Maria Schleipfer – deutsche Frauenpower meets Am(erican)way

Direct Selling, Entrepreneurs   ●   Veröffentlicht von Netcoo Redaktion    ●   

Inzwischen blickt Maria Schleipfer (Bild mit Tochter Susanne - Amway Zentrale Deutschland) auf mehr als 35 ereignis- und erfolgreiche Jahre im Direktvertrieb, auf mehr als 35 Jahre Amway zurück. Sie tut es gern, ist dankbar und glücklich, fühlt sich reich.

Natürlich waren sie da, am Anfang – die Zweifel, Bedenken und Ängste. Vielleicht typisch Frau. Wäre ja auch kein Wunder, angesichts jener Dreifachbelastung, der Maria Schleipfer – damals Hausfrau, Mutter und Sekretärin in einem Krankenhaus – ausgesetzt war, als sie bei Amway anfing. Wohlgemerkt – ganz klein anfing. Gerade mal 41 Jahre war sie da alt – und damit genau im richtigen Alter für eine reife und ganz große Karriere, die so wie viele andere Erfolgsgeschichten auch vom Leben geschrieben wurde und ganz klein, nämlich mit einem banalen, aber sehr glücklichen Zufall begann.

Allergie und Finanzkrise – Anstubser zum Glück

Der Zufall kam in Form des Kürzels L.O.C. daher, hinter dem sich ein überaus hautfreundlicher Haushaltsreiniger versteckte, der vom US-Unternehmen Amway vertrieben wird. 1959 in den USA gegründet, war die „American Way Association“ 1975 nach Deutschland gekommen – und mit ihr die firmeneigenen Vertriebsprodukte wie eben jener Flüssigreiniger. Maria Schleipfers Nachbarin benutzte dieses Mittel und verdiente zudem schon länger ihr Geld mit Amway – und bemerkte eines Tages, dass der Frühjahrsputz an Marias Händen rote und juckende Spuren hinterlassen hatte. Eine Art Allergie auf scharfe Haushaltsreiniger, welche ihr dann nicht nur die Empfehlung ihrer Nachbarin einbrachte, es doch einmal mit dem genial wirksamen L.O.C. zu versuchen – sondern auch den Kontakt zu Amway selbst.

Das war im Jahr 1981 – und für Maria Schleipfer genau der richtige Kontakt zum genau richtigen Zeitpunkt. Die Witwe und zweifache Mutter war nämlich gerade händeringend auf der Suche nach einem Nebenjob. Der Grund: Eine finanzielle Krise, die sich noch weiter zuspitzte, als Sohn Stephen volljährig wurde und das Kindergeld ausblieb. Das Eigenheim, in dem Maria Schleipfer zusammen mit ihrer Mutter und ihren Kindern lebte, stand auf dem Spiel – ihr Hauptberuf als Sekretärin im Krankenhaus reichte einfach nicht aus, um ihrer Familie das Zuhause zu erhalten.

Frauen und Direktvertrieb sind füreinander gemacht – eine perfekte Kombi

Für die tatkräftige Frau eine klare Sachlage mit eindeutigem Handlungsbedarf. Für sie hieß das: Schauen, was geht – auf zum nächsten Treffen der Amway-Berater. Gedacht, beschlossen, getan. Sie fuhr für dieses Meeting von ihrem Heimatort Schrobenhausen bei München nach Österreich, saß dort in der ersten Reihe und kehrte mit einem guten Gefühl im Gepäck nach Hause zurück. Ein Gefühl, das mehr als gut genug war, um den Stier bei den Hörnern zu packen und den Versuch mit Amway zu wagen. Ein guter Entschluss, wie sich später herausstellen sollte – und so sponsorte Maria Schleipfer zunächst einmal Geschäftspartner für Amway.

Endlich einmal fair bezahlt

Der Erfolg kam schnell, geradezu unmittelbar. Bereits vier Monate später konnte Maria Schleipfer durch ihre nebenberufliche Tätigkeit einen monatlichen Zusatzverdienst von sage und schreibe 2.500 DM verbuchen. Ein Wahnsinns-Start und der Beginn einer Bilderbuch-Karriere, welcher sich für die Karrieristin selbst, die sich ihrer Potentiale sehr wohl bewusst ist, ganz einfach erklärt – aber trotzdem bis heute noch etwas Unglaubliches und Unbeschreibliches hat. „Der erste 2.500 DM-Scheck, der war ein Wendepunkt in meinem Leben. Ich weiß um meine Art, mich allen Dingen mit Leib und Seele, Begeisterung und Leidenschaft, Hingabe und Disziplin zu widmen. Und so wie in meinem Krankenhaus-Job auch, habe ich mich bei Amway von Anfang an mit hundertprozentiger Energie eingebracht – aber hier wurde ich zum ersten Mal in meinem Leben leistungsentsprechend und gerecht bezahlt. Da hat es bei mir „Klick“ gemacht und ich habe realisiert, dass ich mein Herz vom Krankenhaus lösen und komplett Amway zuwenden muss.“

