Fritz Frey: Der Vollblut-Unternehmer mit großen Ambitionen startet Millionen-Unternehmen im AdTech-Bereich

Entrepreneurs   ●   Veröffentlicht von Netcoo Redaktion    ●   

Fritz Frey 2019 an der New York Stock Exchange

HYGH-Mitgründer Fritz Frey ist ein Macher, der den Unternehmer-Ethos wie kaum ein anderer verkörpert. Als passionierter Entrepreneur hat er die Brücke zwischen der Realwirtschaft und der Digitalen Welt gebildet und sich bereits in jungen Jahren einen Namen im internationalen Energydrink-Business gemacht. Doch das war erst der Anfang. Auch in der Krypto-Branche fasste er schnell Fuß. Heute ist er mit seinem Unternehmen HYGH dabei, den Milliardenmarkt der Außenwerbung zu revolutionieren.

Der unbedingte Wille zum Erfolg prägt seinen Werdegang

Schon früh mit 12 Jahren war Fritz Frey fasziniert davon, eigene Ideen Wirklichkeit werden zu lassen. Seine erste Leidenschaft für Energydrinks. Diese drückte sich in der wahrscheinlich größten Sammlung an Energydrink-Dosen in ganz Europa aus. Er hat unzählige Dosen gesammelt und auf Kanälen wie Facebook gepostet. Freys Passion für Energydrinks ging sogar so weit, dass er sein eigenes Getränk namens „Fritziii“ produzierte. Einige Zeit später wurde Transatlantic Blow, ein Hersteller von Energydrinks, auf die Aktivitäten von Frey aufmerksam und warb ihn ab. Für Transatlantic Blow entwickelte er zwei Jahre strategische Marketing- und Social Media-Kampagnen. Danach ging Fritz Frey zu K1X, einem Hiphop-Modelabel, deren Energydrink er vermarktete.

Es zog ihn jedoch später wieder in den Bereich der Energy-Getränke. Am Rande der Lebensmittelmesse ANUGA gründete Frey die Website energydrinktest.com. Das war nicht bloß ein Vergleichs- und Testportal, sondern eine Facebook-Community beachtlichen Ausmaßes von mehr als 11.000 Nutzern, denen dort zwei Jahre lang Kooperationen und Gewinnspiele geboten wurden. Dazu gehörte auch der Youtube-Kanal energytestdrinktest.com, der ebenfalls pro Video mehr als 10.000 Views erreicht hat. Wenn man so will, war Fritz Frey einer der ersten Influencer. Ende 2012 wendete sich allerdings das Blatt ein wenig. In den USA sorgte der Energydrink-Hersteller „Monster Energy“ für einen riesigen Skandal: Mehrere Menschen verstarben, sodass Frey sich letztlich dazu entschied aus dem Energy Drink-Geschäft auszusteigen und seine Firma zu verkaufen. „Das war keine einfache Phase. Danach bin ich ein Jahr lang nicht in die Schule gegangen, habe energydrinktest.com verkauft und mir Zeit für mich genommen. Finanziell war ich ja frei. Ich habe später aber mein Abitur nachgeholt, mich nebenbei mit Kryptowährungen beschäftigt und meine ersten Bitcoins gekauft“, beschreibt Fritz Frey die Übergangsphase vom einem in das nächste spannende Kapitel seines Lebens.

Die Anfänge: Zwischenzeitlich besaß Frey die größte Sammlung an Energydrinks in Europa

Nach dem Abitur zog es Fritz Frey für kurze Zeit an die Universität. Wie viele erfolgreiche Unternehmer stellte er für sich fest, dass er sich als Macher in der Wirtschaft besser verwirklichen konnte: „Ich war mit „Fritziii“ bereits sehr früh unternehmerisch tätig, dementsprechend war immer Geld vorhanden. Die Universität war mir zu trocken. Ich war auch schon kein großer Fan von Schule, hatte immer das Ziel schöpferisch tätig zu werden. Ich komme aus einer Unternehmerfamilie, da liegt mir das Business bereits im Blut. Unternehmen zu gründen, mit Menschen zusammen etwas aufzubauen, macht mir weitaus mehr Freude, als in die Schule zu gehen und eher praxisferne Inhalte zu lernen. Die Schulbank ist zwar sehr wichtig, aber für meine Ziele hat sie mir zu wenig Progress gebracht.“ Mit HYGH möchte Fritz Frey zusammen mit seinen Co-Gründern Vincent Müller und Antonius Link den Außenwerbemarkt revolutionieren. Was treibt jemanden dazu an, in ganz neue Felder vorzustoßen statt sich in bereits funktionierenden Märkten auszutoben – wo die Grundvoraussetzungen für Erfolg vielleicht besser sind?

