Startups

auticon gewinnt Virgin Group als Neu-Investor

 ●  Netcoo Redaktion

Nur fünf Monate nach dem Markteintritt in England verzeichnet die auticon GmbH eine erfolgreiche Kapitalerhöhung. Die beiden neuen Investoren sind Sir Richard Branson‘s Virgin Group sowie die Esmée Fairbairn Foundation.

Anfang 2016 eröffnete die auticon GmbH ihre Tochtergesellschaften in London und in Paris. Mit ihrem Ansatz, ausschließlich autistische IT-Consultants bei ihren Kunden einzusetzen, stoßen diese auch dort auf ausgesprochen positive Resonanz.

Vergangenen Donnerstag wartet auticon-Geschäftsführer Kurt Schöffer mit einem wichtigen Unternehmens-Erfolg auf: „Wir haben eine Kapitalerhöhung zur Stärkung des internationalen Geschäfts abgeschlossen. Die neuen Investoren sind Richard Branson‘s Virgin Group und die Esmée Fairbairn Foundation.“ Dieses Investment ermöglicht es auticon, die soziale Veränderung gegenüber Autismus und Beruf weiter voranzutreiben.

„Es ist uns eine Ehre einen so berühmten Gesellschafter mit an Bord zu haben. Wir sehen in unserem neuen Gesellschafter Richard Branson nicht nur einen Geldgeber, sondern vor allem einen engagierten strategischen Partner – insbesondere um unser UK Business mithilfe der Virgin Group auszuweiten.“ sagt Schöffer im Zuge der Gespräche mit Branson zu den Investitionen aus und für UK.

„Sinnhaftigkeit ist das Herz dessen, was wir bei Virgin tun. Es ist eindeutig, dass auticon mit seiner großartigen Arbeit ähnliche Werte vertritt. Die niedrigen Beschäftigungsraten bei Erwachsenen im Autismus-Spektrum sind eine Herausforderung für die britische und die globale Gesellschaft. Es ist entscheidend, Unternehmen und Mitarbeiter bei der Bewältigung dieser Hürden zu unterstützen. Nur so können wir es autistischen Menschen ermöglichen, ihre einzigartigen Stärken erfolgreich auf dem Arbeitsmarkt zu nutzen.“ erklärt Branson.

„Ich freue mich, mit der Esmée Fairbairn Foundation außerdem einen weiteren Investor gewonnen zu haben, der unvergleichbare Einblicke in die Entwicklung einer inklusiven Gesellschaft mitbringt“ so Schöffer.

„Bei Esmée investieren wir in Projekte, die zu einer gerechten und inklusiven Gesellschaft beitragen. Wir sind außerordentlich glücklich darüber, auticon bei der Schaffung von Festanstellungen für Menschen im Autismus-Spektrum zu unterstützen, Barrieren abzubauen, die diese an der Teilnahme am täglichen Leben hindern, und letztendlich zu zeigen, was für eine Bereicherung diese Menschen in England sind.“ freut sich Esmée Fairbairn CEO Caroline Mason.

Im Frühjahr 2016 schaffte auticon erfolgreich den Sprung zur Internationalisierung und eröffnete zwei Tochtergesellschaften in London und Paris. „Auch international gelingt es uns, mit dem außergewöhnlichen Modell zu überzeugen und wir erhalten sehr viele Bewerbungen von Menschen aus dem Autismus-Spektrum. Ich freue mich sehr, dass wir bereits die ersten Consultants bei namenhaften Kunden in England und Frankreich im Einsatz haben.“ betont Schöffer. Die deutsche Gesellschaft stellte unterdessen ihren 100. Mitarbeiter ein. Den sieben Niederlassungen vertrauen mittlerweile mehr als ein Drittel der DAX-Unternehmen ihre IT-Projekte in den Bereichen Testing & Quality Management, Transformation & Migration, Data & Business Intelligence, Security & Deep Web Analysis sowie Compliance & Reporting an.

Bild: Screen Virgin Group

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DIE INITIALE 2016 – Gründer ermutigen Gründer: Auch Scheitern ist erlaubt!

 ●  Netcoo Redaktion

DIE INITIALE bietet umfangreiche Foren zu Themen für Jungunternehmer. Am 19. November behandelt DIE INITIALE im Kongresszentrum Westfalenhallen die Themen Unternehmensgründung und wirtschaftliches Wachstum.


