle der Löwen“ genügten wenige Worte von TV-Löwe Frank Thelen, um den Server des Augsburger Startups an die Grenzen zu bringen. „Ich selber habe auch das große Glück, genau in Eurem Bereich schon unterwegs zu sein – mit Little Lunch. Mit Little Lunch bieten wir heutzutage Bio-Suppen, Bio-Smoothies und Säfte an. Und das passiert unter der Marke Little Lunch“, bekannte sich der Business Angel zu seinem bestehenden Investment während des Pitchs von Kale & Me. Die spontane und kurzfristige Nennung des Unternehmens und Markennamens in der Show stellte sich als wahrer Glücksgriff für die Brüder und Geschäftsführer Daniel und Denis Gibisch heraus, denn der Website Traffic explodierte.

Gegenüber den durchschnittlichen Zugriffen auf die Online-Präsenz von Little Lunch kamen innerhalb weniger Minuten über 700 Prozent mehr Seitenbesuche zustande. In absoluten Zahlen entspricht das rund 30.000 Sitzungen und knapp 150.000 Seitenaufrufen, die überwiegend von Besuchern stammen, welche die Website vorher nie besucht haben.
Konnten für den Show-Rückblick auf das junge Unternehmen in der Vorwoche noch entsprechende Server-Vorbereitungen getroffen werden, erwischte es Daniel und Denis Gibisch in dieser Woche wie aus heiterem Himmel – www.littlelunch.de war kurzzeitig nicht erreichbar. Diesen kleinen Wermutstropfen verschmerzen die Gründer-Brüder in Anbetracht dessen, dass dreimal so viele Direktverkäufe erfolgten und Abonnements abgeschlossen wurden, wie an einem durchschnittlichen Tag – dem TV-Löwen Frank Thelen sei Dank

Bild: Little Lunch Gründer

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shareDnC setzt auf Sharing Economy: Wenn aus Haben Teilhaben wird

 ●  Netcoo Redaktion

Teilen, leihen und schenken wird immer beliebter. Kein Wunder, schließlich ist Sharing ressourcenschonend, kostensparend und sozial.

Die Folgen dieses Trends zeigen sich einerseits in einem Umdenken beim Konsumenten und einer daraus resultierenden Veränderung seines Kaufverhaltens: Wozu sollte man sich eine selten genutzte Bohrmaschine für viel Geld kaufen, wenn man sie sich von einem Bekannten leihen kann? Andererseits eröffnet die Sharing Economy immer wieder neue Angebote für den modernen Konsumenten, die mittlerweile in alle Lebensbereiche eingreifen.

Während das klassische Teilen von Gegenständen durch die Digitalisierung einen entscheidenden Push erhielt, sind es eben diese neuen Angebote, die die Sharing Economy so spannend und zukunftsträchtig machen. Eines der erfolgreichsten Beispiele ist die Onlineplattform Airbnb, über die man den eigenen Wohnraum mit fremden Menschen teilt. Diese können sich nun schnell und einfach in private Wohnung einmieten, anstatt in ein Hotel zu gehen. Das Unternehmen vermittelt mittlerweile über 2 Millionen Inserate in 190 Ländern und vermeldet eine ständig wachsenden Zahl von Nutzern.

Auf die moderne Arbeitswelt bezogen tut es das Kölner Startup shareDnC Airbnb gleich. Mit der Plattform www.sharednc.com greift es den Grundgedanken auf und professionalisierte das Konzept für neue räumliche Optionen im Arbeitsumfeld. Als erste deutschsprachige Onlineplattform für Office Sharing, also das Teilen von ungenutzten Arbeitsplätzen und Büroräumen, lassen sich hier nicht nur spielend einfach neue Räumlichkeiten für Freelancer und wachsende Unternehmen finden. Das Teilen von Büroräumen ermöglicht darüber hinaus ideale Möglichkeiten, sich mit seinen Mitmietern zu vernetzen und neue Projekte entstehen zu lassen. Und ganz im Sinne der Sharing Economy sorgt das Unternehmen dafür, den Prozess für Vermieter und Mieter so einfach wie möglich zu halten. Den, für viele Unternehmen bei einer Vermietung abschreckenden, Papierkram übernehmen die Kölner gänzlich.