Digitale Höhenflüge in die Kryptowelt führen zum Milliardenmarkt Werbung

Frey war immer schon jemand der groß denken konnte. Nach seinem ersten unternehmerischen Ausflug in die Energydrink-Branche zog es ihn in die Kryptobranche. Dort war er – schon damals mit seinen Co-Gründern – jahrelang erfolgreich aktiv und hat Profite gemacht. Ein unglücklicher Umstand brachte die drei jedoch zu ihrem heutigen Geschäftsmodell: „Wir wollten eine Crypto Consulting Agency gründen und so schnell wie möglich den Ku‘damm mit Außenwerbung eindecken. Wir haben dann mit den beiden größten Anbietern in diesem Bereich, Ströer und Wall, gesprochen. Diese lachten uns fast aus und sagten, dass ein Budget von 50.000 Euro nicht genug sei, um Werbung zu schalten.“


Unternehmer Fritz Frey erklärt die Strategien im Berliner Büro von HYGH

Als die HYGH-Gründer kurze Zeit später mit 100.000 Euro ankamen, lud Ströer sie zu sich an den Tisch. Dort entstand die Idee für HYGH. Fritz Frey: „Man sagte uns, man müsse 2-3 Monate, bevor eine Kampagne starten soll, anfangen dafür zu planen bzw. diese anmelden. Auch die Motive seien nicht wechselbar. Das war für uns sehr ernüchternd und deprimierend.“ Daraufhin entwickelten Frey, Müller und Link folgende Idee: Sie wollten ermöglichen, dass die Buchung von Außenwerbung so einfach, wie die Buchung einer GoogleAdwords-Kampagne ist. „HYGH hat eine Software entwickelt, die jeden Display auf der Welt in eine Werbefläche verwandeln kann – per App, Amazon Fire Stick oder Chromecast. Gleichzeitig verstehen wir uns auch als Airbnb für Werbeflächen,“ skizziert Fritz Frey das Selbstverständnis von HYGH.  Jede freie Fläche kann im Netzwerk schnell angeschlossen und innerhalb weniger Minuten gebucht werden. Die Koordination der Kampagnen läuft über die HYGH-App, wo Kampagnen etwa tageszeitgenau buchbar sind.

HYGH: Idee mit großen Potential

„Anfangs wurden wir für unsere Idee natürlich belächelt. Nicht nur von etablierten Unternehmen, auch in unserem persönlichen Umfeld gab es nicht wenige Stimmen, die der Ansicht waren, dass unser Geschäftsmodell zum Scheitern verurteilt sei. Klar ist: als Unternehmer hat man gerade in der Anfangszeit ständig Angst davor, dass man die Leute, die in einen investieren, enttäuscht und die Mitarbeiter nicht bezahlen kann. Der Erfolg gibt uns mittlerweile recht,“ erinnert sich Frey an die Anfänge von HYGH.

Fritz Frey, dessen Idol Jeff Bezos ist, geht genau wie der Amazon-Gründer jeden Tag voller Tatendrang und mit einer gewissen Grundaggressivität ans Werk, um HYGH stetig wachsen zu sehen. Für ihn geht ein Arbeitstag nie wirklich zu Ende: Wenn ein Investor um 23 Uhr eine Frage hat, stehe ich ihm selbstverständlich zur Verfügung.“  Mit dem AdTech HYGH will Frey bereits in den nächsten fünf Jahren die weltweit größte Plattform für digitale Außenwerbung aufbauen: „Vor allem der afrikanische Markt bietet ein enormes Potential für uns, dort könnten wir schon sehr bald der größte Anbieter werden. Wir sind bereits jetzt dabei, uns zu einer internationalen Plattform füdigitale Außenwerbung zu entwickeln und möchten irgendwann eines der wenigen Unicorns aus Deutschland sein.“

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