Im Goldsaal warten dann Aussteller mit informativen Ständen auf die Besucher. Zum Angebot der Messe gehört aber auch ein umfangreiches Forenprogramm, das bereits im Eintrittspreis enthalten ist. Die Themen decken nahezu alle Bereiche ab, die heute für Gründer wichtig sind, von Finanzierung über Beratung bis zu Erfahrungen anderer Gründer und Dienstleister.

Das Rahmenprogramm umfasst mehr als 40 Vorträge. Sie sind unterteilt in die drei Themenschwerpunkte„Starten“, „Gründen“ und „Wachsen“.

Natürlich stellt sich dem Gründer zunächst die Frage: Wie fange ich an? Daher beleuchtet das Forenprogramm auch die Möglichkeit, nebenberuflich in die Selbständigkeit zu starten, außerdem den ersten Business-Plan für die Bank oder Franchising-Systeme als Alternative zur ureigenen Unternehmensidee. Aber auch das Scheitern wird behandelt, gehört es doch als Möglichkeit zum Gründen dazu. Dass man aus Misserfolgen für den zukünftigen Erfolg lernen kann, erläutert ein ermutigender Vortrag im Messeprogramm.

Noch handfester werden die Themen, wenn der Interessent in die Details des eigentlichen Gründungsprozesses einsteigt. Die richtige Rechtsform für das eigene Unternehmen wird genauso im Forenprogramm erläutert wie auch Marken- oder Datenschutz. Zwei Vorträge widmen sich zudem dem modernen Finanzierungsmodell Crowdfunding.

Ist das eigene Unternehmen schließlich am Start, soll natürlich wirtschaftliches Wachstum gelingen. Auch hier kann man vieles falsch oder richtig machen. Das Forenprogramm der INITIALE informiert über „Low-Budget- Werbung für Startups“ oder über modernes Video- Marketing und den „Erfolg am Hörer“, also das telefonische Verkaufen.

Erneut auf der Messe zu finden ist auch in diesem Jahr das BeratungsQUARTIER, in dem sich die Teilnehmer nach Terminvereinbarung kostenlos und themenspezifisch mit qualifizierten Coaches der Startup-Branche austauschen können. Überhaupt liegt ein großer Vorteil der INITIALE in der Möglichkeit, sich mit Experten und mit Beratungs- bzw. Fördereinrichtungen zu vernetzen. Außerdem können Gründer von den Erfahrungen anderer Gründer lernen.

Auf der Messe willkommen sind Gründungsinteressierte und Jungunternehmer genauso wie Gründungsberater, Investoren und Coaches, Franchise-Nehmer, potenzielle Betriebsnachfolger sowie Studenten und Hochschulabsolventen. DIE INITIALE 2016 findet wie gewohnt als Abschlussveranstaltung der bundesweiten Gründerwoche – eine Initiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie – statt.

Aussteller können sich auch kurzfristig noch anmelden. Startups, die interessante Angebote und Konditionen für andere Gründer bieten, können sogar zu vergünstigten Preisen ausstellen. Als Startups gelten Unternehmen, die maximal seit 2013 auf dem Markt sind.

Mehr Informationen zur Messe auf www.die-initiale.de.

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Judith Williams ungeschminkt! 7 Fragen

 ●  Netcoo Redaktion

Alles, was ihr schon immer über Judith Williams wissen wolltet – in diesem Video erfahrt ihr es. VentureTV hat mal bei Google nachgeschaut, welche Begriffe besonders häufig im Zusammenhang mit Judith Williams gesucht werden.

Judith Williams, bekannt aus der TV-Sendung "Die Höhle der Löwen" gibt zu den meist gesuchten Fragen zu ihrer Person heute ihre komplett ehrlichen und ungeschminkten Antworten. Hier das Video von VentureTV mit André Vollbracht:

Quelle Youtube

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Jochen Schweizer investiert in frooggies Fruchtpulver

 ●  Netcoo Redaktion

Jochen Schweizer investiert im Rahmen des erfolgreichen TV-Formats „Die Höhle der Löwen“ in das Liechtensteiner Startup frooggies.

