„ … an apple a day …“

Ernährung & Fitness   ●   Veröffentlicht von Netcoo Redaktion    ●   

Täglich ein Apfel!

Funktionaler, unabdingbarer Ansatz des Geschäftsmodells Network Marketing ist die Duplizierung des einzelnen Vertriebspartners. Im Gegensatz zum Direktvertrieb, bei dem der Einzelkämpfer auf sich allein gestellt ist und meist auch bleiben will, braucht der Networker zum Erreichen seiner oft und zu Recht mannigfaltigen Vorhaben die Mitarbeit anderer Gleichgesinnter mit ähnlicher Zielsetzung. Eine Binsenweisheit, verfügt der Markt doch über ein inzwischen unübersehbares Angebot an den verschiedensten Lehr- und Lernmitteln zum Erwerb der wirksamsten und erfolgversprechendsten Techniken und Methoden, sein eben erst begonnenes Geschäft hoffnungsvoll zu betreiben. Würde man heute nach über fünfzig Jahren Entwicklung im Network Marketing die verschiedenen Sichtweisen bilanzieren, könnte man frei nach Karl Valentin durchaus behaupten, dass in dieser Hinsicht bereits alles gesagt sei – allerdings noch nicht von jedem.

Und dennoch – seit die Amway-Gründer, die jeder gewissenhafte Networker in sein Nachtgebet mit einschließen möge, haben sie schließlich einen nicht zu vergessenden und dankenswerten Anteil am weltweiten Siegeszugs dieses Industriezweiges, anfingen, ihre Produkte unters Volk zu bringen, erscheinen unablässig Leitfäden. Hinweise, mit denen beispielsweise die Unzufriedenen endlich zufrieden und die Erfolgreichen noch erfolgreicher werden sollen. Und das nicht gratis, sondern im Gegensatz zu den Anfängen in klingender Münze. Wobei einschränkend bemerkt werden muß, dass Europa in dieser Hinsicht erst später als Absatzmarkt wirklich ernst genommen wurde.

Wer sich damals dieser Vertriebsvariante verschrieb, für den gab es anfangs – abgesehen von der kritischen Distanz der „Un- und Besserwissenden“ – lediglich mehr oder weniger gelungene und zigfach kopierte Übersetzungen vorwiegend US-amerikanischer Erfahrungsberichte. Diese Zeiten sind Geschichte: es gibt mittlerweile eine boomende Industrie, die dem Anspruch des Network Marketing, zu einem Lernberuf geworden zu sein, voll umfänglich Rechnung trägt. Was aber sorgt dafür, Wissenswertes zu vermitteln, das allzu häufig für sich in Anspruch nimmt, das Ei des Columbus zu sein? Reichen nicht für die ständig nachwachsenden Generationen von Networkern die Standardwerke der erfahrenen Altmeister, der Pioniere?

Nein. Dieses Geschäft wird immer von und aus den unverzichtbaren Erfahrungen und Erlebnissen derer leben, die es betreiben. Der unvergessene und bereits zu Lebzeiten legendäre Jim Rohn beispielsweise erklärte seinen Zuhörern und Lesern gerne den Unterschied zwischen Erfolg und Mißerfolg, der aus der Unterlassung einfachster Dinge resultiere. Nun ist die Tatsache nicht zu bestreiten, daß alles, was getan werden kann, auch nicht getan werden kann. Geht man ferner davon aus, daß die rudimentären Grundzüge zum Aufbau eines Network Marketing Geschäftes keine übermäßige geistige Anstrengung oder gar intellektuelle Fähigkeiten verlangen, scheint diese Betrachtungsweise schlüssig – schließlich gilt für eine erfolgreiche Partnergewinnung unter anderem die oberste Maxime. „keep it simple!“ Es gilt zweifellos als der Gesundheit und einem erholsamen Schlaf förderlich, abends vor dem zu-Bett-gehen einen kleinen Spaziergang an der frischen Luft zu unternehmen. Stellt sich die Frage, warum abgesehen von glücklichen Hundebesitzern so wenige Menschen diesen auch von vielen Ärzten geäußerten Rat befolgen? Ein abendlicher Spaziergang ist leicht zu unternehmen, kostet kein Geld und ist saisonunabhängig. Allerdings ist es natürlich auch leicht, dies nicht zu tun.

Bereits vor Jahrhunderten entwickelte sich in England das noch heute sinnvolle Sprichwort: „An apple a day, keeps the doctor away!“ Irgendjemand muß damals entdeckt haben, daß ein Apfel Inhaltsstoffe besitze, die helfen könnten, den Besuch beim Arzt zu ersparen – was zu damaliger Zeit weitaus unangenehmer sein konnte, als in heutigen Tagen. Und, gesetzt den Fall, man fände heute solch eine noch mehr oder weniger unbelastete Frucht, wäre der tägliche Genuß sicherlich keine Sünde. Nun ist ein Apfel leicht aufzutreiben, relativ kostengünstig, schmackhaft und für jeden einfach zu genießen. Warum aber essen vergleichsweise so wenige Menschen täglich einen Apfel? Möglicherweise, weil es so leicht ist, es nicht zu tun?

