Big, Bigger, Amway – der Global Giant der Network Marketing Branche

Direct Selling   ●   Veröffentlicht von Netcoo Redaktion    ●   

Die Welt ist riesig groß und daher groß genug für zig-tausende Direktvertriebs-Unternehmen. Groß genug auch für die, die ganz groß sind im Network Marketing – für eine Handvoll Giganten, die mit Milliarden-Umsätzen und Millionen von Vertriebspartnern das Business weltweit anführen.

Doch nur einer von ihnen kann der Größte sein, an der Spitze stehen und alle anderen hinter sich lassen. Bis vor wenigen Jahren war die Position des Spitzenreiters über lange Zeitstrecken in festen Händen, doch im Jahr 2012 wurden die Karten der Superlative neu gemischt und die Top Ten des Direktvertriebs umgeschrieben. Die Umsatzzahlen der beiden ersten Quartale von 2012 wiesen ziemlich unmissverständlich auf einen bevorstehenden Plätzetausch der beiden Ranglisten-Ersten hin. Amway hatte wie der sagenumwobene Herkules den Riesen und bisherigen No.1-Abonnenten Avon geschlagen. Der „American Way of helping people live better lives“ siegte über „American Beauty“ .

Amway das ist ein über mehr als 50 Jahre hinweg blühendes Unternehmen – ein Multi-Milliarden-US-Dollar-Geschäft, das in über 100 Ländern und Territorien agiert – ein internationales Business, das weltweit über 3 Millionen unabhängige Vertriebspartner beschäftigt und Millionen Kunden mit mehr als 450 hochwertigen Produkten versorgt.

Gelebte Vision und erarbeiteter Erfolg

Amway ist bereits mehr als ein halbes Jahrhundert alt und noch immer traditionell und modern zugleich – hat die Network Marketing-Szenerie geprägt wie kaum ein anderes Unternehmen, Zeichen und Maßstäbe gesetzt und ist aus dem Direktvertrieb nicht mehr wegzudenken. Ein Gigant, der keine Mutter, aber dafür zwei Väter hat – Rich DeVos und Jay Van Andel, die eine große Freundschaft und der Glaube an die Realisierbarkeit einer noch größeren Vision verband. Eine Vision, die mehr war als der allseits bekannte American Dream, welcher dem Tellerwäscher die Metamorphose zum Millionär ermöglicht – stattdessen eine Vision, die davon träumte, auf der Basis des freien Unternehmertums möglichst vielen Menschen zu helfen, ein besseres Leben zu führen. Und ein Traum, dessen Erfüllung sie 1959 mit der Gründung der Amway Corp. eine Chance gaben. Zu dieser Zeit hatten die beiden bereits Erfahrung mit dem Direktvertrieb von Nahrungsergänzungsmitteln, die sie unter dem Namen Nutrilite“ führten, erweiterten ihr bisher überschaubares Produktprogramm aber sehr schnell durch ein Haushaltspflegeprodukt namens Frisk (heute L.O.C.). Ein Reiniger mit durchschlagendem Effekt in zweierlei Hinsicht – beim Sauber- und Umsatzmachen. Frisk schlug also ein wie eine Bombe, war auf Anhieb ein Verkaufserfolg und eröffnete dem Duo DeVos-Van Andel mit einem Schlag eine Fülle an Möglichkeiten, ihr gerade gestartetes Business zu vergrößern und mit einem vielfältigeren Sortiment auszustatten.


Chairman Steve Van Andel (links) und President Doug DeVos  – im Hintergrund die beiden Gründer Jay Van Andel und Rich DeVos 

Die beiden Amway-Gründer hatten damit den Erfolg im Direktvertrieb für sich entdeckt – und wollten ihn nun getreu ihrer Vision vom gemeinsamen Profit und dem vertrauenden, sich gegenseitig unterstützenden Miteinander der Menschen auch teilen. Daher schufen sie ein Geschäftsmodell, das Partnern ermöglichte, in das Amway-Geschäft einzusteigen, so dass diese an der Expansion mitwirken, am stetig wachsenden Erfolg partizipieren und davon finanziell profitieren konnten – für einen höheren Lebensstandard und mehr Lebensqualität.

