Ernährung & Fitness

Joachim Heberlein bringt mit cellRESET GESUNDHEITSWELLE ins Rollen

 ●  Netcoo Redaktion

Um cellRESET ist ein richtiger Hype entbrannt. Vor allem online tauchen immer mehr Vorher-Nachher-Bilder und -Videos von begeisterten Anwendern auf, die stolz über ihre Erfolge mit dem Ernährungsprogramm berichten. Hinter der riesengroßen cellRESET-Community steckt Joachim Heberlein, ein Top-Networker, der mit cellRESET ein Herzensprojekt initiiert hat, das rund um den Globus Menschen zu mehr Energie, Leichtigkeit und Wohlbefinden verhelfen soll.

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Gaga-Glaube: Nahrungsergänzungen machen alles nur noch schlimmer!

 ●  Netcoo Redaktion

Nahrungsergänzungen sind nicht jedermanns Sache. Doch viele Zweifler fallen auf eine fiese Denkfalle herein.


Handelt, wer Nahrungsergänzungen nimmt, kontraproduktiv? Viele finden das logisch. Wer den Griff zur schnellen Apothekenpille gewohnt ist, kommt natürlich ins Grübeln, wenn seine Beschwerden nicht rasch verschwinden. Kaum jemand denkt daran, dass sich lediglich die Symtome verflüchtigen. Ganz abgesehen von Risiken und Nebenwirkungen. Also doch mal zu einer Nahrungsergänzung greifen? (Dabei aber bitte vehement auf Qualität pochen und Palettenware vom Discounter links liegen lassen).

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Gesagt, getan. Doch bald werden die Umsteigewilligen geplagt von einer offensichtlichen Verschlimmerung ihres Gesundheitsproblems. Und genau hier schnappt die Denkfalle zu: Die Nahrungsergänzung macht alles noch schlimmer! Eine finale Erklärung ist fix zur Hand: Der Körper muss arbeiten, um die überflüssigen Vitamine wieder loszuwerden. Ein Gaga-Glaube! Denn jeder Heilpraktiker im ersten Lehrjahr – so es denn eines gäbe – könnte diese Begründung leicht ad absurdum führen. Von der sogenannten Herxheimer Reaktion haben die Wenigsten gehört. Aber genau andersherum wird ein Schuh daraus: Dieser „Erstverschlimmerungseffekt“, tritt dann auf, wenn infolge gesunden Inputs sehr viele Erreger (Bakterien, Pilze etc.) mit einem, Schlag absterben. Dadurch werden reichlich Toxine frei, die nun den Körper überschwemmen. Dies wiederum kann zu sogenannten Entgiftungssymptomen führen, etwa leichtes Unwohlsein, Kopfschmerzen, Verdauungsbeschwerden oder Müdigkeit. Ob das alle Schulmediziner wissen? Aber es ist natürlich erheblich Praxis-tauglicher, über „skrupellose Heilversprechungen“ zu mosern.

In diesem Zusammenhang ebenfalls gerne am Schlafittchen herbeigezerrt: das Argument, natürlich könne man mit Lebensmitteln – so sind Nahrungsergänzungen deklariert – weder Krankheiten heilen noch ihnen vorbeugen. Hallo! Schon vergessen? Skorbut, viele Jahrhunderte lang eine Geißel der Seefahrer, wurde mit schnödem Sauerkraut ausgerottet, Vitamin C sei dank. Nur ein einziges Beispiel für viele andere. Algen, Ginseng, Granatapfel, Kokosnuss, Kurkuma, grüner Tee, brauner Reis, Knoblauch und Zwiebel – Erfahrungswerte mit Lebensmitteln aus aller Welt bezeugen seit vielen Jahrhunderten klar Gegenteiliges.

Quelle: u.a. Netcoo Magazin 12/2014 und www.portavitalia.com

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Nahrungsergänzungen werden immer wichtiger

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Nahrungsergänzungen: Ja, aber welche?

http://www.portavitalia.com/ernaehrung/nahrungsergaenzungen-ja-aber-welche

Bild: © rosinka79 - Fotolia.com

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Nahrungsergänzungen: Ja, aber welche?

 ●  Netcoo Redaktion

Krankheiten fallen nicht vom Himmel. Häufiger als gedacht haben sie mit falscher Ernährung zu tun. Aber nicht jede Nahrungsergänzung eignet sich als Vitalitätsspritze.

Warum wird der Mensch krank? Seit Jahrtausenden beschäftigen sich die scharfsinnigsten Denker und Forscher mit dieser Frage. Allerdings lange ohne allseits akzeptierte Antworten. Erst in den letzten Jahren verdichtet sich eine Erkenntnis: Etwa 80 Prozent aller Krankheiten sind ernährungsbedingt.

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Die Kerndiagnose: Zu viel Fett, zu viele Weißmehlprodukte und zu viel tierisches Eiweiß. Außerdem zu viele Genussmittel wie z. B. Alkohol, Zigaretten und „Zwischendurch-Naschereien“, etwa Kekse, Chips & Co. Auch über den „Minusbereich“ herrscht bei den meisten Gesundheitsexperten Einvernehmen: Zu wenig Vitalstoffe, zu wenig Gemüse und vor allem: zu wenig Obst. Unter diesen Voraussetzungen breiten sich besonders die so genannten Zivilisationskrankheiten mit enormer Geschwindigkeit aus. Für die Zukunft erwarten Ernährungsforscher sogar „epidemische Ausmaße“.

