Dogan Prozess gegen LR geht in die nächste Runde

Direct Selling   ●   Veröffentlicht von Netcoo Redaktion    ●   

Die seit mehreren Monaten andauernde Gerichtsfehde zwischen Dogan und LR Health & Beauty Systems geht am Donnerstag, den 01.10. um 13:00 Uhr vor dem Landgericht Münster in die nächste Runde.

Und auch hier dürfte es spannend werden, welche Informationen an das Tageslicht befördert werden.

Bereits im Juli hatte Dogan ein wegweisendes Urteil erzielt, welches erhebliche Auswirkungen für LR-Führungskräfte haben könnte:

Die umstrittene Übertragsklausel in den LR-Orgaleiter Verträgen ist gekippt worden. Laut der Kanzlei Schulenberg & Schenk aus Hamburg verwendete die LR Health & Beauty Systems GmbH in ihren Orgaleiter-Verträgen eine Klausel (§ 12 Nr. 2), wonach es LR möglich ist, den Vertrag jederzeit ohne weitere Zustimmung des Orgaleiters, auf eine andere LR-Firma zu übertragen. Mit Urteil vom 12.05.2015, AZ 015 O 74/14, stellte das Landgericht Münster nun fest, dass diese Klausel unwirksam ist. Zur Begründung führt das Gericht aus, dass die Klausel den Orgaleiter unangemessen benachteiligt, und einseitig vorteilhaft nur für LR ist.

Außerdem hatte das Landgericht Münster am 24.07. ein Teilvorbehaltsurteil* (Az.: 015 O 74/14) gegen das Ahlener Direktvertriebsunternehmen LR Health & Beauty Systems erlassen. Das Unternehmen wurde demnach verurteilt an Ilhan Dogan 673.491,50 Euro zzgl. Zinsen zu zahlen. Dogan hatte vor dem Gericht wegen zu Unrecht einbehaltener Provisionen geklagt. Seine Klage richtete sich u.a. auch gegen die LR Global Holding GmbH. Allerdings lief diese Klage gegen die LR Global ins Leere, das Landgericht hat diese Klage als unstatthaft abgewiesen.

Wir berichten in Kürze weiter….

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