Obwohl www.shareDnC.com erst vor knapp sechs Monaten gestartet ist, sind mittlerweile bereits über 200 Angebote deutschlandweit verfügbar. In den ersten drei Monaten des Jahres 2016 haben mehr als 50 Mieter ihr neues Büro über shareDnC gefunden – Tendenz steigend.

Die Studie „Sharing Economy. Auf dem Weg in eine neue Konsumkultur“* weiß zu berichten, dass bereits 23,5 Prozent der Deutschen zu den Ko-Konsumenten zählen. Für sie geht es nicht mehr vordergründig darum, Güter ihr Eigentum zu nennen, um Konsumlust zu befriedigen. Es reicht völlig aus, Zugriff auf einen Gegenstand im Moment des Bedarfs zu haben.

23,5 Prozent: Das ist schon fast ein Viertel – mit steigender Tendenz, wie das Beratungsunternehmen PricewaterhouseCoopers prognostiziert. In einer Studie veröffentlichte es, dass die Umsätze der Sharing Economy weltweit von 15 Milliarden US-Dollar im Jahr 2013 auf 335 Milliarden US-Dollar im Jahr 2025 steigen könnten. Das liegt vor allem an der stetigen Weiterentwicklung des Wirtschaftszweigs durch Unternehmen wie shareDnC und Airbnb.

* von Nachhaltigkeitsprofessor Harald Heinrichs der Universität Lüneburg

Bild: shareDnC - Gründer-Trio


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Paleo-Diät: Wie Nico Richter mit Ernährungstipps erfolgreich wurde

 ●  Netcoo Redaktion

Nico Richter hat sein Hobby zum Beruf gemacht – und ist damit extrem erfolgreich geworden. Nico ist mittlerweile einer der bekanntesten Köpfe der Paleo-Szene und erfolgreicher Bestseller-Autor.

Nach seinem Abschied von Venture Stars, wo Nico als Venture Manager arbeitete, widmete er sich voll dem Thema Paleo und startete damit so richtig durch. Sein Blog ist mittlerweile einer der meist gelesenen Paleo-Blogs in Europa und Nicos Bücher füllen die Bestseller-Listen (hier könnt ihr euch Nicos Bestseller bei Amazon ansehen).

Was ist Paleo?

Die Paleo-Diät ist seit einiger Zeit ein riesiger Ernährungstrend. Bei Paleo, auch Steinzeit-Ernährung genannt, ist alles erlaubt, was unsere Vorfahren in der Altsteinzeit, dem Paläolithikum (daher der Name Paleo), zur Verfügung hatten. Dazu zählen Gemüse, Obst, Fleisch, Nüsse, Samen, Eier und gesunde Fette. Verzichtet wird vor allem auf Mehl und Getreide, Zucker, Milchprodukte und sämtliche künstlichen Zusatzstoffe.

Wie Nico Richter erfolgreich wurde

Im Video mit Andrè Vollbracht VentureTV.de erzählt Nico, wie er zusammen mit seiner Frau Michaela auf die Idee zu seinem Paleo Blog Paleo360 kam und wie ihm seine Kenntnisse aus der Online-Welt dabei halfen, Traffic auf den Blog zu bringen. Alle, die schon einmal darüber nachgedacht haben, einen Blog zu einem Nischenthema aufzusetzen, können aus dem Video wertvolle Tipps mitnehmen.

Video: Youtube - VentureTv.de

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Darmstädter Start-up denkt Freizeit neu

 ●  Netcoo Redaktion

Zwei Gründer und eine Mission: Anna-Sophie und Jens Langkammer wollen mit actify.de die Freizeitgestaltung revolutionieren

Zwei junge Unternehmer aus dem südhessischen Darmstadt verfolgen ein ehrgeiziges Ziel: Sie wollen die deutsche Freizeitlandschaft neu gestalten. Im Dezember 2014 gründete das Ehepaar Anna-Sophie und Jens Langkammer, das sich während des Studiums kennenlernte, deshalb gemeinsam das Start-up actify.de. Als Eltern von zwei Kindern sind die beiden 30-jährigen Gründer überzeugt davon, dass Familie und der Aufbau eines erfolgreichen Start-ups kein Gegensatz sein muss.