Neben dem finanziellen Investment von 40.000€ für 10% Beteiligung am Unternehmen, hat Jochen Schweizer wie während des TV-Pitchs besprochen ein neues Produkt mit den Gründern entwickelt: Jochen Schweizers Protein Power Shake. Der Shake ist ab sofort unter www.jochen-schweizer.de im 10er Pack für 24,90€ und in den über 40 Jochen Schweizer Shops in Deutschland und Österreich auch als Einzelportion für 2,90 € erhältlich.

frooggies produziert über ein spezielles Gefriertrockenverfahren natürliches Fruchtpulver ohne zugesetzten Zucker und frei von Zusatzstoffen. Dieses Verfahren entzieht der Frucht das Wasser, bevor sie zu einem geschmacksintensiven Fruchtpulver gemahlen wird. Dank der schonenden Herstellung bleiben wertvolle Nährstoffe und Vitamine, sowie die Farbe und das Aroma erhalten. Die drei Gründer Sarah Nissl, Philippe Nissl und Patrick Elkuch treffen mit Ihrem Produkt genau den Geschmack von Löwe Jochen Schweizer.

Während ihres Pitchs in der Gründershow zogen die drei Gründer jedoch zunächst einige Kritik auf sich, da ihr Produktionsverfahren leicht kopierbar ist und nicht geschützt werden kann. So entstand die Idee mit Jochen Schweizer ein Alleinstellungsmerkmal zu kreieren und gemeinsam ein völlig neues Produkt zu entwickeln: Jochen Schweizers Protein Power Shake.

Zum ersten Mal wird das Konterfei des Erlebnis-Unternehmers auf einem Produkt zu sehen sein: „Ich trinke schon seit Jahren regelmäßig einen Smoothie mit Proteinen, Beeren und Guarana. Auf Basis dieses Rezepts ist Jochen Schweizers Protein Power Shake entstanden. Wenn auf der Arbeit oder unterwegs bei mir der Hunger kommt, trinke ich den Power Shake, denn er ist eine gesunde Zwischenmahlzeit und eignet sich perfekt als Snack zwischendurch“, erklärt Jochen Schweizer. „Ich glaube an frooggies und das gemeinsam kreierte Produkt, denn ich stehe für gesunde Ernährung – es passt perfekt zu meinem Lebensstil.“

Jochen Schweizers Protein Power Shake besteht aus 100% natürlichen Zutaten. In einer Portion des Shakes, der mit Wasser oder Milch gemischt wird, stecken neben 18g hochwertigen Whey-Proteinen über 100g frische Früchte: Aroniabeeren, Wildheidelbeeren und 1g Guarana. Abgerundet wird das Superfood Trio von Erdbeeren und Honig, die dem Shake eine natürliche Süße verleihen. Seine angenehme, sämige Konsistenz erhält der Shake durch die Zugabe von ballaststoffreichen Flohsamenschalen.

Bild: jochen-schweizer.de

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Home24 nur noch weniger als die Hälfte wert

 ●  Netcoo Redaktion

Der Online-Möbelhändler Home24 AG hat eine Finanzierungsrunde über 20 Millionen Euro abgeschlossen. Die Bewertung schrumpft um über 50 Prozent.

Die Finanzierungsrunde wurde laut Pressemeldung unter Berücksichtigung des neuen Kapitals zu einer Bewertung von 420 Millionen Euro durchgeführt, die zuvor bei 981 Million Euro lag. Rocket Internet SE („Rocket Internet“) hat sich mit 1,4 Millionen Euro beteiligt. Baillie Gifford und weitere Investoren beteiligten sich ebenfalls an der Finanzierungsrunde. Der direkte und indirekte Anteil an Home24 von Rocket Internet sinkt auf 42,9%, von zuvor 44,6%.

„Durch diese Finanzierungsrunde ist Home24 gut aufgestellt, um seine strategischen Ziele zu erreichen“, sagt Oliver Samwer, CEO Rocket Internet. „Nach dem starken Wachstum und dem Ausbau der Infrastruktur liegt unser Fokus nun auf der nachhaltigen Ausrichtung der Prozesse und Systeme, um den Weg zur Profitabilität zu ebnen“, sagt Philipp Kreibohm, Gründer und Vorstand von Home24. „Das Kapital der Finanzierungsrunde ermöglicht es uns, sowohl das Kundenerlebnis als auch unsere Logistiknetzwerke und Technologieplattform weiter zu verbessern.”

