Top-Berater bleibt weiterhin in Haft!

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Polizei

„Gegen den festgenommenen LR-Berater besteht dringender Tatverdacht in einem Steuervergehen“, teilte auf Anfrage der Netcoo-Redaktion Wolfgang Schweer, Oberstaatsanwalt der Staatsanwaltschaft Münster, bereits gestern morgen mit. Er sei „dem Haftrichter bis 12 Uhr am Tag nach der Festnahme“ vorgeführt worden, der über die weitere Inhaftierung entschieden habe, so Schweer weiter. In anderen Worten: Der türkische Spitzennetworker Ilhan Dogan ist und bleibt vorläufig in Haft. (Siehe dazu unten „Stichwort Untersuchungshaft“). {!jomcomment}

Die genauen Hintergründe der Festnahme sind derzeit nicht bekannt, außer das es sich um ein Steuervergehen handelt. Der Redaktion liegen jedoch noch nicht offiziell bestätigte Informationen vor, wonach der Top-Berater möglicherweise bereits zum zweiten Mal in den Fokus von Steuerstrafermittlungen geraten sein soll. In dem alten Fall, der bereits einige Jahre zurückliegt, soll es um einen siebenstelligen Betrag gehen, der an dem Finanzamt vorbei manövriert sein soll. Weitere Infos hierzu in Kürze.

Bei LR selbst ist es im Zuge der Ermittlungen am vergangenen Montag zu einer Durchsuchung einiger Geschäftsräume gekommen. Pressesprecherin Maria Brinkmann bezeichnete diese Hausdurchsuchung als „routinemäßiges Auskunftsverfahren“ der Finanzverwaltung Münster.

In einem offiziellen Schreiben an die LR-Führungskräfte hat LR am Wochenende u.a. Folgendes mitgeteilt:…….. Aus Sicht von LR gilt: Solange die Schuld unseres Partners Ilhan Dogan nicht bewiesen ist, ist er unschuldig. Um ihm in dieser Situation zur Seite zu stehen, haben wir beispielsweise eine führende Anwaltskanzlei für Steuerrecht aus Düsseldorf ausfindig gemacht und ihm empfohlen. Gemeinsam wünschen wir ihm viel Kraft und eine schnelle Aufklärung der hoffentlich unberechtigten Vorwürfe.

Sollte sich dies jedoch nicht bestätigen, könnte Dogans Partner-Unternehmen LR in einen Zwiespalt geraten. Dennoch gilt, solange nicht das Gegenteil bewiesen ist, ist der türkische Top-Networker unschuldig. Das hoffen viele LR-Berater, insbesondere die Berater der Orga Dogan, die zu den erfolgreichsten Organisationen von LR zählt.

Es sind jedenfalls unruhige, stürmische Zeiten für Deutschlands größtes Network Marketing Unternehmen. Das LR 2008 bereits mit einem Rekordumsatzjahr abgeschlossen hat, in Deutschland bereits 1.600 VW-Polo und in Tschechien 80 VW-Polo übergeben hat, tritt dabei in den Hintergrund. Auch, dass LR in bestehenden Zivilprozessen mit Beratern die Anwaltskanzlei ausgetauscht hat und nicht wie fälschlicherweise die Frage bei einer Network Zeitung aufgekommen ist, ob die Kanzlei das Mandat niedergelegt habe.

In einem mehrstündigen Pressegespräch, das gestern mit LR-CEO Dr. Jens Abend und den Netcoo Geschäftsführern Andreas Graunke und Jens Landgrebe stattfand, erklärte Dr. Jens Abend u.a. ,dass gegen LR selbst nicht ermittelt wird und man hinter Dogan stehe. LR gab sich offen, um alle Fragen aufzuklären. Ob auch alle Fragen beantwortet werden konnten, lesen Sie in Kürze auf netcoo.info.

1. Voraussetzungen der Anordnung von Untersuchungshaft
Von der Untersuchungshaft ist die vorläufige Festnahme zu unterscheiden. Dabei handelt es sich um eine vorläufige Ingewahrsamnahme des Beschuldigten, die durch die Staatsanwaltschaft und deren Hilfsbeamte angeordnet werden darf. Sie darf nur bis zum Ende des, der Festnahme folgenden Tages, maximal also knapp 48 Stunden, dauern. Spätestens danach ist der vorläufig Festgenommene dem Ermittlungsrichter zur Entscheidung über die Anordnung der Untersuchungshaft vorzuführen oder zu entlassen. (…)

Erste – materielle – Voraussetzung ist, dass der Beschuldigte der ihm zur Last gelegten Straftat in hohem Maße verdächtig ist. Dieser dringende Tatverdacht bedeutet einen hohen Grad von Wahrscheinlichkeit, dass dem Beschuldigten die schuldhafte Begehung der Tat nachgewiesen werden kann. Dabei ist zu bedenken, dass jedenfalls zum Zeitpunkt der ersten Haftentscheidung meist erst ein vorläufiger Erkenntnisstand vorliegt. (…) Weiter ist ein Haftgrund erforderlich. Dieser ist eine formelle Haftvoraussetzung. Dazu gehören die Flucht, die (auf konkret festgestellten Tatsachen beruhende) Fluchtgefahr oder Verdunkelungsgefahr, also die Gefahr, dass der Beschuldigte mit dem Ziel der Beweiserschwerung oder -vereitelung Beweismittel beiseite schaffen oder Zeugen beeinflussen will. (…) Quelle: Justizportal des Landes NRW

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