Die Pharmalobby lässt grüßen? Natura Vitalis wehrt sich gegen unsinniges CBD-Verkaufsverbot

Direct Selling   ●   Veröffentlicht von Netcoo Redaktion    ●   

Noch ist das letzte Urteil nicht gesprochen: Natura Vitalis ergreift juristische Mittel im Streit mit einer Behörde gegen das CBD-Verkaufsverbot

Dem derzeit stark expandierem Direktvertriebsunternehmen und CBD-Pionier Natura Vitalis aus Essen ist durch eine Behörde in Deutschland das Inverkehrbringen aller aktuellen CBD-haltigen Nahrungsergänzungsprodukte verboten worden. Das Unternehmen zeigt sich von diesem Verbot überrascht, da man in den letzten knapp zwei Jahren dieser Behörde umfassend dargelegt und auch belegt habe, dass alle hochqualitativen und natürlichen hanfhaltigen Nahrungsergänzungsprodukte selbstverständlich rechtlich verkehrsfähig und zulässig sind.

Insbesondere sind CBD-Produkte auch keine „neuartigen“ Lebensmittel/Lebensmittelzutaten im Sinne der Novel Food Verordnung (Novel Food: alle Lebensmittel, die in der EU vor dem 15. Mai 1997 nicht in nennenswertem Umfang im Handel waren oder verzehrt wurden). Die Nutzhanfpflanze Cannabis sativa und deren daraus gewonnenen Extrakte blicken insoweit allein hier in Europa auf eine über 1.000 Jahre lange traditionelle Nutzungs- und Verzehrgeschichte zurück. Diese Naturprodukte nun als „neuartig“ bezeichnen zu wollen ist für das Unternehmen deshalb weder sachlich noch rechtlich nachvollziehbar.

Die Behörde meint aber nun nach knapp zwei Jahren der Überprüfung, dass solche in den Natura Vitalis Produkten enthaltene natürliche Extrakte aus der Nutzhanfpflanze „neuartig“ seien und lehnt es strikt ab, sich mit der von Natura Vitalis dazu aufgezeigten Verwendungs- und Verzehrgeschichte des Hanfs als Lebensmittel weiter auseinanderzusetzen. Ob diese einseitige und sture Sichtweise der Behörde auf rein dogmatische oder lobbyistische Beeinflussungen herrührt, weiß man derzeit nicht. Die genauen und tatsächlichen Gründe für dieses überraschende Verhalten sind für das Unternehmen derzeit rein spekulativ. Weiter heißt es in einer aktuellen Rundmail:

Wir werden uns zumindest gegen dieses, aus unserer Sicht rechtlich unhaltbares Verbot, selbstverständlich mit allen uns zur Verfügung stehenden Rechtsmitteln verteidigen und hiergegen vorgehen. Wir sind auch davon überzeugt, dass dieses letztendlich erfolgreich sein wird. Was recht war und ist, muss auch weiterhin recht bleiben. Allerdings hat die Behörde neben dem vorgenannten Verbot leider sogleich auch noch „aus angeblich dringenden Gründen“ (und dies nach nun über 2 Jahre Prüfungs- und Wartezeit) den sofortigen Vollzug des ausgesprochenen Verbotes angeordnet. Dass bedeutet, dass wir bis zu einem rechtskräftigen Abschluss der rechtlichen Auseinandersetzung mit der Behörde diese Produkte nicht mehr weiter vertreiben dürften.

Gegen diesen angeordneten „sofortigen Vollzug“ haben wir bereits das zuständige Gericht angerufen, um von dort aus die Aufhebung dieser Anordnung des Sofortvollzugs und die Widerherstellung der aufschiebenden Wirkung durch unsere parallel erhobene Anfechtungsklage zu erreichen. Leider hat das Gericht wider Erwarten unserem Antrag über die Aufhebung des sofortigen Vollzugs nicht entsprochen und somit müssen wir unverzüglich, bis zur abschließenden Klärung im Hauptsacheverfahren, den Vertrieb unserer beliebten und nachgefragten CBD-haltigen Nahrungsergänzungsmittel einstellen. Wir warten jetzt lediglich noch auf den schriftlichen Beschluss des Gerichts. Solange dieser uns nicht vorliegt können Sie unsere CBD-Produkte noch erwerben. In dem Moment wo uns der Beschluss offiziell zugestellt wird müssen wir leider erst einmal alle Nahrungsergänzungsprodukte mit CBD offline nehmen und eine Bestellung ist dann nicht mehr möglich. Dies kann jederzeit der Fall sein. Nutzen Sie daher JETZT noch die Möglichkeit Ihre CBD-Vorräte aufzustocken, denn wir wissen nicht wie lange sich der anschließende Rechtsstreit ziehen wird.

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