„Wir sind ambitionierte Unternehmer und mindestens genauso leidenschaftliche Eltern“, sagt Gründerin Anna- Sophie Langkammer. Die beiden Wirtschaftswissenschaftler sahen im Bereich der Freizeitgestaltung unerfüllte Bedürfnisse und begeisterten sich schnell für die Möglichkeiten einer neuen Plattform. Mit dem Wunsch, in Zukunft mehr Zeit offline statt online zu verbringen, entwickelten sie die Idee zur Webseite actify.de, die seit Februar auch als App verfügbar ist.



Auf actify.de können sowohl Privatpersonen als auch gewerbliche Anbieter Veranstaltungen und Aktivitäten einstellen. Dabei stehen den Nutzern fünf Kategorien zur Verfügung – Outdoor & Sport, Nightlife, Essen & Trinken, Kultur sowie Erholung & Natur. Weitere Filterfunktionen ermöglichen es, die eigenen Interessen zu spezifizieren: Egal, ob drinnen oder draußen, mit Freunden, Familie oder allein, auf actify.de kann jeder seine Freizeit individuell planen. Die Nutzung ist für actify-Mitglieder kostenlos. Durch das Anlegen eines eigenen Profils kann man seine Freizeit optimal organisieren, neue Leute kennenlernen und mit seinen Freunden kommunizieren. Das Freizeitportal ist sowohl online als Webseite als auch als App für seine Nutzer abrufbar.1

Die Kartenfunktion in der App zeigt an, welche spannenden Orte und Aktivitäten sich in der näheren Umgebung befinden. Zusätzlich können Gleichgesinnte in der Nähe gefunden werden; mit Hilfe des integrierten Chats kann man sich schnell und einfach mit diesen vernetzen und gemeinsame Aktivitäten planen – wie in einem sozialen Netzwerk, jedoch mit echten Aktivitäten, die Menschen nicht nur online, sondern vor allem auch offline zusammenbringen sollen.

Als Betriebswirte begannen die beiden Gründer die Konzeptarbeit mit Kundenbefragungen und Marktanalysen. Die Ergebnisse spornten sie an: „Fast alle Befragten wünschten sich mehr Leben in der Freizeit und neue Kontakte“, sagt Jens Langkammer. „Außerdem werden bisher nur 20 Prozent der Transaktionen im immensen Freizeitmarkt online abgewickelt. Der Markt steht also an der Schwelle zur digitalen Transformation, und darin sehen wir ein großes Potenzial.“ Gründerin Anna-Sophie Langkammer fügt hinzu: „Unser Ansatz ist es deshalb, die Möglichkeiten eines sozialen Netzwerks zu nutzen, um Neues zu entdecken – mit echten Erlebnissen und realen Kontakten.“

Die Gründer verfolgen eine nachhaltige Wachstumsstrategie. Das stetig wachsende Start-up beschäftigt bereits ein immer größer werdendes Team von Mitarbeitern. Im Rahmen der ersten Finanzierungrunde 2015 konnte bereits ein siebenstelliger Betrag zur Finanzierung eingesammelt werden. Die nächste Finanzierungsrunde ist für Mitte 2016 geplant – unter Investoren besteht schon jetzt großes Interesse, erste konkrete Gespräche finden bereits statt.

Nach der Testphase in Darmstadt startet das Portal Anfang 2016 zunächst in Frankfurt, Berlin und Hamburg – online und auch als App. Bis Ende 2016 wird die Plattform deutschlandweit verfügbar sein. actify.de bietet gewerblichen Nutzern dabei eine besondere Plattform, um ihre Angebote zu positionieren. Mit zunehmender räumlicher Verfügbarkeit kann eine immer breitere Basis an Nutzern erreicht werden, die besonders trendbewusst und unternehmungslustig ist.

