Hype um CBD-Öl: Das sollte man wissen

Direct Selling, Gesundheit, Health & Beauty   ●   Veröffentlicht von Netcoo Redaktion    ●   

CBD-Öl ist im Network Marketing derzeit in aller Munde – im wahrsten Sinne des Wortes. Es ist ein regelrechter Hype um Cannabis-Produkte – Öl, Sprays, Cremes, Tees, etc. – entfacht und immer mehr Anwender vertrauen auf das natürliche Mittel ohne berauschendes THC, um ihre Gesundheit zu stärken. Doch vor dem Kauf schleichen sich oftmals auch Zweifel ein. Welches Produkt soll ich kaufen? Warum gibt es so große Preisunterschiede? Welche Konzentration ist die richtige für mich? Und wie wende ich es überhaupt an? Netcoo erklärt die wichtigsten Facts, damit der Kauf eines CBD-Produktes Freude bereitet und keine unnötige Geldausgabe darstellt.

CBD-Produkte, die freiverkäuflich erhältlich sind, sind keine Rauschmittel, denn obwohl es sich um Cannabis handelt, ist der Rausch auslösende Anteil an THC verschwindend gering. Die Produkte können also bedenkenlos und vor allem legal gekauft und verwendet werden. Doch was macht eigentlich dieses „Wundermittel“ so besonders? CBD – also Cannabidiol – ist ein kaum psychoaktives Cannabinoid aus dem weiblichen Hanf. Zu den Hauptwirkstoffen in der Hanfpflanze zählen die Cannabinoide CBD und THC. Die Stoffe haben eines gemeinsam und zwar interagieren sie über bestimmte Rezeptoren (CB1 und CB2) in unserem Nervensystem mit unserem Körper. Und genau hier kann CBD wirken.

Die Anwendungsgebiete sind derart vielfältig und die Erfahrungsberichte der Menschen häufig so spektakulär, dass dieses den momentanen CBD-Hype erklären kann. Vor allem Schmerzpatienten haben dank CBD gesundheitliche Probleme lindern können oder sich komplett bis zur Schmerzfreiheit geführt. Über das endogene Cannabinoid-System des Körpers kann das Schmerzempfinden reduziert werden. CBD kann auch bei Schlafproblemen förderlich sein. Auch beruhigt es in stressigen Momenten und bei Angstgefühlen. CBD hat zwar keinen direkten Einfluss auf die Schlafqualität, doch da es beruhigend auf das zentrale Nervensystem wirkt, sorgt es auch dafür, dass Emotionen anders wahrgenommen werden und so Ängste oder Unruhegefühle gar nicht erst entstehen. CBD ist übrigens kein Dopingmittel (mehr) und darf von Sportlern als Nahrungsergänzungsmittel in Wettkämpfen eingenommen werden. Das ist interessant, denn Leistungssportler berichten von einer schnelleren Regeneration nach dem Sport unter Einnahme von CBD. CBD wirkt unter anderem entzündungshemmend und unterstützt den Sportler auch in Stressmomenten.

Neben den Tees, Cremes und Sprays und sogar den Angeboten für Haustiere, ist das CBD-Öl das beliebteste CBD-Produkt. Es lässt sich gut dosieren und sollte mit wenigen Tropfen (je nach Stärke) über die Mundschleimhaut aufgenommen werden. Über die Schleimhaut breitet sich das CBD-Öl im Körper aus. Das Öl sollte bis zu zwei Minuten im Mund behalten werden. Bitte nicht in Wasser geben und trinken, es sei denn es ist wasserlösliches ÖL. CBD-Öle gibt es in verschiedenen Stärken (Prozentangabe). Um zu schauen, welche Stärke für einen am besten geeignet ist, sollte überlegt werden, für welche Beschwerden es eingesetzt werden soll. Bei leichten Gesundheitsproblemen, zur allgemeinen Stärkung von Körper und Geist sowie zur Stärkung des Immunsystems, reicht eine geringe Konzentration aus. Bei schwerwiegenden Problemen kann zu einer stärkeren Konzentration (ab 8 Prozent) gegriffen werden. Es gibt keine allgemeine Dosierungsanleitung, es empfiehlt sich daher immer, sich langsam heranzutasten (beispielsweise 3 x täglich 1 Tropfen) und den Angaben der Hersteller zu vertrauen.

