Wie eine 25-jährige Australierin mit Fitness-E-Books in 6 Monaten zur Instagram-Queen und Millionärin wurde

Entrepreneurs   ●   Veröffentlicht von Netcoo Redaktion    ●   

Kayla Itsines ist blutjung, sexy, selfmade und superrich –und in doppelter Hinsicht topfit.

Mit ihrer „Bikini Body Trade Company“ verhilft sie Frauen zu einer besseren Figur und macht gleichzeitig Wahnsinns-Umsätze – dank Instagram und Facebook.

Schneller und wahnwitziger geht´ s wohl kaum: Noch nicht mal ein halbes Jahr war die „Bikini Body Trade Company“ alt, da hatte sie ihre sportliche und geschäftstüchtige Firmengründerin schon zur mehrfachen Millionärin gemacht. Bereits im Juni 2014 ließ die Australierin verlauten, sie habe über eine Million ihrer E-Books – der „Bikini Body Guides“ – verkauft. Nicht nur, dass Kayla Itsines damit nach vorsichtigen Schätzungen allein bis zu diesem Zeitpunkt rund 50 Millionen Euro eingenommen haben müsste…

Nein, sie hat mit geballter Social Media-Power eine weltweite Fitness-Bewegung angestoßen, welche sich „Kaylas Army“ nennt und dafür sorgt, dass das „Bikini Body“-Fitness-Imperium immer weiter wächst – und hat sich selbst zu DEM Fitness-Starlet der Branche gemacht.

Über drei Millionen Facebook-Likes, dazu fast 4 Millionen Instagram-Follower hat die ehemalige Personal-Trainerin heute. Ihre Zielgruppe: Junge Frauen. Davon gibt es zwar nicht unbegrenzt viele, weltweit aber genug. Genug für Kayla. Denn Kayla hebt sich in ihren Social Media-Auftritten von anderen Instagram-Fitness-Stars wie etwa Jen Selter ab: Anstatt in ihren Posts auf sich und ihr Leben zu fokussieren, veröffentlicht sie überwiegend Bilder, die den Weg vom untrainierten zum trainierten Körper zeigen – oftmals Vorher-nachher-Fotos ihrer Fans, die über ihre körperliche „Transformation“ überglücklich sind und diese Freude in die Welt tragen wollen.

Damit hat Kayla Itsines ein Business-“Perpetuum Mobile“ angestoßen, einen Wachstums-Kreislauf, der ihr Unternehmen quasi von selbst immer erfolgreicher werden lässt: Denn jene jungen Frauen, die unter dem Hashtag #bbgtransformation Pics ihrer eigenen erfolgreichen Trainingsleistungen und damit einen äußerst persönlichen Content zur Verfügung stellen, bringen andere Frauen dazu, ebenfalls Kaylas Fitness- und Ernährungs-Guides zu kaufen, bei der „Bikini Body“-Bewegung mitzumachen und Teil jener immer größer werdenden Community zu werden, in der man sich gegenseitig anfeuert und motiviert, Mahlzeiten und Erfolge via Foto teilt, gemeinsam fitter, schlanker und schöner wird.

Wer ein echter Superstar ist, geht natürlich auch auf Tournee. Kayla sogar auf Welt-Tournee. Dies hat sie im letzten Jahr getan, sie war in New York, Amsterdam und London, hat sich auf ihren „Bootcamps“ präsentiert – die Tickets waren für die Besucher kostenlos und damit natürlich ruckzuck vergriffen. Klar, dass damit unzählige neue Inhalte für Instagram produziert wurden, dass die australische Social Media-Fitness-Queen ihren Bekanntheitsgrad auf diesem Wege noch weiter erhöht hat und ihre „Bikini Body Guides“ geradezu perfekt vermarktet. Klar auch, dass sie damit in den Fokus von Firmen gerät, die auf der Suche nach passenden Werbeträgerin sind.

Und hier beginnt auch schon die öffentliche Kritik der Branche an Selfmade-Millionärin Kayla – eine Kritik, der eigentlich alle unglaublich Erfolgreichen ausgesetzt sind, da sie den weniger erfolgreichen einfach ZU erfolgreich vorkommen. Und so trägt Kayla auf ihrer eigenen Website zugegebenermaßen auffällig oft Sportswear von Nike und Victoria´s Secret und Sportuhren von Polar. Ihre Follower und Fans indessen interessieren ihre offensichtlichen Produktplatzierungen relativ wenig, realisieren sie kaum oder hinterfragen sie nicht – schließlich passt alles perfekt ins Bild der sportlichen, sexy Fitness-Trainerin, die sie bewundern und der sie nacheifern.

Ebenso wenig kümmert es sie, dass Kayla ihre E-Books nicht allein geschrieben hat, teilweise an deren Erstellung noch nicht einmal beteiligt war, noch weniger tangieren sie die im Netz kursierenden Behauptungen, der „Bikini Body“-Ernährungsplan sei eine gefährliche Hungerkur und Kayla Itsines Lebenspartner Tobias Pearce, seines Zeichens Bodybuilder und Mitinhaber der „Bikini Body Trading Company“, nehme Steroide. Und so kommen auch weiterhin pro Monat etwa 200.000 neue Instagram-Follower hinzu, die nicht nur die „Bikini Guide“-E-Books, sondern inzwischen auch jene Fitness-Accessoires kaufen, welche die Selfmade-Millionären mit ihrem Namen brandet und als eigene Produkte anbietet.

Die Fans bleiben ihrer Queen also treu. Hut ab angesichts derartiger Treue, noch mehr Hut ab angesichts Kaylas Superbody und ihres Sinns für Rocket-Entrepreneurship!

Bildquelle: www.kaylaitsines.com

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