Thermomix ist der Umsatztreiber innerhalb der Vorwerk-Gruppe

Direct Selling   ●   Veröffentlicht von Netcoo Redaktion    ●   

Der Umsatz der Vorwerk Gruppe ist 2020 um 8,6 Prozent auf 3,2 Milliarden Euro gestiegen. Die Entwicklung des Umsatzes lag damit deutlich über der Prognose. Auch das operative Jahresergebnis lag über den Erwartungen. „Wir haben schnell und effizient auf die weltweite Corona-Pandemie reagieren können”, so Reiner Strecker, persönlich haftender Gesellschafter der Vorwerk Gruppe, bei der Vorlage der Bilanz. Auch der Start in das neue Geschäftsjahr ist gelungen, der Umsatz liegt nach den ersten vier Monaten 2021 um mehr als 30 Prozent über dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Thermomix bleibt weiterhin der umsatzstärkste Geschäftsbereich innerhalb der Vorwerk Gruppe und verzeichnete im Jahr 2020 einen Rekordumsatz von 1,6 Milliarden Euro (plus 24,9 Prozent).

Reiner Strecker kündigte im Rahmen der Bilanz-Pressekonferenz nach nunmehr zwölf Jahren seinen Rückzug als persönlich haftender Gesellschafter an. „Für mich ist mit dem Erreichen der Altersgrenze von 60 Jahren der Zeitpunkt für den bereits länger geplanten Stabwechsel in der Unternehmensführung gekommen.“ Strecker dankte der Unternehmerfamilie, dem Beirat, allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den Beraterinnen und Beratern für das entgegengebrachte Vertrauen.

Die Vorwerk Gruppe wird sich in diesem Zusammenhang gesellschaftsrechtlich neu aufstellen und als Vorwerk SE & Co. KG firmieren. Sitz der Gruppe ist weiterhin Wuppertal, Vorwerk bleibt auch in Zukunft ein Familienunternehmen. „Wir orientieren uns mit dieser Entscheidung für eine SE an zeitgemäßen Grundsätzen der Unternehmensführung“, so Strecker. Geführt wird die Gruppe von einem dreiköpfigen Management-Team mit Dr. Thomas Stoffmehl als CSO und Sprecher, Dr. Thomas Rodemann (COO) und Hauke Paasch (CFO). Stoffmehl, ehemals CEO von LR Health and Beauty Systems GmbH, machte deutlich, dass ein Schwerpunkt für die neue Unternehmensleitung der weitere Ausbau der digitalen Angebote als Unterstützung des personengestützten Direktvertriebs sei. „Für uns als Direktvertriebsunternehmen ist kein Geschäft am Berater vorbei denkbar. Das ist ein wichtiger Teil unserer Strategie. Und der Wert von persönlichen Kontakten ist uns ja allen in den Zeiten der Beschränkungen noch einmal deutlich geworden. Der Schlüssel des Erfolgs liegt daher für uns darin, den Berater bei Kontakten und Verkäufen – egal, über welchen Kanal – zu involvieren und optimal zu unterstützen.“

Außerhalb des Thermomixes entwickelten sich die Geschäftsbereiche 2020 wie folgt:

Der Geschäftsbereich Kobold erreichte trotz der Auswirkungen der COVID-19-Pandemie mit einem Umsatzvolumen von 703 Millionen Euro das Vorjahresniveau. Während der deutsche Kobold Vertrieb deutlich zulegen konnte (Umsatz: 239 Millionen Euro, plus 10,5 Prozent), hatte vor allem der traditionell stärkste Markt in Italien einen Rückgang zu verzeichnen, der auf die strikten Lockdown-Maßnahmen zurückzuführen ist.

JAFRA Cosmetics musste aufgrund der pandemiebedingt herausfordernden Situation im Hauptmarkt Mexiko einen Umsatzrückgang auf 319 Millionen Euro hinnehmen (minus 9,3 Prozent).

Die akf-Gruppe liegt im Umsatz mit 496 Millionen Euro leicht über dem Vorjahr. Die Summe der im Berichtsjahr abgeschlossenen Finanzierungs- und Leasingverträge – also das Neugeschäft – belief sich auf 1,2 Milliarden Euro.

Bild: Themomix – Vorwerk

 

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