Vorwerk mit rund 2.44 Mrd Euro Umsatz!

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Peter Oberegger

Das Tradatitionsunternehmen Vorwerk aus Wuppertal verzeichnete im Jahr 2008 einen Umsatz von rund 2,44 Milliarden Euro. Mit einem Zuwachs von 5 Prozent gegenüber 2007 (2,32 Milliarden Euro) erreichte das Unternehmen sein selbst gestecktes Wachstumsziel. Zu diesem positiven Resultat trugen vor allem die zweistelligen Wachstumsraten beim Vertrieb der multifunktionalen Küchenmaschine Thermomix bei, ebenso die internationalen Aktivitäten der Geschäftsbereiche Kobold und JAFRA Cosmetics sowie das Neugeschäft der akf gruppe. Die Zahl der weltweit für Vorwerk tätigen Menschen hat sich um 2 Prozent auf 578.000 erhöht.

Peter Oberegger, persönlich haftender Gesellschafter der Vorwerk & Co. KG: „Auch in der Weltfinanzkrise stehen wir robust da. Wir hatten ein gutes Jahr 2008. Dafür gibt es gute Gründe: Mit unserem Direktvertrieb nutzen wir den besten Weg, Kunden anzusprechen und von der hohen Qualität unserer Produkte zu überzeugen. Denn gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten geben die Menschen hochwertigen, langlebigen Erzeugnissen den Vorzug. Wir sind international gut positioniert und verfügen über ein diversifiziertes Spektrum an Produkten und Dienstleistungen, das uns hilft, Schwankungen auszubalancieren. Und schließlich bieten wir für Frauen und Männer attraktive Tätigkeiten im Direktvertrieb mit guten Einkommens- und Karrierechancen.“

Anlass zum Optimismus gibt die Entwicklung im Direktvertrieb. Der direkte Weg zum Kunden bildet heute das Kerngeschäft von Vorwerk und macht zwei Drittel des Geschäftsvolumens aus. Der Direktvertrieb hat auch in Deutschland zum Wachstum beigetragen. Mit einer Steigerung des Geschäftsvolumens von 299 Millionen Euro auf 306 Millionen Euro hat Vorwerk hier gegen den Branchentrend in Deutschland zugelegt. Deshalb sieht der persönlich haftende Gesellschafter Walter Muyres im Direktvertrieb nach wie vor großes Wachstumspotenzial: „Ebenso wie in Krisenzeiten das Qualitätsbewusstsein steigt, wachsen auch die Ansprüche an eine umfassende individuelle Beratung und persönlichen Service. Da wir die gesamte Vielfalt des seriösen Direktvertriebs praktizieren, verfügen wir für jedes Land und jedes Produkt über das Vertriebsmodell, welches den Kundenbedürfnissen am besten entspricht.“

Positiv entwickelte sich auch der Geschäftsbereich JAFRA Cosmetics. Insgesamt wuchs der Umsatz trotz negativer Währungseffekte um 2 Prozent auf 602 Millionen US-Dollar. Besonders starke Zuwächse (6 Prozent) waren in Mexiko zu verbuchen. Die neue Landesgesellschaft in Brasilien war vom Start weg erfolgreich. Mit einer Investition von 50 Millionen US-Dollar für den Bau einer neuen Produktionsstätte in Mexiko und dem Joint Venture mit der indischen Ruchi Group hat Vorwerk den Grundstein für weiteres erfolgreiches Wachstum gelegt.

Auch beim Kobold zeigte die Kurve im vergangenen Jahr wieder aufwärts. Der Umsatz wuchs um 3 Prozent auf 683 Millionen Euro. In Italien, dem traditionell stärksten Markt, konnte Vorwerk die Marktführerschaft des „Folletto“ – wie der Kobold in Italien genannt wird – weiter ausbauen und den Umsatz um 6 Prozent auf 375 Millionen Euro steigern. Mit gleicher Rate kletterte der Umsatz in China.

Lux Asia Pacific lag mit seinen Direktvertrieben in Indonesien, Japan, Taiwan, den Philippinen und Thailand mit 36 Millionen Euro Umsatz unter den Erwartungen. Doch die Wasserfilter und Staubsauger sind zukunftsfähige Produkte für den asiatischen Markt. Vorwerk sieht langfristig unverändert große Chancen auch für Lux Asia Pacific.

Bild: Peter Oberegger, persönlich haftender Gesellschafter der Vorwerk & Co. KG.

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