Allerdings so ist zu hören, wolle man die Strategie nicht an die neue Bewertung anpassen.

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TV-Löwe bringt Startup-Server ins Wanken

 ●  Netcoo Redaktion

Frank Thelen beschert Little Lunch fünfstelligen Website Traffic – Welche enorme Auswirkung drei Sätze haben können, durfte Little Lunch eindrucksvoll erfahren.


Während der gestrigen Ausgabe von „Die Höhle der Löwen“ genügten wenige Worte von TV-Löwe Frank Thelen, um den Server des Augsburger Startups an die Grenzen zu bringen. „Ich selber habe auch das große Glück, genau in Eurem Bereich schon unterwegs zu sein – mit Little Lunch. Mit Little Lunch bieten wir heutzutage Bio-Suppen, Bio-Smoothies und Säfte an. Und das passiert unter der Marke Little Lunch“, bekannte sich der Business Angel zu seinem bestehenden Investment während des Pitchs von Kale & Me. Die spontane und kurzfristige Nennung des Unternehmens und Markennamens in der Show stellte sich als wahrer Glücksgriff für die Brüder und Geschäftsführer Daniel und Denis Gibisch heraus, denn der Website Traffic explodierte.

Gegenüber den durchschnittlichen Zugriffen auf die Online-Präsenz von Little Lunch kamen innerhalb weniger Minuten über 700 Prozent mehr Seitenbesuche zustande. In absoluten Zahlen entspricht das rund 30.000 Sitzungen und knapp 150.000 Seitenaufrufen, die überwiegend von Besuchern stammen, welche die Website vorher nie besucht haben.
Konnten für den Show-Rückblick auf das junge Unternehmen in der Vorwoche noch entsprechende Server-Vorbereitungen getroffen werden, erwischte es Daniel und Denis Gibisch in dieser Woche wie aus heiterem Himmel – www.littlelunch.de war kurzzeitig nicht erreichbar. Diesen kleinen Wermutstropfen verschmerzen die Gründer-Brüder in Anbetracht dessen, dass dreimal so viele Direktverkäufe erfolgten und Abonnements abgeschlossen wurden, wie an einem durchschnittlichen Tag – dem TV-Löwen Frank Thelen sei Dank

Bild: Little Lunch Gründer

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Was wir von den „Löwen“ lernen können

 ●  Netcoo Redaktion

Die neue Staffel der VOX-Gründer-Show „Die Höhle der Löwen“ war zum Staffelstart am 23. August erfolgreicher denn je. Mit 2,63 Millionen Zuschauern schlug sie zur beliebten Sendezeit um 20.15 Uhr sogar Sender wie RTL und das ZDF.
Hintergrund der Show: Start-up-Unternehmer präsentieren den fünf Investoren („Löwen“) ihr Business und bewerben sich um eine Finanzspritze. Im Gegenzug für das Geld geben sie Unternehmensanteile ab. Den Zuschauer erwartet weitaus mehr als eine Show mit packendem Verhandlungsgeschick. Vor allem Gründer können lernen, wie erfolgreich gepitcht wird.

Für Gründer und all diejenigen, die überlegen, den Schritt in die Selbständigkeit zu wagen, ist das Fernseh-Format mehr als nur Show. Schaue und lerne heißt es vielmehr, denn nicht immer ist es leicht zu verstehen, warum sich die „Löwen-Investoren“ für oder gegen eine Geschäftsidee entscheiden.

In der ersten Folge der neuen Staffel treffen wir auf Stefan Lemcke, der gemeinsam mit seiner Frau Anne sein Unternehmen „Ankerkraut“ gründete. Der 39-jährige Unternehmer lernte schon in seiner Kindheit in Tansania die Macht der Gewürze kennen. Hierzulande ärgerte er sich über die schlechte Qualität und die hohen Preise für Gewürzmischungen. Inzwischen bietet das Unternehmer-Paar über 100 verschiedene selbst gemischte Gewürze an und wächst kontinuierlich, gemessen an Umsatz, Gewinn und Mitarbeiterzahl. Um weiter wachsen zu können, werden wichtige Maschinen benötigt, hierfür erhofften sich die Lemckes 300.000 Euro gegen zehn Prozent ihrer Firmenanteile.