Mit Turbo-Power zur Kronenbotschafterin

Ein Aha-Erlebnis, welches Maria Schleipfer den Weg nach oben zwar nicht ebnete, aber freiräumte – eben weil sie sich selbst befreit hatte. Von nun an ging es für sie im Geschäft steil aufwärts: Sie kündigte ihren Job als Sekretärin, arbeitete sieben Tage die Woche, 12 bis 16 Stunden am Tag. Ein Einsatz, den außer ihrer Mutter niemand verstand – und echte Schufterei, die sie niemals bereut hat. „Ich war immer mit Freude und Begeisterung, mit dem Herzen dabei. Sechs Linien von Beratern habe ich wöchentlich betreut und auch ihnen zum Erfolg verholfen. Das war einfach wunderbar…Harte Arbeit nicht nur für den eigenen Erfolg, sondern auch für den der Anderen…Was gibt es Schöneres?“

Maria Schleipfers Geschäft wuchs mit jedem Monat weiter, stets kamen neue Berater dazu, ihre Organisation wurde größer und größer. Sie sponsorte, beriet und verkaufte aus der inzwischen mehrere hundert Qualitätsprodukte umfassenden Amway-Palette, weitete ihr Netzwerk und damit ihren Aktivitätsradius immer weiter aus. So überschritt sie irgendwann die deutsche Grenze, eroberte dann Zug um Zug das Territorium der europäischen Nachbarländer, um die Amway-Artikel schließlich weltweit zu verkaufen. Im Jahr 2005 erreichte die Selfmade-Karrierefrau den Status der Amway Founders Kronenbotschafterin – die höchste Karrierestufe bei Amway und damit Höhepunkt einer unglaublichen Erfolgsstory, der definitive Beweis für absolute Frauenpower.

Frauen im Direktvertrieb – die perfekte Besetzung

Das Geheimnis von Maria Schleipfers Erfolg? Eine Frage, die die heute 76-Jährige wie aus der Pistole geschossen selbst beantwortet: „Durchhalten – das ist das Wichtigste! Hinzukommt die Fähigkeit, den Menschen in seiner Umgebung das gute Gefühl zu geben, dass sie Vertrauen haben können – zum Berater selbst und natürlich auch zu den Produkten.“

Der Erfolg von Maria Schleipfer ist tatsächlich etwas ganz Besonderes. Sie war die erste Frau bei Amway, die es bis an die Spitze schaffte. Natürlich ist sie stolz darauf, jedoch zählt der Erfolg für sie nicht allein. Viel wichtiger ist es für die rüstige Amway-Lady, die im reifen Alter von 76 Jahren immer noch in ihrer eigenen Firma, der Schleipfer Marketing GmbH, tätig ist, etwas an ihre Mitmenschen – bevorzugt Frauen – zu vermitteln. Ihr Erfolg soll eine Botschaft sein – ein Aufruf an andere Frauen, sich ebenfalls zu trauen und den Sprung in die Selbständigkeit zu wagen.

Maria Schleipfer ist durch die vielen erfahrungsreichen Jahre im Direktvertrieb davon überzeugt – ja, sie weiß es einfach – dass Frauen und Network Marketing, die dynamische Komponente des Direktvertriebs, wie füreinander gemacht sind. Eine perfekte Kombi sozusagen, die sich bestens ergänzt, da beide Seiten von den speziellen Vorzügen der jeweils anderen profitieren. So gibt das Social Selling ihrer Meinung nach wie kein anderes Business den Frauen die Freiheit, selbst zu entscheiden, wann und wo und wie viel sie arbeiten möchten – und damit die Möglichkeit, Familie und Beruf tatsächlich unter einen Hut zu bekommen. Zum anderen empfindet sie Frauen im Vergleich zu Männern als die meist besseren, da von ihrem Naturell her geeigneteren Networker. „Wir haben ein wohl genetisches und/oder durch die Erziehung bedingtes natürliches Bedürfnis, unsere Überzeugung und Begeisterung mit unseren Mitmenschen zu teilen. Außerdem sind wir sehr kommunikativ und kontaktstark, unterstützen uns gegenseitig und lieben das Miteinander, haben ein stark ausgeprägtes Gruppendenken und ein großes Bedürfnis, Zugehörigkeitsgefühle zu entwickeln – und genau das sehe ich als die wesentlichen Grundlagen im Direktvertrieb.“

Inzwischen blickt Maria Schleipfer auf mehr als 35 ereignis- und erfolgreiche Jahre im Direktvertrieb, auf mehr als 35 Jahre Amway zurück. Sie tut es gern, ist dankbar und glücklich, fühlt sich reich. Dabei ist dies ihr ganz persönlicher, ein ganz eigener Reichtum – einer, der sich weniger in klingender Münze demonstriert, sondern vielmehr in emotionaler Hinsicht. Sie selbst hat keine Ahnung, wie viele Menschen sie als Führungspersönlichkeit auf deren Weg zum Erfolg begleitet hat. Es waren viele, unzählig viele, denen sie die Möglichkeit geben konnte, ihr ganz persönliches Potenzial zu entdecken und auszuleben.

Sie empfindet dies als ein Privileg, das nur wenigen Menschen im Leben zuteil wird. Ihr war dieses Privileg vergönnt – und genau das weiß und genießt Maria Schleipfer. Gut so, Mrs Amway – Sie haben es verdient! (AP)

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