Rolf-Christian Schommers neuer Vorsitzender des Bundesverbandes Direktvertrieb!

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Neuer Geschäftsführer

Mit der Wahl des Geschäftsführers von HEIM & HAUS vollzieht sich beim Bundesverband Direktvertrieb ein Generationswechsel – Vorwerk wird künftig durch Jürgen Hardt vertreten – Mit Elke Lensker von JEMAKO steht auch eine Frau in vorderster Reihe. Mit den Vorstandswahlen auf der diesjährigen Mitgliederversammlung in Nürnberg hat der Bundesverband Direktvertrieb einen Generationswechsel vollzogen. Dies geht aus einer Pressemitteilung des Verbandes hervor. Die Delegierten der Mitgliedsunternehmen wählten Vorstandsmitglied Rolf-Christian Schommers zum neuen Vorsitzenden des seit 1967 bestehenden Verbandes. Der 50-jährige Geschäftsführer der HEIM & HAUS Holding GmbH übernimmt das Amt von Dr. Hans R. Adelmann, dem früheren Geschäftsführer der Tupperware Deutschland GmbH, der den Bundesverband seit über 20 Jahren erfolgreich geleitet hat und Herrn Schommers künftig als Stellvertreter zur Seite stehen wird.

Neuer stellvertretender Vorsitzender ist Jürgen Hardt, Senior Vice President Corporate Public Relations der Vorwerk & Co. KG sowie Director Regulatory Affairs der Vorwerk Deutschland Stiftung & Co. KG, einem der größten Mitgliedsunternehmen des Bundesverbandes. Ebenfalls neu im Vorstand ist Elke Lensker, die seit 1995 für die JEMAKO Produktionsgesellschaft mbH tätig ist und seit 2002 auch der Geschäftsführung von JEMAKO angehört.

Nach seiner Wahl zum neuen Vorstandsvorsitzenden dankte Rolf-Christian Schommers den Mitgliedsunternehmen für ihr Vertrauen und hob hervor, dass der Bundesverband auch künftig Garant für einen seriösen Direktvertrieb bleiben werde. „Die ständig wachsende Zahl unserer Mitgliedsunternehmen ist der beste Beweis dafür, dass sich geschäftlicher Erfolg und seriöses Marktverhalten nicht ausschließen müssen“, so Schommers. Grundlage der Verbandsarbeit sind die „Verhaltensstandards des Direktvertriebs“, die seit 1980 für einen fairen Umgang mit Kunden und Mitarbeitern sorgen und im Laufe von drei Jahrzehnten zu einem Gütesiegel des Direktvertriebs geworden sind.

Als wichtigste Ziele der Verbandsarbeit nannte der neue Vorstandsvorsitzende die erfolgreiche Interessenvertretung des Direktvertriebs bei diversen Gesetzesvorhaben in Berlin und Brüssel, wie zum Beispiel bei der anstehenden Überarbeitung des EU-Verbrauchervertragsrechts und der so genannten Haustürrichtlinie. Viele Forderungen des Bundesverbandes seien bereits berücksichtigt worden. So werde die neue Richtlinie den Direktvertrieb keinerlei zeitlichen oder inhaltlichen Beschränkungen unterwerfen und somit eine erfolgreiche Weiterentwicklung des Direktvertriebs in ganz Europa ermöglichen.
Eine weitere wichtige Aufgabe sieht der Vorstand des Bundesverbandes darin, den Direktvertrieb als eine attraktive Berufstätigkeit zu bewerben. „Wer als selbstständiger Handelsvertreter für eines unserer Mitgliedsunternehmen tätig ist, hat die Chance, ein regelmäßiges und überdurchschnittliches Einkommen zu erzielen – und macht sich damit unabhängig von arbeitsmarktpolitischen Entscheidungen sowie von geringfügiger Beschäftigung und Lohn-Dumping“, sagte Jürgen Hardt, der neugewählte stellvertretende Vorstandsvorsitzende aus dem Hause Vorwerk.

Mit Elke Lensker von JEMAKO ist nun auch wieder eine Frau im Vorstand des Bundesverbandes vertreten – ein wichtiges Signal für die fast 150.000 Frauen, die im Vertrieb der Mitgliedsunternehmen tätig sind. „Über 90 Prozent unserer Außendienstmitarbeiter sind Frauen. Ohne ihr Engagement und ihren unermüdlichen Einsatz wäre der Erfolg des Direktvertriebs in Deutschland gar nicht möglich. Dort, wo es notwendig erscheint, werde ich mich dafür einsetzen, dass die Interessen dieser Frauen künftig noch stärker berücksichtigt werden“, sagte Lensker.

Wie Rolf-Christian Schommers ausführte, hat sich der Bundesverband vorgenommen, seine Rolle als führender Branchenverband weiter auszubauen. Allein seit dem Umzug des Verbandes von München nach Berlin im Jahr 2000 haben sich 18 neue Unternehmen für eine Mitgliedschaft im Bundesverband entschieden. „Um die Interessen des Direktvertriebs mit starker Stimme vertreten zu können, werden wir die bisher erreichte Marktabdeckung weiter ausbauen und dabei verstärkt auch Unternehmen berücksichtigen, die neue Branchen und Produktgruppen im Direktvertrieb repräsentieren.“ Als Beispiele nannte Schommers den Erotikvertrieb PepperParties und den Maßmode-Anbieter TommyKlein. Beide waren auf der Mitgliederversammlung in Nürnberg als neue Unternehmen aufgenommen worden.

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