Die App steht ab sofort hier für Android-Nutzer zum Download zur Verfügung. Für iOS-Nutzer wird die App in Kürze verfügbar sein.

Bild: actify.de

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„Show Your App“ Award kürt die Gewinner

 ●  Netcoo Redaktion

Der Deutschen liebste Hobbys: Autos und Shoppen - Am Abend des 2. Februar war es so weit: Die Show your App Award Jury vergab die Preise für die besten Apps 2016.

Zudem stimmten 107.480 Verbraucher über die Gewinner der drei Publikums-Preise in einem Internet-Voting ab. Die Mobility-App „Spritradar“ überzeugte die Jury des "Show Your App“ Awards 2016 und bekam Gold. Silber ging an die "EDEKA" App und die Carsharing-Applikation"urbi" erhielt Bronze. Beim Publikumsvoting gewann das „Haushaltsbuch MoneyControl“ vor „Pixum“ und der News-App „News Republic“. Die Anwendung „IKEA Family“ wurde von der Location Based Marketing Association (LBMA) mit einer Sonderauszeichnung geehrt, zudem wurden in fünf Kategorien Sieger ausgelobt. Die Awards wurden im Rahmen der LOCA Conference und des App Days auf einer Abendveranstaltung in München verliehen.

Die Jury wählte die drei besten Apps sowie die Sieger in den Kategorien nach den Kriterien Design, Usability, Funktionalität sowie Kosten-Nutzen-Verhältnis aus. Die Jury-Sitzung fand bereits am 21. Januar statt (hier ein Video), die Consumer-Abstimmung endete am 26. Januar. An erster Stelle setzte sich die „Spritradar“-App durch. Sie zeigt ihren Usern die günstigsten Tankstellen in ihrer Umgebung sowie auf ihrer geplanten Route an und löst damit ein Problem, das jeder Autofahrer kennt: Soll man an dieser Tankstelle bereits anhalten oder kommt gleich noch eine günstigere? Dabei greift die App auf die Informationen der Markttransparenzstelle für Kraftstoffe des Bundeskartellamts zu.

Mit der Silbermedaille ehrte die Jury die "EDEKA App - Ihr Einkaufsbegleiter". Zu ihren Funktionen zählen aktuelle Angebote in den vom User gekennzeichneten Märkten, eine intelligente Einkaufsliste die mit personalisierten Rezeptideen verknüpft ist sowie die Suche nach Märkten in der Umgebung des Nutzers. Dabei wird nicht nur über deren Ort und Öffungszeiten informiert sondern auch besondere Leistungen, etwa ob der Markt über eine Frischfleischtheke oder Bäckerei verfügt und ob dort mobil bezahlt werden kann. Das Mobile Payment läuft dann ebenfalls über die App.

Der dritte Platz ging an die Carsharing-App „urbi“. Mit ihr vereinigten die Entwickler um Emiliano Saurin alle Carsharing-Dienste in einer App. Die Anwendung macht es überflüssig, die Applikationen einzelner Dienste zu installieren und sich bei jedem Anbieter extra zu registrieren. Zudem funktioniert sie nicht nur deutschlandweit, sondern auch in ganz Italien und weiteren Städten wie Wien, Kopenhagen, Stockholm und Amsterdam. Die europaweite Ausweitung des Partnernetzwerkes, zu dem in Deutschland schon jetzt car2go, Drivenow und Multicity gehören, steht nun im Fokus der Entwickler.

Sonderpreis

Eine besondere Auszeichnung erhielt die App „IKEA Family“. Sie wurde von der Location Based Marketing Association (LBMA) für die "Best Practice LOCATION" verliehen. Sie digitalisiert nicht nur die IKEA Family Card sondern verbindet sie mit aktuellen Informationen über Restaurant-, Partner- und Produktangeboten in vom User ausgewählten Märkten. Zudem erhält der Nutzer an bestimmten Stellen im Store Push-Nachrichten wie: "Finde heraus, ob es neue Angebote gibt." Damit nutzt IKEA Österreich als eines der ersten Unternehmen flächendeckend die Beacon-Technologie, weswegen sich die LBMA dafür entschied, diesen Sonderpreis zu vergeben.