Wer eine niedrige Stärke ausgewählt hat, muss eventuell das CBD-Öl höher dosieren. Allerdings ist es ein Trugschluss zu glauben, dass hochprozentige Öle grundsätzlich besser wirken. Es kommt hier sehr stark auf die Qualität an. Häufig finden sich Anbieter, die 25- bis 50-prozentiges CBD-Öl zu einem geringen Preis vertreiben und der Verbraucher freut sich, ein Schnäppchen gemacht zu haben. Hier kann es jedoch sein, dass dem CBD hohe Mengen an Zusatzstoffen beigegeben sind – und es keine oder nur eine geringe Wirkung entfaltet.

Vor dem Kauf eines CBD-Öls sollte auf die Seriösität der Anbieter geachtet werden. Häufig hilft es auch, sich Bewertungen und Erfahrungsberichte anderer Anwender anzuschauen. Grundsätzlich sollte zu einem Vollspektrum-Öl gegriffen werden.

Einige Menschen haben das Gefühl, dass CBD bei ihnen nicht wirkt. Das kann mehrere Gründe haben. Eventuell ist die Produkt-Qualität nicht gut. Wer zu einem preiswerten Produkt greift, kauft vielleicht ein Öl, das falsch verarbeitet und nicht richtig gefiltert wurde. Ein gutes Qualitätsmerkmal kann eine Zertifizierung (Hinweis auf dem Produkt) sein. Auch kann es sein, dass die Stärke des Produktes einfach zu schwach ausgewählt wurde. Je nach Beschwerde, braucht der Körper vielleicht auch etwas länger, um seinen Regenerationsprozess in Gang zu setzen. Ein CBD-Öl ist kein Medikament, sondern ein Naturprodukt, das sich entfalten muss. Es wird empfohlen, das CBD-Öl regelmäßig über einen Zeitraum von bis zu zwei Monaten einzunehmen, um tatsächlich beurteilen zu können, ob es eine gesundheitliche Verbesserung bringt. Beim CDB-Öl sollte die Qualität im Vordergrund stehen. Der Preis sollte eher zweitrangig sein. Grundsätzlich muss jeder für sich das richtige Öl und die richtige Dosierung finden.

Anmerkung der Redaktion: Ein Nahrungsergänzungsmittel kann kein Medikament ersetzen. Daher im Zweifelsfall immer einen Arzt zu Rate ziehen.

Bild: Cherries – fotolia.com

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  1. Walter Amann sagt:

    es gibt keine 25-50%igen CBD-Öle …

    Die meisten CBD-haltigen Produkte, die derzeit (noch) auf dem Markt sind, mangels EU-NF-Zulassung, sind nicht verkehrsfähig und dürfen deshalb nicht verkauft werden.
    Der „Hype“ könnte sich bald zum lauen Lüftchen entwickeln, weil die Behörden vermehrt tätig werden.
    CBD für Tiere in Futtermitteln ist nach dem Futtermittelgesetz grundsätzlich verboten.

    Es sollte eine Labor-Analyse COA vorliegen um überprüfen zu können, ob tatsächlich das drin ist was drauf steht. Test (u.a.Schweizer Fernsehen) haben gezeigt, dass bis zu 83% weniger Wirkstoff (CBD) enthalten ist als deklariert.

  2. pirnerk sagt:

    CBD Öle mit 25-50% sind aber dann nicht mehr verkehrsfähig wenn man die Richtlinien der Novell Food Verordnung betrachtet.

  3. Sabine Wolter sagt:

    Der Aussage, die Qualität steht im Vordergrund, schließe ich mich zu 100% an. Leider fehlen die Angaben, woran ich ein gutes CBD Öl erkennen kann. Und mir ist auch ein Fehler aufgefallen. Das CBD Öl soll nicht ins Wasser gegeben werden. Das ist nur halb richtig, denn es gibt auch wasserlösliche CBD Öle die unbedingt ins Wasser gehören. Ansonsten finde ich den Artikel sehr gut geschrieben. LG Sabine

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