Der Direktvertrieb boomt in Schwellen- und Entwicklungsländern!

Direct Selling   ●   Veröffentlicht von Netcoo Redaktion    ●   

Anstieg

Die großen Networks wie Herbalife, Nu Skin und Tupperware haben in ihren aufstrebenden Märkten anscheinend alles richtig gemacht. Die Märkte in Schwellen- und Entwicklungsländern sind voll von chancenhungrigen potentiellen Kleinunternehmern, und der dortige Erfolg des Direktvertriebs kommt allen zu Gute: Hunderttausende von Distributoren schaffen mit wenig Startkapital den Absprung aus der Armutsfalle, während die rekordverdächtigen Umsatzzahlen Geschäftsführer und Aktionäre gleichermaßen zum Strahlen bringen.

Das auf dem New York Stock Exchange gelistete Ernährungs-Network Herbalife hat den Wert seiner Aktien seit 2009 fast verzehnfacht, während die Aktien des Beauty- und Wellness Networks Nu Skin sich in den letzten zwei Jahren mehr als verdoppelt haben und im letzten Quartal um 33 Prozent in die Höhe geschossen sind. Die Aktienkurse beider Unternehmen befinden sich auf einem historischen Höhenflug, sind aber keinesfalls überbewertet.

Ihr Erfolg ist zu einem großen Teil das Ergebnis phänomenaler Wachstumsraten, die die Direktvertriebsbranche in Asien, Afrika und Lateinamerika verzeichnen kann. Hunderttausende von Menschen haben dort mittlerweile die Chance wahrgenommen, ihr eigenes Geschäft ohne großen Kapitaleinsatz oder großes Risiko aufzubauen. Verlässliche und weitläufige Familiennetzwerke, Hunger nach finanzieller Freiheit und solides Marketing Know-How sind die Zutaten des Erfolgsrezeptes der Schwellen- und Entwicklungsländer. Darüber hinaus bleibt das Geschäftsmodell des Direktvertriebs größtenteils unberührt von der tagtäglichen offiziellen Korruption.

Der Boom hat nicht nur zu einer Steigerung der Lebensqualität für, zum Beispiel, die 14 Millionen Vertriebspartner, die in Indien allein tätig sind, geführt – er hat auch ein Umdenken bei den Riesen im Direktvertrieb nach sich gezogen, die sich durch große Investments mittlerweile ganz anders global aufstellen. Herbalife machte im letzten Quartal 79 Prozent seines Nettoumsatzes außerhalb von Nordamerika. Für Tupperware waren es bereits 70 Prozent.

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