TNI stellt Betrieb aller Café`s ein!

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Noni Café vor dem Aus!

Während für den deutschsprachigen Raum schon personelle Veränderungen vollzogen wurden, gibt es nun weltweit einen Einschnitt in die Marketingstrategie von Tahitian Noni International (TNI). Unter der neuen Unternehmensführung durch John Wadsworth korrigiert TNI ab sofort seine strategische Ausrichtung in Bezug auf die konzerneigenen Gastronomie-Betriebe. Der Vorstand des Mutterkonzerns Morinda Holdings, Inc., hat im September nach Abwägung von Wirtschaftlichkeit versus Image und Markenbildung die Schließung aller Tahitian Noni Cafés und Motu’s Tahitian Noni Island Grills weltweit zum 1. Oktober 2008 beschlossen. Bereits vor Wochen berichtete das Netcoo-Magazin, dass das Noni Café in München vor dem Aus stehen könnte. Auf offizielle Presseanfrage dementierte jedoch der verantwortliche Sales Manager Frank Deyle – im Gegenteil. Es hieß die Geschäfte laufen gut – sehr gut sogar und sind wichtiger Bestandteil des TNI-Geschäftes. Jetzt also der Rückzug.

Tahitian Noni International, ein 1995 gegründetes Tochterunternehmen der US-amerikanischen Morinda Holdings Inc., ist Produzent und Vermarkter von Produkten auf Basis der Noni (bot. Morinda citrifolia L.). Als Network-Marketing-Unternehmen basiert der Erfolg auf dem seiner unabhängigen Vertriebspartner. In diesem Sinne müssten alle Strategien des Unternehmens laut eigenen Angaben vornehmlich auf die Unterstützung der Vertriebspartner und deren Verkaufsaktivitäten ausgerichtet sein.

Um dem Kerngeschäft, dem Vertrieb von Noni-Produkten, wieder mehr Gewicht zu verleihen, trennt sich die Morinda Holdings, Inc., von ihren Gastro-Tochtergesellschaften und gibt zum 1. Oktober 2008 deren gastronomische Betriebe weltweit auf. Neben den Restaurants und Tahitian Noni Cafés in den USA, Taiwan und Brasilien gehört auch das seit Juni 2006 betriebene Münchner „Motu’s Tahitian Noni Island Grill“ dazu. Letzteres wird bereits am 15. September 2008 sein Geschäft einstellen.

Franz Gaag, Regional General Manager TNI Europe, erklärt: „TNI hat mit der Idee, über die Cafés und Restaurants unsere Marke weiter aufzubauen, sie einer breiteren Zielgruppe zu erschließen und mehr Kundennähe zu schaffen, die richtige Idee verfolgt. Der Ansatz war gut und die Restaurants haben durchaus einen positiven Einfluss auf unser Geschäft gehabt. Allerdings in erster Linie auf lokaler oder regionaler Ebene, was in unseren Augen nicht genug und auf lange Sicht unrentabel ist.“

Durch die Aufgabe der Restaurants würden nun Ressourcen frei, die für andere Maßnahmen genutzt werden könnten. Dabei sei das Ziel, alle unabhängigen Vertriebspartner des Unternehmens zu unterstützen und eine breitere Zielgruppe zu erreichen, als dies mit lokalen Aktivitäten möglich sei.

Die Expertise von Tahitian Noni International liegt laut eigenen Aussagen im Network Marketing und im Bereich Noni. Seit der Gründung im Jahr 1995 habe TNI sich stetig weiter entwickelt, viel in Forschung und Entwicklung sowie die Herstellung neuer Produkte investiert, neue erfolgreiche Modelle und Systeme für seine Vertriebspartner eingeführt. „TNI war schon immer mutig und bereit, zu experimentieren. Wir haben aber auch noch nie gezögert, unwirtschaftliche oder aus anderen Gründen fragliche Entscheidungen zu korrigieren oder gegebenenfalls rückgängig zu machen. Das ist eine Sache, die unser Unternehmen auszeichnet und in gewissem Grad so erfolgreich macht“ ergänzt Gaag und bedankt sich gleichzeitig bei der Restaurant-Leiterin und ihrem Team: „Ich danke Rebekka Reisinger und ihrem Team für die hervorragende Arbeit in der Vergangenheit und bedaure sehr, mit der getroffenen Entscheidung, die sicher nicht leicht war, eine gute Kollegin und deren Mitarbeiter zu verlieren.“

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