Dass „Ankerkraut“ bei den Investoren gut ankommt, liegt nicht allein am durchdachten Geschäftskonzept, den bereits vorhandenen hohen Umsätzen oder einer Geschäftsidee, in einem Markt, der augenscheinlich von großen Platzhirschen besetzt scheint. Es geht nicht einfach nur darum, außergewöhnliche Gewürze zu kreieren. Vielmehr ist es der Unternehmens-Spirit, der die Investoren überzeugte, den Deal einzufädeln. „Sie verkörpern für mich wahren Gründergeist und strahlen Energie aus“, lobte Jochen Schweizer. Geld gab es dann aber von Online-Unternehmer und „Löwe“ Frank Thelen.

Auch Gründerin Sibilla Kawala Bulas konnte mit ihrem Trachtenmode-Label „Limberry“ überzeugen. Der 32-Jährigen wurde von der Investoren-Jury eine außergewöhnliche Persönlichkeit bescheinigt, die auf alle Fragen zu ihrem Unternehmen eine präzise Antwort geben konnte. Nicht nur, dass sie mit ihrem Online-Trachtenmode-Konfigurator eine lukrative Business-Idee aufgebaut hat, nein, sie sorgte auch für überraschte Gesichter bei den „Löwen“, als sie berichtete, ihren Umsatz mittlerweile verfünfzehnfacht zu haben. Für den Start in die Selbständigkeit kündigte Bulas ihren Bausparvertrag. In der Sendung wollte die junge Gründerin 150.000 Euro für zehn Prozent ihrer Firmenanteile bekommen. Williams und Maschmeyer legten ein Gegenangebot vor, das die Gründerin annahm: 250.000 Euro für 20 Prozent der Anteile. Die Sendung habe sie als große Chance gesehen, um von den Erfahrung erfolgreicher Unternehmer zu lernen und von deren Netzwerk zu profitieren, sagte Bulas. Die Aussicht auf das Invest stand für sie erst an zweiter Stelle.

Es ist die Mischung aus guter Geschäftsidee, der Chance, den globalen Markt mit seinem Produkt erobern zu können, aber noch wichtiger ist die Persönlichkeit des Gründers, die Investoren letztlich überzeugt. Wie gut kann jemand überzeugen, wie leidenschaftlich kämpft er für sein Produkt und wie detailliert kann er seine Geschäftsidee darlegen (Zahlen, Daten, Fakten)?

Verkaufe dich und nicht (nur) dein Produkt!

Wer also genau darauf achtet, mit welcher Begründung sich das Löwen-Team für ein Invest entscheidet, kann viel für sein eigenes Unternehmen lernen.

Dass ein Konzept aus der Show großen Erfolg haben kann, beweist der Bio-Suppen-Hersteller „Little Lunch“. Im Juni 2014 gegründet, setzte das Unternehmen im Jahr 2015 rund drei Millionen Euro um, für das bestehende Jahr sind 20 Millionen Euro Umsatz angestrebt. Pro Monat verkauft Little Lunch nach eigenen Angaben etwa 600.000 Suppen, vor der Teilnahme an der Löwen-Show waren es gerade einmal 5000 Stück monatlich. Neue Produkte wie Bio-Smoothies sowie ein Verkauf über große Einzelhandelsketten (etwa Rewe) und Teleshopping-Präsentationen sind allein in den letzten Monaten hinzugekommen. Dank der Investoren Frank Thelen und Judith Williams gab es nicht nur Geld, sondern es haben sich auch Türen geöffnet. Little Launch ist das bisher erfolgreichste Start-up aus „Die Höhle der Löwen“. BS

Fotos:
Die „Löwen“-Jury: Carsten Maschmeyer (Maschmeyer Group), Judith Williams (Judith-Williams-Markenwelt), Frank Thelen (Seriengründer, Frühphasen-Investor), Jochen Schweizer (Jochen Schweizer Unternehmensgruppe) und Ralf Dümmel (DS Produkte). Foto: VOX/Benno Kraehahn

