Wieder mal hilft die Natur: Das Anti-Alzheimer-Dreigestirn

Gesundheit   ●   Veröffentlicht von Netcoo Redaktion    ●   

Die Wissenschaft hat das Puzzle der Alzheimer-Krankheit noch nicht gelöst. Aber es gibt einige natürliche Mittel, die nach Ansicht medizinischer Forscher eine deutliche Besserung bewirken könnten.


COLOSTRUM:
Colostrum ist das, was Säuglingen – egal, ob Mensch oder Tier – in den ersten 72 Stunden nach der Geburt vom Körper ihrer Mutter bereit gestellt wird, bevor die Muttermilch fließt. Seine Schutzwirkung ist schon lange bekannt. Der neuseeländische Wissenschaftler Dr. Andrew Keech, Autor des Buchs Colostrum: A Physicians Reference Guide (Colostrum, ein Nachschlagewerk für Ärzte), berichtet von antiken Darstellungen aus Ägypten, auf denen Pharaonen zu sehen sind , die es tranken. Angeblich, um unsterblich zu werden. Heutzutage wissen die meisten Landwirte, dass ein neugeborenes Kalb nicht lange lebt, wenn es nicht mindestens einmal die Erstmilch seiner Mutter zu trinken bekommt.

In den letzten zehn Jahren ist das Interesse an Colostrum und seiner gesunden Wirkung wieder gestiegen. Wissenschaftler fanden heraus, dass die Proteine in dieser Erstmilch für die Behandlung chronischer Erkrankungen wie Alzheimer oder rheumatoider Arthritis von größtem Nutzen sein könnten. Tatsächlich sind mehrere der in Colostrum gefundenen Eiweiße Wachstums- und Immunfaktoren, die „den sich entwickelnden Magen-Darm-Trakt der Neugeborenen erziehen“, wie es auf der Website BodyEcology.com heißt. Es sei ein lebenswichtiger Prozess. Außerdem ist bekannt, dass Colostrum Antikörper enthält, die so genannten Immunglobuline. Das sind die wichtigsten Bausteine des lernfähigen Immunsystems eines Säuglings, der auf diese Weise den ersten natürlichen Schutz gegen Krankheitserreger erhält.

Aber auch Erwachsene profitieren von Colostrum. „Colostrum von grasgefütterten Kühen enthält Proteine, die beim Menschen eine Immunantwort gegen Pathogene aktivieren können“, heißt es bei BodyEcology.com. Vor der Einführung moderner Antibiotika (deren Entwicklung im Augenblick stagniert, so dass so genannte „Super-Erreger“ entstehen) schützten sich die Menschen mit Colostrum vor Infektionen.

Diese Wirkung wird durch neue Untersuchungen weiter bestätigt. So ergab eine Studie, dass prolinreiche Polypeptide (PRPS) im Colostrum die geistige Funktion von Alzheimer-Patienten besserten, so das Center for Nutritional Research.

Mehr über Colostrum: http://www.portavitalia.com/ernaehrung/was-ist-colostrum

ASHWAGANDHA: Laut „Ayurveda-Journal“ handelt es sich bei dem natürlichen Helfer um einen in ganz Indien vorkommenden ein bis zwei Meter hohen Busch. Ashwagandha ist eines der am häufigsten verwendeten Mittel in der ayurvedischen Kräuterkunde. Es ist eine Pflanze von sattvischer Natur. Das heißt, sie fördert die Ruhe und Klarheit des Geistes, nährt Geist und Körper und bringt die Emotionen ins Gleichgewicht.

Am Indischen Nationalen Gehirnforschungszentrum (NBRC) haben Forscher eine Reihe von Studien begonnen, bei denen ein Extrakt der Ashwagandha-Wurzeln bei Mäusen angewendet wird. Der Extrakt könne nach Ansicht der Wissenschaftler den Gedächtnisverlust rückgängig machen und deshalb eine wirksame Heilung beim Menschen bewirken, berichtete die Times of India.

Am NBRC, wurde das Mittel an genmanipulierten Mäusen mit Alzheimer untersucht. Im Verlauf des Monats beobachteten die Forscher im Gehirn der Versuchstiere einen Rückgang der amyloiden Plaques, einem Alzheimer-Symptom. Außerdem verbesserten sich die kognitiven Fähigkeiten der Tiere.

CURRY: Eine neue Studie der Duke University ergab, dass der regelmäßige Verzehr von Curry das Risiko senken könnte, Alzheimer oder andere Formen von Demenz zu entwickeln. Es gäbe belastbare Beweise, dass Curcumin (das in Curry enthalten ist) sich an Plaque bindet. Grundlagenforschung an Tieren, die manipuliert waren, so dass sie menschliche amyloide Plaques entwickelten, haben nach Aussage der Forscher eine positive Wirkung gezeigt. Man könne eine Maus so verändern, dass ihr Gehirn mit zwölf Monaten voller Plaques sei. Füttere man dieses Tier mit einem Curcumin-reichen Futter, so löse dies die Plaques auf. Dasselbe Futter verhindere, dass sich bei jüngeren Mäusen neue Plaques bilden.

Forscher aus Los Angeles begannen 2009 eine klinische Studie. Wissenschaftler denken über eine Curcumin-Pille nach, da zur Reduktion von Plaques sehr viel Curcumin gebraucht werde.

Quelle: www.portavitalia.com und www.facebook.com/portavitalia

Bild:© freshidea – Fotolia.com

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