Die Kategorie-Sieger

Aus den zahlreichen Einreichungen, die sich in fünf Kategorien einteilten, erkor die Jury zudem für jede der Kategorien einen Gewinner. So setzte sich im Feld Life & Style die App „About You“ durch, mit der User sich Kleidung aussuchen können, die zu ihren persönlichen Vorlieben und ihrem Style passt. Aufgrund der zahlreichen Apps in dieser Kategorie wurden zudem zwei weitere Plätze ausgelobt. So konnten sich der „vanilla bean - grün essen gehen“ Platz 2 und „ProCamera + HDR“ Platz 3 sichern.

Übersicht der Kategorie-Sieger

Life & Style: Platz 1 – About You; Platz 2 – vanilla bean - grün essen gehen; Platz 3 – ProCamera + HDR
Business & Finanzen: Platz 1 – StepStone Jobs
Games & Enterainment: Platz 1 – Paul und seine Freunde
Media & Bildung: Platz1 – News Republic
Mobilty & Travel: Platz 1 – münster:app

In der Kategorie Business & Finanzen sicherte sich „StepStone Jobs“ den Sieg. Die App gibt ihrem User auch unterwegs Zugriff auf Deutschlands meistbesuchte Jobbörse. Mit diversen Funktionen macht sie die Jagd nach einem neuen Job einfach und bequem.

„Paul und seine Freunde“ wurde als beste App in der Kategorie Games & Entertainment ausgezeichnet. Die App ist ein interaktives Vorlese- und Hörbuch für Kinder. Dabei gibt es in jeder Szene neben der Geschichte über die abenteuerlustige Maus Paul noch kleine Überraschungen zu entdecken.

Im Bereich Medien & Bildung prämierte die Jury die Anwendung „News Republic“. Der News-Aggregator greift auf eine Vielzahl von Nachrichten-Quellen zurück und präsentiert sie übersichtlich und optisch ansprechend.

Mit der „münster:app“ gewann in der Kategorie Mobility & Travel eine App der öffentlichen Hand. Sie erleichtert die Organisation des Alltags in der Stadt Münster, indem Sie Fragen zu ÖPNV, der aktuellen Auslastung der Parkhäuser oder auch zum Müllkalender beantwortet.

Publikums-Gewinner

Unabhängig von der Jury bestimmte das Publikum seine eigenen Gewinner. Insgesamt nahmen dabei 107.480 Voter am Publikumsaward 2016 online teil. Den Sieg sichern konnten sich die Apps, die ihre Community mit Aufrufen und Social Media Aktionen am effektivsten zur Abstimmung animieren konnten. Dabei kam es während der Voting-Phase zu Betrugsversuchen, die die Techniker des Show your App Awards in Atem hielten und zeitweise das sichtbare Votingergebnis beeinflussten. Nachdem die Angriffe abgewehrt und die Votings bereinigt wurden, konnten sich die Entwickler des "Haushaltsbuch MoneyControl" über den Sieg im Publikums-Voting freuen. Der Zweitplatzierte "Pixum Handyhülle" entschied sich aufgrund der Angriffe dazu, den Preis nicht anzunehmen. Den dritten Platz belegte die App "News Republic", die ebenfalls zum Kategoriesieger im Bereich Medien & Bildung gekürt wurde. Mehr unter www.showyourapp.com.

Alle Plätze im Überblick:

1. Haushaltsbuch MoneyControl
2. Pixum Hanfyhülle
3. News Republic
4. Save.TV - unterwegs fernsehen
5. n-er-doo - Empfehlen und Verdienen
6. vanilla bean - grün essen gehen
7. Frag doch mal... die Maus!
8. Marktjagd Prospekte & Angebote
9. Choo - Die einfache Erstattung bei Zugverspätung
10. million guides

Jury-Mitglieder: Klaus Dudda (Medienhaus Verlag), Canio Martino (New Media Solutions), Michael Reuter (appadvisors), Eva Messerschmidt (n-tv), Magdalena Rogl (Tomorrow Focus), Andrea Kurtz (LPV Verlag), Lina Timm (Media Lab Bayern), Martin Korosec (Medienberatung Korosec), Maximilian Feigl (GFM Nachrichten) und Angelique Szameitat (GFM Nachrichten).

