Game over: Fusion zwischen HAKA Kunz und HAKAWERK W. abgeblasen

Direct Selling   ●   Veröffentlicht von Netcoo Redaktion    ●   

Im September vergangenen Jahres wurde von den Geschäftsführern der HAKA Kunz GmbH und der HAKAWERK W. Schlotz GmbH bekannt gegeben, dass sie sich künftig einen gemeinsamen Weg der beiden Unternehmen wünschen. Nach interner Bestandsaufnahme durch eine Beratungsfirma und den daraus gewonnen Erkenntnissen haben die beiden Unternehmensführungen entschieden, die bestehenden Unternehmen nun doch in ihrer bisherigen Form beizubehalten. Dies geht aus einer Pressemeldung hervor.

Zusammenschluss wirtschaftlich nicht sinnvoll
„Wir bedauern sehr, dass wir den geplanten gemeinsamen Weg nicht beschreiten können. Das haben wir uns anders gewünscht.“, erklärt die Geschäftsleitung beider Unternehmen bei der Bekanntgabe ihrer Entscheidung vor den Mitarbeitern beider Firmen. Während der letzten Monate hatten externe Berater die Strukturen und Abläufe beider Unternehmen genau in Augenschein genommen. „Diese Prüfung war wertvoll und wir haben uns gründlich mit den Ergebnissen befasst und sie sorgsam ausgewertet. Wir konnten dabei erkennen, dass in den Häusern sehr unterschiedliche Ausgangssituationen vorhanden sind, deren Angleichung mit erheblichen Kosten verbunden wäre“, erklärt Daniela Schlotz, Geschäftsführerin von HAKAWERK W. Schlotz. „Zu welchem Zeitpunkt sich hingegen erste positive Effekte eingestellt hätten, konnte nicht beantwortet werden. Aus heutiger Sicht übersteigen die Risiken einer Zusammenführung die sich daraus ergebenden Chancen. Da wir als Geschäftsführer die Verantwortung für unsere Unternehmen und die Mitarbeiter sehr ernst nehmen, müssen wir daher leider von unserer Vision eines gemeinschaftlichen Unternehmens Abstand nehmen.“, führt Daniela Schlotz weiter aus.

Künftiger Austausch und neues Reiseziel
Thomas Firle, Geschäftsführer der HAKA Kunz ergänzt: „Die Reise ist hier nicht zu Ende, nur das Reiseziel hat sich geändert. Der Wandel ist in den Unternehmen nach wie vor dringend erforderlich. Wir werden die Ergebnisse der Beratungsfirma nutzen und die daraus gewonnenen Erkenntnisse in unsere Planung und Projektarbeit einfließen lassen.“ Weiter erläutert Thomas Firle: „Diese letzten Monate haben uns gezeigt, dass wir uns gegenseitig in Prozessen unterstützen und durch Kooperationen positive Effekte für unsere jeweiligen Unternehmen erzielen können.“ „Der angestoßene Veränderungsprozess geht weiter“, unterstreicht Thomas Firle.

Der Hintergrund zu HAKA Kunz und HAKAWERK
Wilhelm Schlotz und Hans Kunz hatten 1946 eine legendäre Erfindung:  die sogenannte Neutralseife, ein hautfreundlicher Universalreiniger.  Trotz zunächst erfolgreicher Zusammenarbeit, kam es zur einer Trennung, die bis heute anhält: Die Autorin Susanne Schmidt schreibt auf der Webseite www.zeitreise-bb.de: „1954 errichtete das HAKAWERK sein erstes Fabrikgebäude in Waldenbuch. 1961 wurde das HAKAWERK auf Grund von Uneinigkeiten der Inhaberfamilien aufgespalten. Produziert wurde jedoch weiter gemeinsam. Die Vertriebsgebiete wurden unter den beiden Gründern aufgeteilt und getrennt bearbeitet. Im Jahre 1990 spaltete sich das Unternehmen endgültig in die Firmen HAKAWERK W. Schlotz GmbH und HAKA Kunz GmbH auf. Die Gebäude der beiden Firmen befinden sich noch heute in Waldenbuch direkt nebeneinander. Auch das Kernprodukt Neutralseife findet man sowohl in der Produktpalette der HAKAWERK W. Schlotz GmbH als auch bei der HAKA Kunz GmbH wieder.“

Hier geht es zum Firmenprofil von HAKA Kunz:

HAKA Kunz

 

Hier geht es zum Firmenprofil von HAKAWERK

HAKAWERK

Bild: Aquir – fotolia.com

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