„Krankheiten befallen uns nicht aus heiterem Himmel. Sie entwickeln sich aus täglichen Sünden. Wenn sich diese gehäuft haben, brechen sie unversehens hervor“ (Ärzte-Urvater Hippokrates)

Aber viele Menschen haben das Problem noch nicht erkannt. Allzu häufig heißt es „Warum soll ich Nahrungsergänzungen nehmen? Ich bin doch nicht krank!“ Andere argumentieren: „Aber ich ernähre mich doch gesund...“ Demgegenüber gibt es eine große Anzahl von überzeugenden Zahlen, Fakten und Studienergebnisse. Tenor: Trotz voller Töpfe und voller Bäuche sind wir im Grunde mangelernährt. Und somit immer anfälliger für Gesundheitsrisiken.

Thematisiert man vor diesem Hintergrund das heute allgegenwärtige Problemdreieck von Krankheiten, Übergewicht und Ernährungsmisere, entsteht Betroffenheit. Aber was tun? Bücher, Filme und Vorträge geben Anstöße zum Umdenken. Wer nämlich – plausibel und faktengestützt – den Gedanken an Vorbeuge und „Hilfe zur Selbsthilfe fürs Immunsystem“ erkennt und sich danach richtet, ist bestens gewappnet. Und: Vorbeugen kann man nicht früh genug. Am besten, bevor ständige Müdigkeit, Lustlosigkeit und Dauerstress die körperliche und geistige Befindlichkeit beeinträchtigen – und damit auch Lebensqualität und Lebenslust. Denn: Gesundheit ist ganz viel mehr als nur nicht krank zu sein. Und: Gesund ernähren alleine reicht heute nicht mehr aus. Zum einen, weil in den heutigen Nahrungsmitteln – das betrifft auch Obst und Gemüse – längst nicht mehr das drin ist, was von Natur aus drin sein sollte. Zum anderen hat heute kaum noch jemand Zeit und Gelegenheit, für regelmäßiges gesundes Essen. Dann können Nahrungsergänzungen den Mangel an Vitalstoffen ausgleichen. Aber die Qualität muss stimmen. Und sie sollten dem „Original aus der Natur“ so nahe wie möglich kommen.

Eine akribisch aufbereitete Zusammenfassung der wichtigsten Argumente und Hintergründe „Pro-Nahrungsergänzungen“ finden Sie in dieser Kompaktbroschüre: http://www.portavitalia.com/shop/sonderdrucke/sonderdrucke-warum-nahrungsergaenzungen-immer-wichtiger-werden.html

Eine differenzierte und dabei gleichermaßen allgemeinverständliche Darstellung des Themenbereiches bietet dieser Film aus der Reihe „Welt der Wunder“:

Quelle: Video You Tube - Welt der Wunder



Bild: © juefraphoto - Fotolia.com

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Unfriendly Fire aus den USA: Dein Feind, das Vitamin

 ●  Netcoo Redaktion

US-Leitlinien lassen weitere Angriffe auf Vitamine und Mineralstoffe befürchten. Doch die Studienlage zum „Vitamin-Bashing“ wird immer löchriger.


Die Leitlinien in den USA zur Vitamin- und Mineralstoff-Supplementation scheinen auch hierzulande artigen Applaus hervorzurufen:


„MedScape Deutschland“ veröffentlichte einen Artikel, über die amerikanischen Empfehlungen, „die an Deutlichkeit wenig zu wünschen übrig“ ließen. Auch „hochkarätige“ Wissenschaftler begrüßen die Leitlinien sehr; verlautet aus der „Arbeitsgemeinschaft Prävention und integrative Medizin in der Onkologie“ bei der Deutschen Krebsgesellschaft. Aber was wird hier so deutlich empfohlen und begrüßt? Bisher gelang es jenseits des Atlantiks nicht, einen Nutzen bei „Multivitamin-Supplementierung, einer Supplementierung mit individuellen Vitaminen oder Mineralstoffen oder Kombinationspräparaten zur Reduktion des kardiovaskulären Risikos und des Krebsrisikos“ zu finden. Erneuter Applaus. Endlich ist bewiesen, dass Vitamine nichts taugen!

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Im nächsten Schritt gerieten ganz bestimmte Vitamine ins Visier: Beta-Carotin und Vitamin E. Beide können angeblich das kardiovaskuläre Risiko erhöhen, führen auch zu „einem erhöhten Lungenkrebsrisiko und erhöhter Mortalität bei Rauchern, speziell bei schweren Rauchern und bei Menschen, die Asbest ausgesetzt sind “. Was durchaus an der fehlenden Qualität der Studien liegen kann, die den Beweis für die krebsfördernden Eigenschaften von Beta-Carotin erbracht haben sollen. Denn diese waren mit nur dieser einen Substanz durchgeführt worden. Es liegt sogar die Vermutung nahe, dass vermehrt synthetisches Vitamin zum Einsatz gekommen ist. Weiter lässt sich bemängeln, dass die konzentrierte Einnahme von reinem Beta-Carotin keine natürliche Form der Ernährung widerspiegelt. Denn bei der Aufnahme von natürlichen Carotinen verspeist man alle 600 Varianten – wie sie zum Beispiel in einer Möhre vorkommen.

