Verlierer des Jahres 2006!

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Es war die Marketingnummer des Jahres 2006 – rausgekommen ist die größte Luftblase des vergangenen Jahres. Ja, es war groß, das Ankündigungsmarketing zweier Sternchen, die die Welt erobern wollten. Matthias Völcks (links im Bild) und Burkhard E. wollten hoch hinaus, sie wollten es den Network-Größen der Branche zeigen, wie man richtig Vertrieb aufbaut. Doch der Absturz aus dem Network-Himmel kam schneller als erwartet. So schnell das der Aufstieg noch nicht einmal richtig begonnen hatte.

Mit großen Zielen und Visionen startete das vermeintliche Dreamteam im Oktober 2006 die Aktion „1 Million Euro für das beste Werbekonzept. Während andere auf der Bühne stehen, stehen wir hinter dem Team“. Doch wo standen die Beiden bei dieser Aktion wirklich, vielleicht doch eher neben sich? Vollmundig wurde geworben und Vertriebler aus ganz Deutschland wurden mit viel Geld und wohl sehr heißer Luft geködert. Geblieben ist natürlich mal wieder nichts, außer verbrannter Erde.


Rückblick:
Auf Nachfrage im Netcoo Interview, wie sich denn die 1 Mio. Euro Werbebudget für den Vertriebsaufbau zusammensetzen, erklärte Matthias Völcks damals großspurig: „……Ein enges Familienmitglied steht als Sponsor zur Verfügung. Dieses Geld kann bei Bedarf abgerufen werden. Es soll dafür dienen, um wirklich aktive Mitglieder im Team zu unterstützen, Werbung zu platzieren und Europa aufzubauen.“

Burkhard E. schlug in die gleiche Kerbe: „…….Ein wichtiger Faktor ist und soll auch der Spaß sein. Denn Vertrieb soll auch Fun bedeuten und somit werden wir interne Incentives machen, wie z.B. Ferrari fahren auf dem Nürburgring und viele andere tolle Sachen, die das Team nach vorne bringen.“

Abgerufen wurde gar nichts. Spaß hatten wohl damals nur Völcks und E., doch der währte nicht lange, bereits 2 Monate später, im Dezember 2006 gab es die ersten Gerüchte: Der Vertriebsaufbau klappte anscheinend nicht wie vorgesehen, das vermeintliche Familienmitglied rückte das Geld wohl auch nicht raus, es gab Probleme, große Probleme, auch die Gerüchte das die beiden einem Schenkkreis angehören, wollten nicht abreißen. Auf Nachfrage reagierte man aggressiv. Entnervt schmiß das glücklose Duo wenige Wochen später das Handtuch, seitdem hört man von den Glücksrittern nicht mehr viel. Das 30, 60, 90 Tage Programm hatte man wohl wörtlich genommen, nur in die Abwärtsrichtung.

Zurückgeblieben sind frustrierte Vertriebspartner, die an die Beiden geglaubt haben und die mal wieder für die Zeche aufkommen müssen, so auch ein Zahnarzt aus der Schweiz, der mal eben um einen 4-stelligen Werbebetrag geprellt worden sein soll.

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