Ein sehr attraktives und lukratives Business-Modell, das in den kommenden Jahrzehnten um die Welt gehen sollte, in den 60er Jahren jedoch zunächst einmal die Vertriebsmannschaft auf 100.000 anwachsen ließ und die Produktpalette auf 200 verschiedene Artikel ausweitete. Dabei entpuppten sich insbesondere die neu auf den Markt gebrachten „SA8-Vollwaschmittel-Konzentrate“ als echte Top-Seller und waren mit dafür verantwortlich, dass die Amway-Jahresverkaufszahlen zum Ende der Dekade erstmalig die „Schallmauer“ von 500.000 US-Dollar überschritten.

Die 70 Jahre

Die Wachstumskurve des damals noch jungen Unternehmens bewegte sich von nun an ungebremst aufwärts. In den 70er Jahren wuchs die Amway-Familie unaufhaltsam weiter, die Lkws des Unternehmens legten jährlich mehr als 5 Millionen Kilometer zurück, man expandierte ins Ausland und erschloss neue Märkte. Zuerst in Australien, dann in Europa – ihm folgten Hongkong und Malaysia, 1979 kam Japan mit dazu und entwickelte sich zu einem der größten Amway-Länder überhaupt.


Die heutige Amway Zentrale in Ada – Michigan

Die goldenen 80er

Mit den goldenen 80er Jahren rückte die Umsatzgrenze von 1 Milliarde US-Dollar nicht nur näher, sondern wurde von Amway geknackt. Ein ökonomischer Erfolg, dem das Unternehmen die Krone aufsetzte, indem es sich als Wegbereiter in der Entwicklung von Wasserfiltersystemen zeigte. Das Resultat dieses Engagements war die „eSpring-Serie“, die im globalen Vertrieb auch heute noch eine Spitzenposition einnimmt und Amways Verantwortungsgefühl für all jene Menschen demonstriert, für die sauberes Wasser leider noch immer keine Selbstverständlichkeit ist.

Die 90er Jahre

In den 90ern schließlich vollzog sich ein Wechsel an der Führungsspitze des schon jetzt zu einem „kleinen Giganten“ angewachsenen Direktvertriebsunternehmens: Rich DeVos und Jay Van Andel zogen sich aus Amway zurück und überließen ihren Söhnen Doug und Steve das Business-Ruder – wohl wissend, dass diese in ihre Fußstapfen treten, den Betrieb in ihrem Sinne weiter leiten und so den Erfolg ihrer Väter fortsetzen und das „Familienerbe Amway“ weiter vermehren würden. Und richtig – Doug DeVos und Steve Van Andel trieben in ihrer Funktion als President und Chairman die Expansion des Unternehmens stetig voran und führten es zu dem für damalige Verhältnisse sagenhaften Absatzvolumen von 5 Milliarden US-Dollar.

Dann kam der Jahrtausendwechsel, der weltweit für fast alle Unternehmen die Richtungsänderung von Wohlstand zu Weltwirtschaftskrise einläutete und die Schnittstelle zu einer ökonomisch schwierigen Zeit darstellte. Eben für fast alle Unternehmen – nicht aber für Amway. Der kleine Gigant war längst zu einem der ganz großen geworden und wird bald wohl sogar der größte sein: mit immer noch steigenden Verkaufszahlen und einem zweistelligen jährlichen Umsatzplus, mit dem kontinuierlichen Ausbau von Marktanteilen – und einem Rekordumsatz von 11,8 Milliarden US-Dollar im Jahr 2013. Damit hat Amway die Vision seiner Gründer Rich DeVos und Jay Van Andel – „helping people live better lives“ – eindeutig erfüllt: Schließlich „versorgt“ das Welt-Unternehmen Millionen von Menschen mit Arbeitsplätzen in Vertrieb, Produktforschung, -entwicklung und -herstellung und mindestens ebenso viele Kunden mit hochwertigen Produkten, die deren Alltag schöner und angenehmer gestalten.

Auch wenn der Umsatz im Geschäftsjahr 2016 nur noch bei 8.8 Mrd. US-Dollar lag und Amway rund 3 Mrd. US-Dollar Umsatz verloren hat, die Amerikaner bleiben trotzdem unangefochten weltweit die Nr. 1 im Markt. 

Hier geht es zum US- Amway Firmenprofil: https://www.netcoo.com/firmen/amway/

Hier geht es zum Amway Deutschland Firmenprofil: https://www.netcoo.com/firmen/amway-deutschland/

Bilder: Amway USA

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