Andere Studien beweisen das genaue Gegenteil. Sie widerlegen, dass es einen Zusammenhang zwischen Beta-Carotin und Rauchen gibt. Wer nämlich die Zusammenhänge und Interaktionen zwischen verschiedenen Vitaminen außer Acht ließe müsse notwendigerweise zu einem falschen Ergebnis kommen. Inzwischen gibt es sogar Meta-Analysen, welche dies bestätigen.

Ähnlich löchrig sehen Studien aus, die beweisen sollen, dass Vitamin E ungesund ist. Das Strickmuster ist ähnlich: Hier wurde einfach das physiologisch nicht so günstige alpha-Tocopherol untersucht, das nur einen Teil der Varianten aus der Vitamin-E-Familie ausmacht (viel günstiger sind für den Organismus die Varianten gamma-Vitamin E und delta-Vitamin E). Davon abgesehen: Wer natürliches Vitamin E zu sich nimmt, der bekommt die ganze Wirkungspalette – und wird nicht mit einer isolierten Variante abgespeist. Womit ein weiteres Mal bewiesen wäre (Achtung Ergebnis-Tuning!) dass sich mit Studien nahezu alles beweisen lässt. Es kommt immer drauf an, wer sie bezahlt, wer sie durchführt, wer sie interpretiert. Und leider auch, wer sie in die Welt hinausposaunt – kritiklos, ahnungslos oder willfährig …

Quellen: u.a. zentrum-der-gesundheit.de; PLoS One. 2013; 8(9): e75604; Netcoo Magazin; Portavitalia.com
Bild: © macropixel - Fotolia

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Übergewicht: Wann platzt Deutschland aus den Nähten?

 ●  Netcoo Redaktion

Es wird eng in Deutschland. Die Menschen werden immer fetter. Aber was tun gegen die Kilo-Katastrophe?

Von Ärztezeitung über Spiegel bis Welt, es war das Reizthema der vergangenen Woche: Die Deutschen werden immer fettleibiger. Haben wir bald Gewichtsverhältnisse wie im Land der unbegrenzten Kleidergrößen? Jedenfalls könnte – nach aktuellen Ergebnissen aus derDemografieforschung – bis 2030 die Zahl der adipösen über 50-Jährigen um bis zu 80 Prozent steigen.

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Diäten helfen bekanntlich höchstens vorübergehend, danach ist oft alles schlimmer als zuvor. Experten sind sich einig – das Einzige was dauerhaft hilft, ist eine clevere Ernährungsumstellung in Kombination mit mehr Bewegung. Also weg von alten Gewohnheiten, runter von überkommenen Ess-Ritualen. Beispiel Nudeln: Die anerkannten Dickmacher lassen sich bestens ersetzen – durch Konjac-Nudeln. Was zunächst nach deftig Hochprozentigem klingt, ist tatsächlich eine Nudelart ohne Fehl und Tadel. Hergestellt wird sie aus dem Mehl der Konjacwurzel, diese ist nahezu frei von Kohlenhydraten und Kalorien. Eine Portion enthält weniger als 10 Kalorien bei gleichzeitig Null Prozent Kohlenhydraten. Diese Nudeln, davon sind „Anwender“ überzeugt, lassen im Nu überflüssige Kilos purzeln. Zudem gehört die Konjacwurzel zu den basischsten Lebensmitteln überhaupt. Zudem hat sie so zahlreiche positive Auswirkungen auf die Gesundheit, dass Konjac-Nudeln mehrmals wöchentlich auf dem Speisezettel stehen können.


Ein ebenfalls wenig bekannter Ernährungsfaktor, der helfen kann, Übergewicht abzutragen, ist Vitamin D. Darauf weisen mehrere Studien hin:- Das American Journal of Clinical Nutrition (AJCN) (1) berichtete von einer Untersuchung („Nahrungsergänzung mit Vitamin D während Diät: Eine kontrollierte Doppelblindstudie“). Ergebnis: Frauen, die während einer Diät zur Gewichtsabnahme auch ihren Vitamin-D-Spiegel mit Vitamin-D-Präparaten auf Vordermann brachten, verloren mehr Gewicht als jene, die kein Vitamin D einnahmen bzw. deren Vitamin-D-Level zu niedrig war.

- Eine andere Studie, die vom selben Fachmagazin veröffentlicht wurde („Nahrungsergänzung mit Calcium und Vitamin D fördert die Vorteile durch Gewichtsverlust in Bezug auf Butfettspiegel“), zeigte: Die Vorteile einer Gewichtsabnahme – niedrigerer Blutdruck, reduzierter Blutzucker- und Insulinspiegel sowie ein niedriger Blutfettspiegel – waren bei jenen Studienteilnehmern ausgeprägter, die während ihrer Diät Calcium und Vitamin D eingenommen hatten.

