Geschäftsideen

Thinking outside the box – wie man die passende Geschäftsidee findet

 ●  Netcoo Redaktion

Sie sind auf der Suche nach einer zündenden Geschäftsidee? Dann denken Sie „outside the box“, also über den gesetzten Rahmen hinaus. Das war schon seit 1969 das Mantra des ehemaligen Disney-Managers und Beraters Mike Vance. Aber „all eyes on America“? Nicht immer, zwar hat es schon oftmals aus deutscher Perspektive gelohnt den Blick nach Amerika zu richten, denn hier entstehen Trends und Super-Businessmodelle viel früher als in Deutschland, aber man muss nicht immer in die USA schauen. In vielen Fällen reicht es aus, wenn wir außerhalb unserer gesetzten Grenzen oder Rahmen denken und uns weltweit inspirieren lassen. Die Geschäftsideen unseres Netcoo Next Economy Magazine Juli / August 2016 sollen Sie inspirieren, auch wenn Sie – zugegebenermaßen – teilweise aus den USA stammen. Hier denken sogar schon 11 – 14-jährige Kinder „outside the box“. Wir zeigen Ihnen unter anderem, wie ein Insektenstich Ihnen zum eigenen Geschäft verhelfen kann, welche unerschlossenen Märkte es mit über 1 Milliarde Neukunden gibt, wie man „unsichtbar“ am Flugverkehr mitverdient, wie man milliardenschweren „Platzhirschen“ in deren eigener „Infrastruktur“ Konkurrenz macht, wie man malerisch die Umsätze einer ganzen Branche erhöht – und liefern Ihnen wie immer viele weitere interessante Denkansätze „outside the box“ für ein eigenes, neues Geschäftsmodell. Dazu zeigen wir Ihnen 12 verrückte Startups, die beweisen, dass die Business-Idee nicht verrückt genug sein kann. Dazu eine Erfolgsstory wie aus dem Bilderbuch: Manuel und Roman Nawrot mischen schon seit einiger Zeit erfrischend die Direktvertriebsbranche auf: Sie sind mit Staubsaugern oder besser gesagt mit Raumreinigungsgeräten reich geworden. Das Erfolgsgeheimnis der beiden ist so einfach wie genial: Sie lassen die Partner in ihrem Team nicht alleine, helfen und unterstützen und haben mit dieser Strategie in den letzten drei Jahren schon vielen Menschen geholfen, den Traum von finanzieller Unabhängigkeit zu leben. Viele weitere Inspirationen zum Thema Geld verdienen, Internet, Marketing, Verkauf, Startups und Success Storys erwarten Sie in dieser Ausgabe. Das Netcoo Next Economy Magazine ist seit dem 27.06. im Handel. Hier können Sie das Magazin direkt online bestellen: Bitte klicken! Hier geht es zur Leseprobe. Bitte klicken! Hier geht es zum Inhaltsverzeichnis: Bitte klicken!

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Verrückt – verrückter – Startup!

 ●  Netcoo Redaktion

Diese erfolgreichen Businesses beweisen, dass Ihre Business-Idee nicht zu verrückt sein kann. Das Geheimnis einer verrückten und dennoch für eine Existenzgründung geeignete Geschäfts-Idee:


Sie trifft den Nerv der Zeit und stillt ein bisher „geheimes“ Bedürfnis oder generiert ein neues, bisher nicht vorhandenes – und ist daher kein bisschen verrückt.

Für uns Grund genug, Ihnen in den kommenden Wochen und Monaten immer wieder ein paar solcher „Verrücktheiten“ vorzustellen, um Sie zu inspirieren, Ihnen Mut zu machen – denn was Andere können, können Sie auch!

Den Anfang machen wir – passend zur Weihnachtszeit - mit drei Startups, die eine verrückte „X-mas-Idee“ hatten.

