Einigung mit FTC: Vemma muss keine Strafe in Höhe von 240 Mio. US-Dollar zahlen

Direct Selling   ●   Veröffentlicht von Netcoo Redaktion    ●   

Einigung mit der FTC: Vemma ist kein Pyramidensystem. Das Unternehmen muss auch keine Strafe in Höhe von knapp 240 Mio. US-Dollar zahlen.

Unternehmensgründer BK Boreyko verkündete diese Botschaft in einem Video (siehe unten). Im August 2015 legte die FTC das US-Unternehmen mit dem Verve Energy Drink weltweit lahm.

Aufgrund einer Einstweiligen Verfügung mit dem Verdacht auf ein illegales Pyramidensystem und überzogenen Einkommensversprechen brach der gesamte Vertrieb bis auf ein Minimum zusammen. Der Lizenznehmer für Vemma Europa, Simon Grabowski, zog sich damals komplett zurück, der europäische Vertrieb fiel in sich zusammen. Die meisten Führungskräfte starteten mit ihren Downlines woanders neu.

Jessica Rich, Direktor der FTC sagte im August 2015 in einem offiziellen Statement: „Vemma gibt falsche Einkommensversprechen und täuscht damit die Verbraucher und führt sie in die Irre. Es ist ein illegales Pyramidensystem.“ Angeklagt waren die Vemma Nutrition Company, Vemma International Holdings Inc., Tom Alkazin und Benson K. Boreyko. Deren Vermögenswerte wurden auch mit Beschluss vom 21. August 2015 „eingefroren“.  Ein weiterer Vorwurf der FTC lautete, dass man insbesondere junge Menschen mit hohen Einkommen von 50.000 Dollar und mehr ködere und die Jugendlichen dazu dränge zunächst selber 500 -600 US-Dollar für ein Affiliate Pack zu investieren. Die Aufgabe der Jugendlichen sei es dann, weitere Jugendliche zu werben, die mit der gleichen Investitionssumme einsteigen. Da es sich aber angeblich um ein illegales Pyramidensystem handele, könne es am Ende nur Verlierer geben und das dementsprechend investierte Geld sei dann weg.

Auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz gab es immer wieder kritische Stimmen gegen Vemma. Auch hier behaupteten Verbraucherschützer schon länger das Vemma ein illegales Vertriebssystem sei.

Jetzt sieht alles nach einem Vemma Comeback aus. CEO BK Boreyko verkündete schon auf einer ersten Mini-Convention mit rund 250 Teilnehmern vor einigen Wochen das man neu durchstarten wolle. Die Anklage der FTC hatte die gesamte Network Marketing Branche in den USA unter Generalverdacht gestellt. Seit Jahren moniert die FTC, dass das Endkundengeschäft bei Network Marketing in den Vordergrund zu stellen ist.

Man darf gespannt sein, wie es bei Vemma weitergeht. Vielleicht gelingt dem Unternehmen das gleiche wie damals Herbalife nach seinem Fast-Zusammenbruch. Damals berappelte sich Herbalife wieder und erzielt heute Milliardenumsätze. 

Video: BK Boreyko (Englisch)

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