Wer gut versorgt ist mit dem „Sonnenvitamin“, ist auch weniger anfällig für Depressionen

Die dritte Untersuchung („Niedriger Vitamin-D-Status kann zu einem hohen Risiko für Insulinresistenz, Übergewicht und Herzkrankheiten bei asiatischen Indern beitragen“) wurde im Journal Medical Hypotheses vorgestellt: Menschen von asiatisch-indischer Abstammung neigten deutlich mehr zu Übergewicht und Insulinresistenz (Diabetesvorstufe), wenn sie an einem Vitamin-D-Mangel litten.

Zusatzeffekt: Wer gut versorgt ist mit dem „Sonnenvitamin“ ist weniger anfällig für Depressionen,soUwe Karstädt, Heilpraktiker und Bestseller-Autor ("Das Dreieck des Lebens").

Lesen Sie hierzu auch

„Warum Weizen dick macht“: http://www.portavitalia.com/ernaehrung/weizenwampe-warum-weizen-dick-macht

„Vereint gegen die Kiloschwemme kämpfen“: http://www.portavitalia.com/gesundheit/vereint-gegen-die-kiloschwemme-kaempfen

„So macht die Zuckermafia uns krank“: http://www.portavitalia.com/gesundheit/so-macht-die-zuckermafia-uns-krank

„Übergewichtig durch Zusatzstoffe“: http://www.portavitalia.com/ernaehrung/moderne-ernaehrung-uebergewichtig-durch-zusatzstoffe

Quellen: aerztezeitung.de; spiegel.de; welt.de; zentrum-der-gesundheit-de und www.portavitalia.com

Bild: © Deyan Georgiev - Fotolia.com

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PM-International: Mit „All in 1“ – jetzt „Einfach Erfolgreich Abnehmen!“

 ●  Netcoo Redaktion

Das europäische Direktvertriebsunternehmen PM-International geht punktgenau zum Start der „Abnehmsaison 2014“ mit einer Weltneuheit im Bereich Mahlzeitenersatz an den Start. Auf der Jahresauftaktveranstaltung „PM-Kick-Off 2014!“ feierte das neue FitLine „ProShape All in 1“ Weltpremiere.


Mit der neuen Shape-Generation FitLine „ProShape All in 1“ kann jetzt jeder sein persönliches Wohlfühlgewicht erreichen, und das mit nur einem Produkt!“, so PM-International. Die zentrale Message an jeden Abnehmwilligen ist dabei deutlich: „Einfach, erfolgreich und effektiv abnehmen – mit nur einem Produkt - und das alles mit Genuss!


Alle Jahre wieder: „Abnehmzeit“ zum Frühjahr eines Jahres, die Vorsätze sind gefasst, die Bereitschaft zur Gewichtsreduktion vorhanden, das Angebot an Weight-Management-Produkten groß und beinahe unüberschaubar – „Was ist das richtige für mich?“ – eine Frage, die sich der Abnehmwillige nun stellt.

Weight-Management-Programme gibt es mittlerweile viele auf dem Markt, enthalten jedoch häufig nicht die zum Abnehmen notwendigen Programmelemente, sind in der Durchführung häufig zu kompliziert und zu zeitintensiv. Frust und Ausstieg aus der Abnehmphase und damit der Rückfall in „alte“ Essgewohnheiten und bleibendes Übergewicht sind so meist von Anfang an vorprogrammiert. Andere wählen zum Abnehmen die Radikalmethode. Dabei zeigen wissenschaftliche Studien immer wieder auf, dass Crash-Diäten nicht nur höchst bedenklich sind, sondern auch so gut wie keinen dauerhaften Erfolg bringen. Eines ist klar: Abnehmen soll einfach sein, es soll vernünftig sein, und das im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung. Denn, damit hat eine nachhaltige Gewichtsreduktion eine reelle Chance.

Genau hier setzt FitLine „ProShape All in 1“ an. Entwickelt wurde das neue Maßstabsprodukt im Bereich Mahlzeitenersatz unter der Leitung des ernährungswissenschaftlichen Teams der PM-International: Hierzu gehören der Wissenschaftliche Direktor der PM und Ernährungsmediziner, Dr. Tobias Kühne, der bereits seit 16 Jahren Kurse zur Gewichtsreduktion leitet und im Rahmen der Ernährungstherapie tätig ist; Frau Dr. Huong Tran, promovierte Ernährungswissenschaftlerin mit 10 Jahren Tätigkeit im Bereich der Ernährungsberatung und Dr. Marcus Iken, promovierter Ernährungswissenschaftler mit 14 jähriger Erfahrung in der Ernährungsberatung und Ernährungstherapie.

„All in one“ ist beim neuen FitLine „ProShape All in 1“ hier wörtlich zu nehmen.Das ernährungswissenschaftliche Team der PM-International betont: „Mit dem neuen Shape bieten wir die Möglichkeit, eine komplette, vollwertige Mahlzeit zu ersetzen und den Produktnutzer in der Abnehmphase mit dem FitLine „ProShape All in 1“, dank enthaltener natürlicher Stoffe, die in der traditionellen Kräuterkunde eine Jahrhunderte lange Verwendung und Empfehlung aufweisen, zusätzlich besser zu unterstützen. FitLine „ProShape All in 1“ bedeutet so eine komplette vollwertige Mahlzeit kombiniert mit: grünem Kaffeebohnenextrakt, grünem Mate-Extrakt und
Brennnessel-Extrakt .