OppoSuits - Anzugsmodelle im Geschenkpapier-Look

Die „Was soll ich bloß an Weihnachten anziehen?“-Frage ist kein rein weibliches Phänomen – nein, es ist auch bei Männern zu beobachten. Diese Erkenntnis brachte das niederländische Unternehmen Opposuits auf die Idee, seine Kollektion von höchst unkonventionell designten, auf spezielle Gelegenheiten zugeschnittenen Herren-Suits um diverse Anzugsmodelle im Geschenkpapier-Look zu erweitern. Zugegeben, diese farbenfroh gemusterten Zweiteiler sind wirklich Geschmacksache und Mann braucht echt Mut, um sie tragen, aber – tut er es doch, so kann er sicher sein, dass er alle Blicke auf sich zieht und selbst dem buntesten und hellst erstrahlenden Weihnachtsbaum die Schau stiehlt. Und eben genau deshalb verkaufen sich diese Anzüge derzeit auch wie „geschnitten Brot“. Klar, das Unternehmen hat noch rund 40 weitere „Opposuits“ im Programm, ist also von der Nachfrage nach den nur zur X-mas-Zeit verkäuflichen Geschenkpapier-Anzügen nicht abhängig – jedoch sind die anderen Suits nicht weniger verrückt und haben das 2012 gegründete Business längst zum Multi-Millionen-Euro-Unternehmen gemacht.

Www.opposuits.de

eRING - Weihnachtskugel mit integrierter LED-Beleuchtung

Wer kennt ihn nicht, diesen „spannenden“ Moment, wenn wir die Lichterkette für den Weihnachtsbaum aus dem Keller holen und den alljährlichen „Ganz oder kaputt?-Test“ durchführen? Fast immer ist mindestens ein Kabelstück gebrochen, mindestens ein Lämpchen durchgebrannt (aber welches?), fast immer fehlt irgendwas. Nervig...! Das dachte sich auch ein amerikanischer Tüftler, der so lange herumprobierte, bis er die Lösung gefunden hatte: Eine Weihnachtskugel mit integrierter LED-Beleuchtung – also eine Weihnachtskugel, die quasi „von selbst“ leuchtet. Der Clou bei der Sache: Alles funktioniert ohne Kabel, denn die Kugel wird durch einen in ihr liegenden Ring – daher auch der Name „eRing“ - per elektromagnetischem Induktionsfeld aus der Distanz mit Strom versorgt. Die Lampen sind in verschiedenen Farben erhältlich, laut Hersteller lange haltbar und müssen nicht wie normale Lichterketten „alle Jahre wieder“ ausgetauscht werden, würden jeden Weihnachtsbaum gut 20 Jahre lang in ganz neuem Licht erstrahlen lassen. Als Extra bietet eRing eine App, mit der man die Weihnachtsbaum-Beleuchtung „steuern“ kann. Weihnachtsbaum 2.0 also – mit farbigen Kugeln zwar sehr „amerikanisch“ und nicht unbedingt jedermanns Stil, aber abgesehen davon wunderbar lösungsorientiert und technisch kreativ und so verrückt doch nicht, oder? Wie dem auch sei: Die Idee kam bei der Crowdfunding-Plattform Kickstarter gut an, sie sammelte im vergangenen Jahr fast 100.000 US-Dollar ein und steht nun – leider ein bisschen spät fürs diesjährige X-mas-Geschäft - in den Startlöchern. Wir werden sehen, was daraus wird...

www.poweredbyering.com

Ship Snow Yo - Schnee verschicken

Es klingt nicht nur verrückt, sondern wie ein Witz – ist aber wahr: Das US-Unternehmen Ship Snow Yo versendet...Schnee. Der Gründer Kyle Waring hatte nämlich die Idee, auch den „warmen“ amerikanischen Staaten zumindest ein bisschen das Gefühl eines „White Christmas“ zu geben – eben, indem er 6 Kilo Schnee in spezielle Isolier-Boxen packt und dann zum Preis von 119 US-Dollar dorthin sendet, wo er gewünscht wird. Dies bisher nur innerhalb der USA, Lieferzeit zwei Tage. Auch die Express-Lieferung über Nacht ist möglich, sie kostet dann 30 US-Dollar mehr. Laut Angabe auf www.shipsnowyo.com wurden bisher 236 Bestellungen ausgeführt. Das macht zusammen mindestens 28.084 US-Dollar Umsatz – mit Schnee! Und das finden wir wirklich verrückt – aber auch ungeheuer inspirierend und ermutigend. Scheint es doch fast so, dass man verrückt ist, wenn man etwas Verrücktes NICHT ausprobiert...! (AP)

Bild: Rawpixel.com - fotolia.com

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