Die Preise für die Gewinner wurden von GFM Nachrichten, dem Medienhaus Verlag sowie n-tv gestellt.

Bild: Show your app

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Rocket Internet: Das Geheimnis der schnellen Internationalisierung

 ●  Netcoo Redaktion

Rocket Internet rollt seine Geschäftsmodelle in enormer Geschwindigkeit international aus. Doch wie entscheidet man bei Rocket überhaupt, welche Märkte attraktiv sind? Und welche Strategie gibt es, um die Märkte möglichst schnell zu erobern?

Rocket CTO Christian Hardenberg war selbst schon international für die Startup-Schmiede unterwegs und gibt uns Einblicke in die Strategie von Rocket. Ein Interview von André Volbracht VentureTV.

Quelle: VentureTV - Youtube



Bild: Screen Video

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Chivas The Venture: Start-up Wettbewerb gibt Finalisten bekannt

 ●  Netcoo Redaktion

Der globale Social Entrepreneurship Wettbewerb The Venture ermöglicht einer neuen Generation sozialer Unternehmer, einen positiven Wandel herbeizuführen. Der Contest entspringt dem Gründergeist der Chivas Brothers:


Er fördert soziales Unternehmertum und möchte jene belohnen, die mit ihren Projekten Gutes tun. Bei diesem Aufruf für aufstrebende Sozialunternehmer in Deutschland setzten sich drei Finalisten durch.

Julia Römer ist Ingenieurin und Erfinderin des Kühlsystems Coolar. Ihr Start-up verfolgt das Ziel einer garantierten Kühlung von Medikamenten und Lebensmitteln abseits stabiler Stromnetze. Die genutzte Technologie kühlt mit Wärme anstatt Elektrizität. Gründer Christoph Müller-Dechent widmet sich mit FoodLoop dem vermeidbaren Problem der Lebensmittelverschwendung. Sein Antrieb dazu ist die Chance, durch Technologie die alltägliche Handhabung von Nahrungsmitteln zu verändern. Über die webbasierte Smartphone App können Verbraucher sich kurz vor dem Verfallsdatum befindende Lebensmittel aufrufen und diese zu einem reduzierten Preis kaufen. Die Idee zu ROOM IN A BOX entwickelten Lionel Palm und Gerald Dissen im Studium. Das Konzept setzt auf faltbare Möbel aus umweltfreundlichen, ökologischen Materialien, die sich unkompliziert dem Leben ihrer Verwenderschaft anpassen. Damit spricht das junge Unternehmen vor allem den Lebensstil der Generation Y an – mobil, flexibel und umweltfreundlich.

Am 13. Januar 2016 stellen sich diese drei Start-ups mit sozialem Auftrag im deutschen Vorentscheid einer hochkarätigen Jury. Neben dem Vorsitzenden Frank Thelen (CEO Venture Capital e42), dem Berliner Gründervorbild Christian Reber (Founder & CEO Wunderlist) und Investor Dr. Alex von Frankenberg (Managing Director High-Tech Gründerfonds), erweitert Medienprofi Nikolaus Röttger (Chefredakteur WIRED) das vierköpfige Jury-Team. Gemeinsam entscheiden die Experten, welches der deutschen Social Businesses das Ticket zum internationalen Finale in den USA gewinnt und dort um eine Gesamtförderung von $1 Million pitcht. Durch den Finalabend führt Nadia Boegli, Co-Founder und CEO der Social Entrepreneurship Plattform The Changer.

Frank Thelen über den Contest:The Venture ist ein hochkarätiger Wettbewerb mit klarer, sozialer Botschaft – das hat mich fasziniert. Das Zusammenspiel aus hochwertiger Marke, einem anspruchsvollen Wettbewerb, der Förderung von Start-ups und einer positiven gesellschaftlichen Zielsetzung hat so gut gepasst, dass ich unbedingt mitmachen wollte."