„FitLine „ProShape All in 1“ ist für lacto-vegetarische Ernährung geeignet und glutenfrei. Empfohlen wird, zwei volle Mahlzeiten durch je eine zubereitete Portion des Shapes* zu ersetzen. Die Zubereitung des Shapes als komplette vollwertige Mahlzeit ist kinderleicht: einfach 4 Messlöffel ProShape All in 1 in 300ml fettarmer Milch (1,5% Fett) geben, mit dem Shaker vermischen und genießen! Der Genuss kommt nicht zu kurz: Der Produktnutzer hat die Wahl zwischen zwei ebenso beliebten, wie köstlichen Geschmacksrichtungen : „vanillig-cremig“ (Bourbon Vanille) und „schokoladig-lecker“ (Mousse au Chocolate).

Fazit: mit ProShape All in 1 wird das persönliche Abnehmziel erreicht. Dabei ist es laut PM-Aussagen egal, ob der Abnehmende nur ein oder zwei Kilo verlieren will, oder gleich zehn oder zwanzig.

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„Glaubenssache Vitamine“ Neue Nebelkerzen gegen Nahrungsergänzungen

 ●  Netcoo Redaktion

Nur einen fraglichen Nutzen billigen Wissenschaftler wieder einmal Vitaminen & Co zu. Allerdings aufgrund einer fraglichen Studie.


„Vitamine sind Glaubenssache, helfen tun sie nicht.“ Von vielen gern gehört, oft widerlegt aber genauso oft wieder aufgewärmt. Diesmal durch „die aktualisierte Version einer systematischen Überblicksarbeit“: Pünktlich zum Silvesterfeuerwerk hat die Pharmaindustrie offenbar eine neue Nebelkerze gezündet: Nur einen „fraglichen Nutzen“ billigten Wissenschaftler des Kaiser Permanente Center for Health Research in Portland Vitaminen und Mineralien zu, berichtet die Ärztezeitung. Die Wissenschaftler hatten die Datensammlung zu Vitaminen (A, C, D, Folsäure) und Mineralien (Selen, Kalzium) auf den neuesten Stand gebracht. 26 Untersuchungen gelangten in die Auswertung, 24 randomisierte und kontrollierte, zwei Kohortenstudien.

Eine Wiederkäuer-Aktion pharmatreuer Forscher oder Futterneid – auf die entgangene Euromilliarde?

Große Veränderungen gegenüber den Erkenntnissen von 2003, so heißt es, kamen dabei nicht zutage. Und nun? Erneut ist eine Studie erschienen, die sich mit Vitaminen und Mineralien befasst. Und wieder liefern die Ergebnisse keine endgültige Antwort. Zwar wird gesunden Personen weiter von Vitamin-A-Supplementen abgeraten. Und von Vitamin E heißt es jetzt, es verhindere nachweislich weder Herz-Kreislauf-Erkrankungen noch Krebs. Ansonsten bleibe die Beweislage dürftig. Dürftig ist auch die Beweisführung der Forscher aus Portland. Man nimmt ein paar ältere Studien, rührt sie unkritisch durch – und schon ist er fertig, der neue Beweis, dass Nahrungsergänzungen nichts taugen. Das ist in etwa so wie ein Sicherheitstest mit billigen Kleinwagen, der dann als Beweis herbei gezerrt wird, dass Autos lebensgefährlich sind.


Und genau das ist der wunde Punkt der meisten Studien: Welche Qualität hatten überhaupt die untersuchten Nahrungsergänzungen? Wer sich mit wissenschaftlichen Studien auskennt, weiß: Die Untersuchung synthetischer, minderwertiger Vitamine ist ein beliebtes Mobbing-Mittel gegen „waschechte“ Vitamine & Co. Von Qualität ist bei besagter Studie jedoch keine Rede.

Also eine Wiederkäuer-Aktion pharmatreuer Forscher? Oder doch nur wieder mal eine „Aktion Futterneid“ – auf die rund eine Milliarde Euro, der hierzulande auf Nahrungsergänzungsmittel entfällt?


Lesen Sie hierzu auch: http://www.portavitalia.com/ernaehrung/neuer-big-point-fuer-vitamin-c


Bild: © charlietuna1 - Fotolia.com

Quelle: www.portavitalia.com

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Stevia: Eine Pflanze aus Südamerika rockt den Zuckermarkt

 ●  Netcoo Redaktion

Der Süße-Star der Saison heißt Stevia. Nach heftigem Gegenwind segelt die gesunde Zuckeralternative aus Südamerika nun im Wind des Wohlgefallens.

