8 Dinge, die Sie schon immer über den Direktvertrieb wissen wollten – und wissen sollten!

Direct Selling, Zahlen, Daten, Fakten   ●   Veröffentlicht von Netcoo Redaktion    ●   

Die wichtigsten Facts aus der BDD-Publikation* von 2015, welche den Trend zum „Social Selling“ bestätigen und den Direktvertrieb weiterhin als Business der Zukunft definieren.

1. 2014 betrug der Gesamtumsatz aller im BDD organisierten Unternehmen 1,54 Milliarden Euro.

Das bedeutet eine Umsatzsteigerung von 3,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Eine positive Gesamtbilanz, die zeigt, dass immer mehr Verbraucher den persönlichen Kontakt und die individuelle Beratung zu schätzen wissen.

Die deutlichsten Umsatzsteigerungen (mehr als 4 Prozent) wurden in den Segmenten Haushaltswaren und Mode-Accessoires, Kosmetik und Wellness verzeichnet, im Bauprodukte- und Energiesektor vermeldete man einen Anstieg von 3,4 Prozent – und lediglich im Lebensmittelsegment mussten die BDD-Mitgliedsunternehmen leichte Umsatzeinbußen von 3,1 Prozent hinnehmen.

2. 2014 wurden im Direktvertrieb fast 12 Millionen Bestellungen getätigt.

Das heißt, die BDD-Mitgliedsunternehmen konnten pro Minute knapp 23 Bestellungen verzeichnen – und damit hat in diesem Jahr nahezu jeder siebte Deutsche im Direktvertrieb Produkte gekauft oder Dienstleistungen in Anspruch genommen. 66 Prozent dieser 12 Millionen Bestellungen erfolgten übrigens auf Verkaufspartys (siehe auch Fact 3), 24 Prozent aufgrund bestellter Besuche von Vertriebspartnern und – da die Mitglieds-Unternehmen des BDD auch auf den E-Commerce-Vertrieb setzen – wurden 7 Prozent über die Online Shops der Vertriebspartner ausgelöst.

3. Nur 0,19 Prozent dieser Bestellungen wurden widerrufen.

Und das, obwohl das Gesetz Direktvertriebs-Kunden dasselbe grundsätzliche Widerrufsrecht einräumt wie jenen Kunden, die im Online-Handel einkaufen – welche wiederum im Jahr 2012 gemäß einer Umfrage von „Trusted Shops“ jede 10. Bestellung cancelten und damit 50 Mal häufiger von ihrem Kaufvertrag zurücktraten. Der Grund für die geringe Widerrufsquote im Direktvertrieb: Der Kunde wird nicht nur über die Funktionsweise des Produkts ausführlich und umfassend beraten, sondern kann es zudem testen und tut es auch, er „kennt“ es daher also genau und weiß, was er kauft.

4. 2014 fand in Deutschland alle 22 Sekunden eine „Verkaufsparty“ statt.

Verkaufspartys sind Veranstaltungen, auf denen im denkbar direktesten Kontakt mit dem Kunden – nämlich im Wohnzimmer eines Gastgebers vor geladenen Gästen und bei echter „Party-Stimmung“ – Produkte präsentiert und verkauft werden. Alle 22 Sekunden eine solche „Homeparty“ – das bedeutet fast 4.000 täglich. Der bereits im Vorjahr sichtbare Trend zu Verkaufspartys hält also an.

5. 2014 waren mehr als 185.000 VertriebspartnerInnen im Direktvertrieb tätig.

Das sind mehr Menschen, als die Stadt Saarbrücken Einwohner hat.

6. 91 Prozent dieser im Direktvertrieb Beschäftigten waren Frauen.

In anderen Branchen liegt der Frauenanteil bei durchschnittlich gerade mal 41 Prozent, im Vergleich zum Direktvertrieb also nicht mal halb so hoch. Und auch bei den Führungskräften zeigt „Social Selling“ mit 83 Prozent weiblichem Anteil echte Frauenpower.

7. 89 Prozent von ihnen gaben an, nebenberuflich im Direktvertrieb tätig zu sein.

Ob klassischer Zuverdienst zu einer anderen Tätigkeit oder alleiniger Verdienst, wenn man aus privaten Gründen keine hauptberufliche Arbeit ausüben kann – diese 89 Prozent beweisen, dass der „flexible“ Direktvertrieb (siehe auch Fact 8) nach wie vor beste Möglichkeiten für eine nebenberufliche Tätigkeit bietet.

8. Auch 2014 schätzten die im Direktvertrieb Beschäftigten insbesondere die große Flexibilität Ihrer Tätigkeit.

Diese wurde von vielen neben ihrer Affinität zum vertriebenen Produkt als wesentlicher Grund für ihren Einstieg in den Direktvertrieb genannt. Erneut bemerkten besonders Frauen, dass sich ihre Tätigkeit gut mit familiären Verpflichtungen wie etwa der Kindererziehung oder der Pflege von Angehörigen vereinen lässt. Schließlich arbeiten die meisten Direktvertriebs-Unternehmen mit selbständigen VertriebspartnerInnen zusammen, die demzufolge selbst entscheiden, wann und wie viel sie arbeiten wollen – und damit jeden Tag flexibel reagieren können, sobald sich für sie neue Erfordernisse ergeben. (AP)

* Der Bundesverband Direktvertrieb Deutschland e.V. (BDD) vertritt seit 1967 die Interessen deutscher Direktvertriebs-Firmen und gilt als Spitzenverband des deutschen Direktvertriebs. Jedes Jahr führt er eine Befragung seiner Mitglieds-Unternehmen durch und veröffentlicht anschließend die interessantesten Ergebnisse.

Bild: Krasimira Nevenova – fotolia.com

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