Die bereits erwähnte Simplizität der Geschäftsidee Network Marketing verlangt vom Vertriebspartner in der Regel nichts Unmögliches. In den allermeisten Fällen wird ihm geraten, die zu offerierenden Produkte zwecks eigener Erfahrung selbst zu nutzen und sodann anderen Menschen davon zu berichten. In welchem Umfang dies dann geschieht und welcher Kommunikationsmittel er sich bedient, liegt völlig im Ermessen und der Einsatzfreude des Anwenders. Es dürfte mithin nicht allzu schwer sein, dem Nachbarn, dem Kollegen oder dem Freund vom Ergebnis der eigenen erfolgreichen Erprobung zu berichten. Ebenso leicht aber ist es auch, es nicht zu tun. Auch hier trifft eine häufig gemachte, bitte Erfahrung den Nagel auf den Kopf: „should call, would call – didn’t call“ = „Ich sollte anrufen, ich wollte anrufen – ich hab‘ dann doch nicht angerufen.“ Wäre allerdings im Umkehrschluß das Geschäft mit großen Schwierigkeiten verbunden, würden nicht Millionen von Menschen in alle Herren Länder Network Marketing erfolgreich betreiben.

„Der Wert einer Idee liegt in ihrer Umsetzung.“
Thomas Alva Edison

Es liegt also in den meisten Fällen von Unzufriedenheit mit der Entwicklung des eigenen Geschäfts nicht an den viel zitierten „äußeren“ Umständen, sondern das Schlüsselwort hierfür heißt: Nachlässigkeit, Versäumnis oder Unterlassung. Betrachtet man die ‚Stars‘ dieser Industrie, die Mega-Erfolgreichen, die Vorzeige – Millionäre der verschiedensten Unternehmen dieser Industrie einmal etwas genauer, fällt auf, daß sie im Grunde alle eines gemein haben: Neben der Bereitschaft, ohne jeden Kompromiß auf ihr anvisiertes Ziel zuzusteuern und den Preis dafür zahlen zu wollen, der meist erst einmal in unablässiger Arbeit besteht, tun diese Menschen nichts, was nicht jeder andere auch zu leisten imstande wäre. Allerdings haben sie zu keinem Zeitpunkt seit Anbeginn ihres Geschäftsaufbaus versäumt, das was leicht zu tun war, auch tatsächlich zu tun. Hier liegt der Unterschied: In der menschlichen Umsetzung, nicht in der viel zitierten Schwierigkeit des Geschäftsmodells.

Der Österreicher Arnold Schwarzenegger konnte sich in frühester Jugend nicht für einen Gruppensport begeistern. Fußball oder ähnliche Teamsportarten lagen ihm nicht. Er wollte einen Sport betreiben, den er allein ausüben konnte. So fiel eines Tages die Wahl auf Körper- und Muskeltraining. Mit schier unglaublicher Ausdauer und Entschlossenheit verfolgte er seine Ziele, wurde mehrfacher Mister Universum, Darsteller in Hollywood-Filmen und schließlich sogar Gouverneur eines US-Bundesstaates. Im Grunde verdankte er seine ungewöhnliche Laufbahn also ausschließlich dem Training seiner Muskulatur. Interessant ist in diesem Zusammenhang die Frage, ob Schwarzeneggers Körper über auch nur einen einzigen Muskel mehr verfügt, als jeder von uns? Zweifelsfrei hat sich Schwarzenegger im Laufe seiner Karriere weiterentwickelt und –gebildet, und – ähnlich seiner Muskulatur – auch seine geistigen Fähigkeiten trainiert und sicherlich mit der Zeit gelernt, in bestimmten Bereichen Führung zu übernehmen.

Fragt man die Topverdiener im Network Marketing, die heute über weltweite Organisationen mit hunderttausenden von Vertriebspartnern verfügen, nach ihren anfänglichen Vorstellungen, so überrascht es nicht, daß die allerwenigsten die Dimension ihres geradezu märchenhaften Aufstiegs genau vorausgesehen haben. Es mußte ganz einfach so kommen, weil sie nicht einen Moment genau das zu tun unterlassen haben, was einfach zu tun war.

Und auch hierin liegt für jeden Menschen – gleich welcher Bildungsstufe, Nationalität, Hautfarbe, welchen Glaubens oder sozialer Herkunft er auch sei – die umsetzbare Chance, sich mit Hilfe der Idee des Network Marketings sein Leben zu gestalten.

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