„Gift erlaubt, Natur unerwünscht“, hieß es noch vor nicht allzu langer Zeit, wenn chemisch produzierte Zuckerersatzstoffe und die natürliche Alternative in den Ring stiegen. Am Ende stand stets ein deutlicher Punktsieg für Nutria Sweet & Consorten. Doch zum Knock out für die äußerlich so unscheinbare Kämpferin reichte es nie. Inzwischen ist das pflanzliche Süßungsmittel in Deutschland zugelassen – und wird allenthalben akzeptiert. „Praktisch keine Kalorien, keine Kariesgefahr und dabei süßer als Zucker“, schwärmt sogar die Apothekenrundschau in ihrer aktuellen Ausgabe.

Danach hatte es zunächst gar nicht ausgesehen, denn Zuckerindustrie und Hersteller synthetischer Süßstoffe schossen scharf. Deren Ängste lassen sich schnell skizzieren: Schon die Stevia-Blätter sind etwa 15 Mal süßer als Zucker, sie enthalten keine Kalorien, dafür zahlreiche Spurenelemente. Werden die Stevioside extrahiert, entsteht ein weißes Pulver, das bis zu 450 Mal süßer ist als Zucker! Eine exorbitant stärkere Süßkraft als das weiße Gold, frei von Kalorien, dazu ganz ohne Furcht vor Karies haben zu müssen – da dräuten herbe Umsatzeinbrüche, schließlich verzehrt jeder Deutsche jährlich etwa 40 Kilo Industriezucker.

Weil Steviol-Glykoside laut einer Studie angeblich krebserregend seien, war es in den USA 1998 sogar zur öffentlichen Verbrennung von Rezeptbüchern gekommen, die Stevia als Zutat enthielten! Übrigens im Auftrag der Food and Drug Administration (FDA), der behördlichen Lebensmittelüberwachung der USA. Was die ominöse Untersuchung angeht: diese wurde vom Chemiekonzern Monsanto gesponsert! Inzwischen sind die Rufmord-Versuche längst Geschichte. Zahlreiche Studien konnten auch den Krebsverdacht ausräumen.

Die Zulassung nutzten vor allem Coca-Cola und der Agrarkonzern Cargill. Mit dem Stevia-Süßstoff Truvia war rasch eine propere Prozentmarge des US-Süßstoffmarktes erobert; nun steht der weltweite Süßstoffmarkt im Visier, der auf sechs Milliarden Euro geschätzt wird. Doch die Lebensmittelindustrie würde sich selber untreu, hätte sie nicht schon längst hochprofitable Tricks auf Lager, wie es in der Herstellung noch billiger geht. Wer nämlich denkt, sich mit Nahrungsmitteln, die süßende Stoffe aus der Steviapflanze enthalten, zuckerfrei ernähren zu können, wird oft getäuscht, das stellte die Stiftung Warentest fest.

Zwar kommen bei einigen Produkten 100 Prozent der Süße aus Steviolglykosiden – dafür sind es bei anderen nicht einmal 10 Prozent! Das erfährt der Konsument erst auf der Rückseite der Verpackung. Vorne drauf lockt in fetten Lettern „Stevia“, meist zusammen mit einem attraktiven Großfoto der Pflanze, und dem Zusatz „natürlicher Genuss“ oder „rein pflanzlich gesüßt“. Also wieder einmal Zeit für den Verbraucher-Königstipp: Auf Qualität achten! Denn Geiz ist nicht geil, sondern mitunter sogar gesundheitsgefährlich. Beim Apotheker muss man die süße Südamerikanerin deswegen allerdings nicht kaufen.

Bild:© chany167 - Fotolia.com

Quelle www.portavitalia.com und www.facebook.com/portavitalia

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Nahrungsergänzungen – welches zu welcher Tageszeit einnehmen?

 ●  Netcoo Redaktion

Je nach Uhrzeit ist der menschliche Körper mit verschiedenen Aufgaben beschäftigt. Deshalb empfehlen Experten, unterschiedliche Nahrungsergänzungsmittel auch zu verschiedenen Zeiten einzunehmen.

- Mehrere verschiedene Vitamine nimmt man am besten vor dem Essen ein, etwa 20 Minuten vor den Mahlzeiten. Dabei unbedingt beachten: Fettlösliche Vitamine (z. B. A, D, E und K) benötigen tatsächlich Fett, damit der Körper sie verwerten kann. Deshalb sollten sie gleichzeitig mit der Nahrung eingenommen werden, alle Lebensmittel enthalten Anteile von Fett.

Achtung: Hochdosierte und isolierte Vitaminpräparate aus dem Labor werden vom Körper nicht erkannt. Daher verwertet er nur einen extrem geringen Teil – der Rest landet als Stoffwechselschlacken im Bindegewebe.

- Vitamin C verbleibt nur wenige Stunden im Blutkreislauf. Deshalb etwa alle 3 Stunden „nachtanken“. Hier gilt: Möglichst auf die „Vitamin-Attrappe“ Ascorbinsäure verzichten und auf eine natürliche Herkunft des Vitamins achten. Die Gründe lesen Sie hier: http://www.portavitalia.com/gesundheit/ascorbinsaeure-vorsicht-vor-der-vitamin-attrappe


Manche Vitamine, darunter auch das Vitamin C, haben eine stimulierende Wirkung. Deshalb sollten Sie nicht unmittelbar vor dem zu Bett gehen eingenommen werden, da sie möglicherweise eine wach machende Wirkung entfalten können. Aber jeder Mensch reagiert hierauf individuell.