Bild: Logo The Venture

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ChillBill: Das Startup für Startups

 ●  Netcoo Redaktion

Chill out - kümmern Sie sich um Ihr Business und überlassen Sie Ihre „Bills“ ChillBill.

Denn dieses Startup hat eine Software entwickelt, die Belege erkennt und analysiert, damit die Steuerangelegenheiten jedes/r Unternehmers/in sicher auf den Weg bringt – und zudem noch günstiger als ein herkömmlicher Steuerberater ist.

Wer gründet, steckt voller Tatendrang und will „machen“ - da bleibt nur wenig Zeit und noch weniger Lust für die Buchhaltung. Belege verwalten, Einnahmen mit Ausgaben verrechnen etc. - allesamt leidige Pflichten, aber auch eine der Säulen jedes funktionierenden Startup.

Das dachte sich auch ChillBill-Gründer Wendelin Amtmann – und beschloss, die Buchhaltung für Unternehmen einfacher und effizienter zu gestalten. So entstand besagte Software, welche Belege „liest“ und „verarbeitet“ und die erfassten Daten anschließend entweder in die Excel-Buchhaltung des Gründers überträgt, sie an dessen Steuerberater übermittelt oder an die Fastbill-Schnittstelle exportiert. Der Startupper muss seine Belege lediglich einscannen und sie ChillBill mailen – den Rest erledigt die Technik.

ChillBill verweist darauf, dass alle Daten verschlüsselt übertragen und gespeichert werden, dass seine Server in Deutschland stehen und damit alles „safe“ ist. Einen Gratis-Probe-Test bietet das Unternehmen auch an: Wer will, kann die drei verschiedenen ChillBill-Packages im Preis von monatlich 9, 39 beziehungsweise 99 Euro 30 Tage lang kostenlos ausprobieren – und in der nun gewonnenen Zeit endlich anfangen, jene Liste voller unternehmerisch sinnvoller, aber aus zeitlichen Gründen nie in Angriff genommener To dos abzuarbeiten.

Wir denken, ChillBill ist einen Versuch wert. Denn was gibt es für eine/n GründerIn Besseres und Schöneres, als die eigene wertvolle Zeit nicht für die „statische“ Buchhaltung „vergeuden“ zu müssen, sondern sie progressiv und dynamisch, für die Entwicklung des eigenen Business einsetzen zu können? (AP)

Bild: Screen ChillBill.co

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Kuchentratsch AG: Startup mit SeniorInnen und leckerem Kuchen – ja, das geht!

 ●  Netcoo Redaktion

Wie zwei Münchnerinnen im Jahr 2014 die Kuchentratsch AG, für Menschen im Rentenalter und für die, die sich mit ihrem Hobby etwas dazuverdienen möchten, gründeten.


Kuchen macht glücklich, Kuchen backen und dabei tratschen erst recht – und wenn Großmutter zusammen mit anderen Omas backt und tratscht, so fühlt sie sich wieder jung und lebendig, ist besonders glücklich und die Kuchen werden besonders lecker.

Das dachten sich auch Katharina Mayer und Kathrin Blaschke. Zwei junge Münchnerinnen, die 2014 die „Kuchentratsch AG“ gründeten, eine integrative Backstube für Menschen im Rentenalter, die ihre Zeit kreativ-produktiv verbringen und sich mit ihrem Hobby vielleicht auch etwas dazuverdienen möchten.

Man nehme...ein alt hergebrachtes, ehrliches Rezept, mische es mit regionalen Rohstoffen sowie der ein oder anderen Geheimzutat, würze dann das Ganze mit einer ordentlichen Portion Erfahrung, Liebe und Herzlichkeit – und fertig ist das Konzept der Backstube „Kuchentratsch“, in der sich dreimal wöchentlich eine Münchner Seniorentruppe zum Kuchenbacken trifft. Es versteht sich von selbst, dass dabei Rezepte ausgetauscht,Teige geknetet und einige Bleche Nussecken, mehrere Käse-, Zupf- oder Apfelkuchen in den Ofen geschoben werden, dass dabei gequatscht und getratscht wird.