Little-Launch Gründer Denis und Daniel Gibisch. Fotos: Little Lunch

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Event – Tag der Kommunikation: Am 16.06. in Fulda – Freitickets zu gewinnen

 ●  Netcoo Redaktion

Richtig kommunizieren will gelernt sein -Beruflicher Erfolg hat mehr denn je damit zu tun, andere und sich selbst besser zu verstehen.
Sie ist eine der entscheidenden Kriterien für persönlichen und beruflichen Erfolg. Doch viele Menschen investieren kaum in sie: die Rede ist von verständlicher und klarer Kommunikation. Wer sich dessen bewusst ist und vor allem nonverbal seine Kommunikation trainiert, vermeidet Missverständnisse und erreicht einfacher seine Ziele. Wie praktisch effektive Kommunikationsmethoden im Alltag sein können, vermitteln Top-Trainer auf dem „Tag der Kommunikation“ am 16.06.16 in Fulda.

An diesem Tag treffen 6 Top-Referenten aus ganz Deutschland zusammen um ihre Erkenntnisse, Erfahrungen und Tipps in Sachen erfolgreicher Kommunikation weiter zu geben. Die von der Akademie für nonverbale Kommunikation organisierte Konferenz richtet sich an Unternehmer wie Angestellte sowie an Führungskräfte und Selbständige oder die, die es noch werden wollen.

Sechs Speaker, alles Experten mit unterschiedlichen Kommunikationsansätzen, kommen zu Wort. Thorsten Havener beispielsweise. Bestsellerautor und gefragter Kommunikationsfachmann bei Sendungen von ARD und ZDF. Er verrät, wie Gedanken gesteuert werden können und so das eigene Verhalten und Entscheidungen positiv beeinflussen. Alexander Hartmann, besser bekannt als „Reality Hacker“ bei RTL, Vox und Sat1, zeigt, wie man eigene Muster und Verhaltensweisen erkennt, versteht und verändert. Christian Morgenweck, Organisator der Veranstaltung und selbst Trainer für nonverbale Kommunikation, gibt Einblicke in Körpersprache und Mimik, die eine gewinnbringende Kommunikation maßgeblich beeinflussen.

Auch hier wird die Netcoo wieder als exklusiver Medienpartner vor Ort sein.

Auch hier wird die Netcoo wieder als exklusiver Medienpartner vor Ort sein. Als Special für SIE: Unter allen Leser und Leserinnen die bis einschließlich Sonntag den 12.06.2016 unsere Facebook Seite www.facebook.com/netcoo like und /oder uns eine Email an redaktion (@) netcoo.com senden verlosen wir 3x2 Tickets für die Veranstaltung in Fulda*.

Und wenn Sie es sich so oder so nicht entgehen lassen möchten LIVE einen Eindruck zu gewinnen, dann buchen Sie noch heute Ihr Ticket unter: http://www.tag-der-kommunikation.com/

*Auszahlung der Tickets nicht möglich! Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden telefonisch von uns informiert.



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Weitere Finanzierungsrunde für FinTech Savedo

 ●  Netcoo Redaktion

Savedo erhält in einer erneuten Finanzierungsrunde umgerechnet weitere 5,6 Millionen US-Dollar Wachstumskapital.

Seit seiner Gründung Mitte 2014 hat das Berliner FinTech-Unternehmen damit umgerechnet über 10 Millionen US-Dollar für weiteres nachhaltiges Wachstum erhalten. Kapitalgeber der jetzigen Finanzierungsrunde sind der deutsch-französische VC Fonds XAnge, der Berliner Company Builder FinLeap, Kreos Capital aus London, Point Nine Capital und die German Startups Group. WeltN24 beteiligt sich im Rahmen eines „Media-for-Equity-Deals“ an Savedo.

Bereits investiert haben darüber hinaus DvH Ventures, HW Capital, Cherry Ventures sowie einige Business Angels wie Wonga-Gründer Errol Damelin und Zanox-Gründer Heiko Rauch.