- Ballaststoffe nimmt der Körper am besten morgens nach dem Aufwachen auf. „Nüchtern“ konsumiert, können sie ihre Arbeit im Darm beginnen, ohne dabei von bereits zuvor aufgenommener Nahrung behindert zu werden.

Achtung: Ballaststoffe können bewirken, dass Vitamine nicht absorbiert werden. Denn sie legen sich wie ein Überzug über die Verdauungsorgane, den die Vitamine dann nicht durchdringen können. Auch Mineralstoffe und Spurenelemente werden in Verbindung mit Ballaststoffen nicht gut absorbiert.

Nehmen Sie daher Ihre Nahrungsergänzungsprodukte zirka 20 Minuten vor oder zirka eine Stunde nach den Ballaststoffen ein.

- Probiotika sollten direkt zu den Mahlzeiten eingenommen werden. Dadurch gelangt der größtmögliche Anteil an Bakterien unbeschadet durch den sauren Magensaft in den Darm. Eine regelmäßige Einnahme dieser Darmbakterien sorgt für eine stabile Darmflora und trägt somit sehr zu einer guten Gesundheit bei.

- Calcium am besten vor dem Schlafengehen einnehmen. Denn es wird vom Körper nachts, in den Ruhephasen, verarbeitet. Zudem kann es als Einschlafhilfe dienen, wenn man es kurz vor der Nachtruhe einnimmt.

Bild:© cirquedesprit - Fotolia.com

Quelle: www.portavitalia.com und www.facebook.com/portavitalia

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„Raubüberfall auf unsere Gesundheit“: Verein macht gegen EG-Pläne mobil

 ●  Netcoo Redaktion

Petition gegen neues Genehmigungsverfahren für Heilmittel, Vitalstoffe, Nahrungsergänzungen.

Das Europäische Parlament und der Rat der Europäischen Union (Ministerrat) haben eine Vorschrift erlassen, welche die Interessen gesundheitsbewusster Menschen unmittelbar betrifft. Es handelt sich um die Verordnung (EG) Nr. 1924/2006 über nährwert- und gesundheitsbezogene Angaben für Lebensmittel, die schon 2006 in Kraft trat und seitdem mehrfach geändert wurde.

Sie verbietet Lebensmittelherstellern insbesondere solche Angaben über die Wirkungsweise von Inhaltsstoffen zu machen, die noch nicht wissenschaftlich nachgewiesen sind. Dies führt dazu, dass Naturprodukte in besonders hohem Maße von diesem Verbot betroffen sind, weil die EFSA (Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit) viele Naturmittel und Nahrungsergänzungsmittel als Lebensmittel betrachtet.

Der Verein Grundrecht auf Gesundheit befürchtet, dass die Verordnung in ihrer aktuellen Fassung im Wesentlichen auf die Lobbyarbeit einiger großer Pharma- und Agrarkonzerne zurückgeht und überwiegend deren Profiten zugute kommt.

Offenbar ein weiterer Schritt in die Richtung, dass alternative und natürliche Mittel und Methoden zugunsten der Schulmedizin zurückgedrängt werden und in Vergessenheit geraten.

Auf diesem Video wird in Klardeutsch erklärt, worum es geht: Hier der Link: Bitte klicken!

Bild: © jokatoons - Fotolia.com

Quelle: www.portavitalia.com und
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Zweifelhafter Test: Nahrungsergänzungen nutzlos und zu teuer?

 ●  Netcoo Redaktion

Zweifelhafter „Test“ mit Produkten aus Drogeriemärkten und von Discountern.


BAMS (Bild am Sonntag) hat wieder einmal testen lassen, diesmal gleich 100 Vitamine auf einen Streich. Der Urteilsspruch prangte in daumendicken Lettern auf der Titelseite der deutschen Sonntagsbilderzeitung: „Vitaminpräparate. Die teuere Illusion“. Prompt fräst sich im Kopf von Nina Normalverbraucherin wieder einmal das Vitamine-Vorurteil ein: „Helfen nicht, teilweise schädlich, zu teuer“.

Ein klassisches Missverständnis, wenngleich gewollt. Denn was wurde eigentlich getestet? Ein buntes Sammelsurium, verkauft von Drogeriemärkten und Discountern. Palettenware mit künstlichen Vitaminen, entweder wild zusammengemixt oder als Monopräparat. Alles schön bunt und mit markigen Merksätzen drauf, zwischen 89 Cent und wenigen Euro pro Packung. Und komplett beratungsfrei. Von hochwertigen Nahrungsergänzungen, von verantwortungsvollen Herstellern und von kompetenter Beratung war übrigens keine einzige Zeile zu lesen …

Das passt prima in die Vitaminhasser-Landschaft. Rufmordkampagnen gegen Helfer und Heilmittel aus der Natur haben eine lange Tradition.


Denn das Wissen, dass Nahrungsergänzungen nutzlos sind und man stattdessen lieber zu einschlägigen Medikamenten aus der Apotheke greift, ist ganz im Sinne von Big Pharma.

