Der Irrsinn der „Grünen“ Verbotspartei: Zulassungspflicht für Nahrungsergänzungsmittel?

Direct Selling   ●   Veröffentlicht von Netcoo Redaktion    ●   

Nicht nur, dass große Tageszeitungen vor dem Konsum von Nahrungsergänzungsmitteln warnen, es kommt noch dicker. Die Grünen fordern eine Zulassungspflicht für Vitaminpillen, -pulver und -kapseln. Will die Politik ausgerechnet jetzt – zu Zeiten von Corona – unsere Gesundheit beschränken? Müssen Vertriebspartner von Network Marketing-Unternehmen um ihre Einnahme bangen? Droht einer ganzen Industrie das Aus? Und welche Rolle spielt die Pharmaindustrie?

Irgendwie passt das nicht zusammen: Das Immunsystem ist so wichtig und die richtige Ernährung plus die Ergänzung mit hochwertigen Nahrungsergänzungsmitteln sollten eigentlich in dieser Gesellschaft in den Vordergrund gerückt werden, damit die Bevölkerung in die Eigenverantwortung gehen und ihre Gesundheit stärken kann. Stattdessen sorgt Renate Künast, ernährungspolitische Sprecherin der Grünen-Bundestagsfraktion mit einer Forderung für Aufregung. Da dem Gesetzgeber beim Geschäft mit Nahrungsergänzungsmitteln (NEM) die Hände gebunden sind, wollen die Grünen den großen Markt an Vitaminen und Mineralstoffen endlich reguliert wissen. Und auch Verbraucherschützer warnen immer wieder vor der Einnahme zu hoher Dosen oder falscher Präparate und betiteln die Produkte mitunter sogar als überflüssig oder sogar gefährlich.

„…muss endlich reguliert werden.“

„Das Geschäft mit Nahrungsergänzungsmitteln, die wenig bis keinen Nutzen haben und schlimmstenfalls bei einer Überdosierung sogar gefährlich sind, muss endlich reguliert werden“, so die Politikerin. Die Partei will in Hinblick auf die Tatsache, dass es in der Europäischen Union bisher keine gesetzlich festgelegten europaweit geltenden Höchstmengen für Vitamine und Mineralstoffe in Nahrungsergänzungsmitteln gibt, eine staatliche Zulassungspflicht mit einer behördlichen Sicherheitsprüfung für Nahrungsergänzungsmittel und eine öffentliche Liste im Internet, die darüber informiert, welche Produkte geprüft wurden. Unerwartete Wirkungen müssten an zentraler Stelle gemeldet werden können.

In Deutschland hat das Bundesamt für Risikobewertung (BfR) Höchstmengen festgelegt. Jedes Land hat seine eigenen Richtlinien. Aber ist das nun gut und kann für den Verbraucher mehr Sicherheit bedeuten oder ist es schlecht, weil es eine Einschränkung darstellt? Kann es bei der Einnahme von Vitaminen tatsächlich zu lebensgefährlichen Nebenwirkungen kommen? Wer sich allein dem Mode-Thema Vitamin D3 widmet, der findet online nicht nur zig verschiedene Einnahmeempfehlungen, sondern auch Tropfen, Kapseln und Tabs in den unterschiedlichsten Stärken sowie die eine Meinung, dass die Einnahme hoher Dosen ratsam sei, eine andere Meinung, die wiederum warnt, den Vitamin D3-Spiegel (zu) hoch anzuheben.

Der Verbraucher kann hier tatsächlich sehr verunsichert werden. Politik und Verbraucherschutz geht es aber vor allem auch um die oftmals nicht ausreichend deklarierten Inhaltsstoffe sowie um Produkte, die eine hohe Schadstoffbelastung aufweisen. Bei den Nahrungsergänzungsmitteln ist es häufig so, dass zwar mit „Made in Germany“ auf der Verpackung geworben wird, hierzulande allerdings nur abgefüllt und verpackt wird. Die Inhaltsstoffe stammen häufig aus Nicht-EU-Ländern, in denen andere Schadstoffengrenzen gelten als bei uns. Außerdem müssen immer wieder nicht erlaubte Werbe- und Heilaussagen gerügt werden.

Fakt ist aber auch, dass seit Jahren die Pharmaindustrie die Gesetzgebung weiterhin genau so lenkt, wie es ihren Interessen entspricht: Sie propagiert einerseits die Einordnung von Nahrungsergänzungen als Lebensmittel, so dass Aussagen über deren gesundheitsfördernde Wirkung untersagt sind und sie in frei erhältlicher Form nur so gering vitalstoff-dosiert sein dürfen, dass ihre Wirkung gleich Null ist – zum anderen arbeitet sie darauf hin, dass höher dosierte und damit wirkungsvolle Präparate als Medikament eingestuft werden, so dass sie einer Zulassung bedürfen, die sich nur Großkonzerne finanziell leisten können.

Wiederkehrende Umsätze für Network Marketing-Unternehmen und Vertriebspartner

Der Markt für NEMs boomt und spült Gelder in die Kassen aller Beteiligten. Und auch die Network Marketing-Industrie profitiert, da funktionierende Produkte, die es im Handel so nicht zu kaufen gibt, gebraucht und verbraucht und somit immer wieder nachgekauft werden. Für das Unternehmen selbst und den Vertrieb bedeutet das regelmäßig wiederkehrende Umsätze. Eine Regulierung von Seiten der Politik würde hier einen großen Schaden anrichten, denn letztlich hebt sich die Qualität der Ergänzungen durch ihre Zusammensetzung von typischen Drogerieprodukten ab. Die Qualität ist das Hauptargument aller Direktvertriebspartner und so ist es gut, dass die Grünen zwar eine Forderung gestellt haben, diese aber letztlich noch keine Entscheidung hervorgerufen hat. Noch nicht…..warten wir es einmal ab wie tief der Pharma-Arm reichen wird…

Mehr über das schmutzige Spiel der Pharmaindustrie lesen Sie im Netcoo Sonderdruck: https://www.netcoo.com/produkt/doppel-sonderdruck-die-vitaminhasser-warum-wir-nahrungsergaenzung-brauchen/

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