Savedo ist der erste internationale Online-Finanzmarktplatz, der Privatkunden in Deutschland, Österreich und den Niederlanden attraktive Sparanlagen im europäischen Ausland mit Zinsen von derzeit bis zu 2,5% p.a. über ein einziges Verrechnungskonto („Savedo-Konto“) anbietet. In Kooperation mit der deutschen biw AG und den Partnerbanken J&T Banka (Tschechische Republik), Atantico Europa (Portugal), der VABA Banka (Kroatien), der Hanseatic Bank (Deutschland), der Banka Kovanica (Kroatien) und der KentBank (Kroatien), hält Savedo für seine Kunden Sparanlagen zu unterschiedlichen Laufzeiten und Zinssätzen bereit. Einlagen sind durch die jeweiligen länderspezifischen Einlagensicherungsfonds nach den aktuellen EU-Richtlinien bis zu einer Höhe von 100.000 Euro besichert.

Bild: Savedo

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Rückenwind für Smarte Thermostate: 20 Mio. Euro frisches Kapital für tado°

 ●  Netcoo Redaktion

Tado° hat in einer weiteren Finanzierungsrunde 20 Mio. Euro aufgenommen. Das gesamte Wagniskapital des Münchner IoT-Unternehmens steigt damit auf über 50 Mio. Euro.

Investor ist lNVEN CAPITAL, der Risikokapitalfonds des international tätigen Energiekonzerns CEZ GROUP mit Sitz in Tschechien. Die neue Finanzierungsrunde bringt tado° an die Spitze des weltweiten IoT-Marktes. Denn mit insgesamt 50 Mio. Euro Venture Capital ist das Münchner Unternehmen eines der international am besten kapitalisierten IoT-Startups.

Ein Drittel des weltweiten Energieverbrauchs entfällt auf das Heizen und Klimatisieren von Gebäuden, insgesamt eine Milliarde Haushalte haben eine Heizung oder Klimaanlage. “Wir wollen das neue Kapital gezielt nutzen, um unsere Marktführerschaft weiter auszubauen. Es ist eine Frage der Zeit bis alle Haushalte eine intelligente Heizungssteuerung haben werden”, erklärt Christian Deilmann, CEO und Gründer der tado GmbH. Smarte Thermostate sind die einzige Technologie im Smart Home-Segment, die über den Komfortaspekt hinaus einen messbaren Mehrwert generiert. tado° spart leicht ein Drittel der jährlichen Energiekosten. Smarte Thermostate werden im Kampf gegen den Klimawandel eine bedeutende Rolle spielen.

Intelligente Services dank vernetzter Thermostate
Diese Einschätzung bestätigt eine aktuelle Studie von Frost & Sullivan*. Allein der europäische Markt für Smarte Thermostate soll bis 2019 auf 2,2 Mrd. Euro anwachsen. ”Diesen völlig neuen Markt führen wir an. Wir nutzen Technologie für einen nachhaltigen Lifestyle, der unser Leben gleichzeitig komfortabler macht. Genau das begeistert unsere Kunden. tado° ist eine Kernsäule für jedes Smart Home. Über Schnittstellen zu den wichtigsten Plattformen sind existierende und neue tado° Nutzer für die Zukunft gerüstet”, erklärt Deilmann. Um den Kundennutzen noch weiter zu steigern, erweitert tado° sein Serviceangebot in Kooperation mit dem klassischen Handwerk: Heizungsinstallateure können über ein Fernwartungsportal mit der Anlage des Kunden in Verbindung sein und einen reibungslosen Betrieb absichern. Partnerschaften mit lokalen Energieversorgern machen es darüber hinaus möglich, dass jeder tado° Nutzer einen Beitrag zur Stabilisierung der Energienetze und damit zur Energiewende leisten kann. “tado° hat uns mit seinem konsequenten Wachstumskurs und seiner service-orientierten Strategie beeindruckt. Wir werden den internationalen Expansionskurs weiter unterstützen”, erläutert Petr Míkovec, Managing Director of INVEN CAPITAL.

So funktioniert tado°
Das Smarte Thermostat und die Smarte AC Control verbinden Heizungen und Klimaanlagen mit dem Internet. Die tado° App (siehe Bild) erhält ein Signal, wenn der letzte Bewohner das Haus verlässt und fährt die Heizung oder Klimaanlage entsprechend herunter, um Energie zu sparen. Sobald sich der Erste auf den Heimweg macht, wird tado° aktiv und heizt oder kühlt die Wohnung maximal energieeffizient auf die gewünschte Temperatur. Die Berücksichtigung von Wettervorhersagen, Bauphysik und entsprechenden Algorithmen sorgt für die perfekte Mischung aus Komfort und Energieeinsparung.