Quelle: www.portavitalia.com / www.facebook.com/portavitalia

© tashatuvango - Fotolia.com

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foodwatch fordert Verbot von „Energy Shot“-Getränken

 ●  Netcoo Redaktion

Die Verbraucherorganisation foodwatch fordert ein Verbot sogenannter „Energy Shots“. Die kleinen Fläschchen enthalten Koffein und Taurin in besonders starker Konzentration. Sowohl diese hochkonzentrierten Energy Shots als auch herkömmliche Energy Drinks stehen im Verdacht Herzrhythmusstörungen, Krampfanfälle, Nierenversagen und sogar Todesfälle zu verursachen. Bei den Shots ist die Gefahr einer Überdosierung besonders groß.


„Für Red Bull und Co. sind die bei Jugendlichen sehr beliebten Energy Shots ein Riesengeschäft – für die Gesundheit der Kunden womöglich eine Riesengefahr“, erklärte Matthias Wolfschmidt, stellvertretender Geschäftsführer von foodwatch. Ein Energy Shot von 60 Milliliter enthält die gleichen Mengen Koffein und Taurin wie eine normale Red-Bull-Dose – allerdings in vierfacher Konzentration. „Insbesondere beim Sport oder in Kombination mit Alkohol warnen Wissenschaftler vor möglichen Nebenwirkungen", so Wolfschmidt. "Trotzdem bewirbt Red Bull die Getränke mit jungen, angesagten Extremsportlern für angeblich ‚erhöhte Leistungsfähigkeit‘. Aus Gründen des vorsorgenden Gesundheitsschutzes müssen Energy Shots verboten werden.“

foodwatch forderte ein generelles Verkaufsverbot der hochkonzentrierten Shots. Zudem sollen herkömmliche Energy Drinks deutliche Warnhinweise auf der Verpackung tragen und nur noch ab 18 Jahren verkauft werden dürfen. Über eine E-Mail-Aktion unter www.foodwatch.de/aktion-energyshots können Verbraucher diese Forderung an Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) unterstützen.

Das Bundesverbraucherministerium hat im Mai 2012 zwar Höchstwerte für Inhaltsstoffe wie Koffein und Taurin in Energy Drinks erlassen. Diese gelten jedoch nur für Lebensmittel – Red Bull umgeht diese Regelung einfach, indem der Hersteller die Shots offiziell als Nahrungsergänzungsmittel klassifiziert: Der Red Bull Energy Shot enthält mehr als viermal so viel Koffein und Taurin pro Liter als für Energy Drinks erlaubt ist.

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) stufte bereits im Dezember 2009 in einer Untersuchung für das Bundesverbraucherministerium Energy Shots als „nicht sicher“ ein und sprach sich für ein Verbot aus: Da ein Warnhinweis auf der Packung nicht ausreiche, um eine Überdosierung auszuschließen, empfahlen die Wissenschaftler „das Inverkehrbringen von ‚Energy Shot‘ Produkten zu untersagen“. Auch die französische Lebensmittelbehörde ANSES warnte 2013, dass die Sicherheit der Produkte nicht garantiert werden könne. In den USA ermittelt derzeit die zuständige Food and Drug Administration (FDA), ob mehrere Todesfälle durch Energiegetränke ausgelöst wurden. Problematisch ist dabei nicht allein der erhöhte Koffeingehalt. Die gesundheitlichen Risiken werden auch mit möglichen Wechselwirkungen mit dem hochkonzentriert zugesetzten Inhaltsstoff Taurin sowie mit begleitend konsumiertem Alkohol begründet.

Auf Anfrage von foodwatch bestätigte das BfR im Januar 2013 seine grundsätzlich kritische Einschätzung zu den Produkten – wich aber dennoch von seiner ursprünglichen Forderung nach einem Verbot der „Shots“ ab und empfahl stattdessen lediglich „entsprechende Warnhinweise auf dem Etikett anzubringen“.

foodwatch-Experte Matthias Wolfschmidt: „Noch 2009 lautete die Handlungsempfehlung der staatlichen Risikoprüfer an Verbraucherministerin Ilse Aigner ganz klar: Energy Shots verbieten. Doch Frau Aigner hat die wissenschaftliche Untersuchung, die sie selbst in Auftrag gegeben hat, drei Jahre lang einfach ignoriert – obwohl sie bei drohenden Gesundheitsgefahren nicht auf Brüssel warten muss, sondern selber aktiv werden kann. Ohne weitere Begründung rückt das Bundesinstitut für Risikobewertung jetzt plötzlich von seiner Empfehlung für ein Verbot ab – und die Politik bleibt weiter tatenlos.“

Laut der EU-Lebensmittelsicherheitsbehörde (EFSA) konsumiert fast jeder dritte Erwachsene Energy Drinks, besonders beliebt sind sie bei Kindern und Jugendlichen: 68 Prozent der Teenager greifen zu den Getränken. Davon sind 12 Prozent „high cronic consumers“ (Konsum mindestens viermal wöchentlich) sowie 12 Prozent „high acute consumers“ (mehr als ein Liter pro Konsum). www.foodwatch.de

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