Doch nicht nur das: Da sich die backende SeniorInnen-Corona immer wieder neu zusammensetzt, lernt man ständig neue „alte“ Leute kennen – und ist Teil eines echten, modernen Startup-Business, das die produzierten Leckereien in seinem Shop und über www.kuchentratsch.com an den/die MünchnerIn bringt. Auf diesem Wege gibt „Kuchentratsch“ älteren Menschen die Möglichkeit, ihr Wissen und ihre Fertigkeiten in einer produktiven Gemeinschaft auf bisher nie erlebte Weise anzuwenden – und, falls gewünscht, auch in klingende Münze umzuwandeln. Denn wer möchte oder einen Zusatzverdienst benötigt, weil die eigene Rente nicht ausreicht, kann für seinen Einsatz in Form eines Mini-Jobs entlohnt werden.

Wie bei vielen anderen Startups auch stand am Anfang nur eine Idee, eine Vision. Im Fall von Katharina Mayer und Kathrin Blaschke wurde diese nicht aus der Hoffnung auf das „große Geld“ geboren, sondern aus dem Bedürfnis etwas zu bewegen – nämlich einen Beitrag zu leisten, damit sich Münchner SeniorInnen nach dem Eintritt in den Ruhestand nicht wertlos, sondern weiterhin gebraucht fühlen und aktiv am gesellschaftlichen Leben teilnehmen. Die beiden jungen Gründerinnen stammen zwar aus sozialen Berufen, waren jedoch bis dahin unternehmerisch völlig unerfahren - und wollten ihre Idee dennoch unbedingt umsetzen.

Also handelten sie, nahmen ihren Mut zusammen und am Ideenwettbewerb „Yooweedoo.“ teil. Und siehe da, sie gewannen ihn. Mit dem Preisgeld konnten sie die ersten Testläufe finanzieren, gleichzeitig begaben sie sich auf die Suche nach weiterer Unterstützung. Auch hier waren sie erfolgreich: So erhielten sie ein Stipendium von „Social Start Impact“, welches dem Gründer-Duo bis heute nicht nur professionelles Coaching und Mentoring durch eine sehr engagierte SAP-Mitarbeiterin bietet, sondern auch den Zugang zu den unterschiedlichsten Netzwerken ermöglicht und einen Arbeitsplatz im "Impact HUB Munich" zur Verfügung stellt. Hinzu kamen Geldspenden von Privatpersonen, außerdem Sponsoring in Form kostenloser Backformen- und Back-Accessoires von Firmen wie "Zenker" und "Ikea".

Die kreativ-innovative und höchst soziale Idee der "Kuchentratsch AG" hat also längst die Runde gemacht – beste Aussichten, dass hier recht schnell ein rundum profitables Business heranwächst, das dann sicherlich richtig Schule machen wird.

Auch wenn letztendlich abzuwarten bleibt, wie sich das Geschäftsmodell entwickelt: Bisher hat es sich jenem bedauerlichen Umstand, dass die Erfahrungen und Kenntnisse der älteren Generation in unserer Gesellschaft mehr und mehr an Bedeutung verlieren, mit Herz und Kopf, viel Einsatz und Do-it-yourself erfolgreich entgegengestellt. Inzwischen besteht das Kuchentratsch-Führungs-Team aus fünf sozial engagierten jungen Frauen, hinzu kommt ein gleichgesinnter Hausmeister – und die SeniorInnen-Backtruppe umfasst schon jetzt 18 leidenschaftliche Bäckerinnen und sogar 2 nicht weniger passionierte Bäcker, Tendenz steigend.

Auch das Kuchen&Backwerk-Sortiment wächst, derzeit sind 19 verschiedene süße Leckereien bestellbar. Außerdem gibt’s Specials wie ein Schnupperkuchen-, Kuchentester- und Kuchengenießer-Abo, dazu das Kuchentratsch-Backbuch und einen Weihnachts-Backkurs für Kinder, den die SeniorInnen sicherlich mit besonderer Begeisterung durchführen. (AP)

Bild: Kuchentratsch AG

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