*http://ww2.frost.com/news/press-releases/smart-thermostats-market-rocket-25-billion-5-years-predicts-frost-sullivan/

Bild: tado° App

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shareDnC setzt auf Sharing Economy: Wenn aus Haben Teilhaben wird

 ●  Netcoo Redaktion

Teilen, leihen und schenken wird immer beliebter. Kein Wunder, schließlich ist Sharing ressourcenschonend, kostensparend und sozial.

Die Folgen dieses Trends zeigen sich einerseits in einem Umdenken beim Konsumenten und einer daraus resultierenden Veränderung seines Kaufverhaltens: Wozu sollte man sich eine selten genutzte Bohrmaschine für viel Geld kaufen, wenn man sie sich von einem Bekannten leihen kann? Andererseits eröffnet die Sharing Economy immer wieder neue Angebote für den modernen Konsumenten, die mittlerweile in alle Lebensbereiche eingreifen.

Während das klassische Teilen von Gegenständen durch die Digitalisierung einen entscheidenden Push erhielt, sind es eben diese neuen Angebote, die die Sharing Economy so spannend und zukunftsträchtig machen. Eines der erfolgreichsten Beispiele ist die Onlineplattform Airbnb, über die man den eigenen Wohnraum mit fremden Menschen teilt. Diese können sich nun schnell und einfach in private Wohnung einmieten, anstatt in ein Hotel zu gehen. Das Unternehmen vermittelt mittlerweile über 2 Millionen Inserate in 190 Ländern und vermeldet eine ständig wachsenden Zahl von Nutzern.

Auf die moderne Arbeitswelt bezogen tut es das Kölner Startup shareDnC Airbnb gleich. Mit der Plattform www.sharednc.com greift es den Grundgedanken auf und professionalisierte das Konzept für neue räumliche Optionen im Arbeitsumfeld. Als erste deutschsprachige Onlineplattform für Office Sharing, also das Teilen von ungenutzten Arbeitsplätzen und Büroräumen, lassen sich hier nicht nur spielend einfach neue Räumlichkeiten für Freelancer und wachsende Unternehmen finden. Das Teilen von Büroräumen ermöglicht darüber hinaus ideale Möglichkeiten, sich mit seinen Mitmietern zu vernetzen und neue Projekte entstehen zu lassen. Und ganz im Sinne der Sharing Economy sorgt das Unternehmen dafür, den Prozess für Vermieter und Mieter so einfach wie möglich zu halten. Den, für viele Unternehmen bei einer Vermietung abschreckenden, Papierkram übernehmen die Kölner gänzlich.

Obwohl www.shareDnC.com erst vor knapp sechs Monaten gestartet ist, sind mittlerweile bereits über 200 Angebote deutschlandweit verfügbar. In den ersten drei Monaten des Jahres 2016 haben mehr als 50 Mieter ihr neues Büro über shareDnC gefunden – Tendenz steigend.

Die Studie „Sharing Economy. Auf dem Weg in eine neue Konsumkultur“* weiß zu berichten, dass bereits 23,5 Prozent der Deutschen zu den Ko-Konsumenten zählen. Für sie geht es nicht mehr vordergründig darum, Güter ihr Eigentum zu nennen, um Konsumlust zu befriedigen. Es reicht völlig aus, Zugriff auf einen Gegenstand im Moment des Bedarfs zu haben.

23,5 Prozent: Das ist schon fast ein Viertel – mit steigender Tendenz, wie das Beratungsunternehmen PricewaterhouseCoopers prognostiziert. In einer Studie veröffentlichte es, dass die Umsätze der Sharing Economy weltweit von 15 Milliarden US-Dollar im Jahr 2013 auf 335 Milliarden US-Dollar im Jahr 2025 steigen könnten. Das liegt vor allem an der stetigen Weiterentwicklung des Wirtschaftszweigs durch Unternehmen wie shareDnC und Airbnb.

* von Nachhaltigkeitsprofessor Harald Heinrichs der Universität Lüneburg

Bild: shareDnC - Gründer-Trio


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