Richter entscheidet zu Ungunsten von Amway!

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Ein Bundesrichter in den USA hat im Fall einer Sammelklage von 27 ehemaligen Vertriebspartnern und unabhängigen Geschäftsinhabern ein Urteil zu Ungunsten der Amway Corp, das führende Network Marketing Unternehmen der Welt, gefällt. Dem Urteil zufolge ist es Amway untersagt, weiterhin seine früheren Vertriebspartner in ein Schiedsverfahren um Streitigkeiten zwischen beiden Parteien zu zwingen. Die unabhängigen Vertriebspartner hatten eine Beschwerde gegen Amway eingereicht und dabei beantragt, Quixtar, Amway’s Internethandel, zu untersagen, die Kläger „mit wiederholten Entscheidungen über Scheinbelästigungen mit einseitig beschlossenen, betrieblichen Geheimregularien zu belästigen und zu bedrohen.“

Der Beschwerde zufolge unterzeichnen potentielle unabhängige Geschäftsinhaber (independent business owners = IBOs) beim Einstieg bei Quixtar ein Antragsformular, in dem die Allgemeinen Geschäftsbedinungen des Unternehmens aufgelistet sind, die zur Lösung für den Fall von etwaigen Streitfragen vorgesehen sind. Das Gericht entschied nun, dass sich diese Übereinkunft aber nicht mehr auf Streitfragen zwischen früheren Geschäftspartnern beziehe, also keine Geltung mehr für Vertriebspartner, die aus der Firma ausgeschieden seien oder das Amway Geschäft nicht mehr betrieben, habe.

Bruce Jenkings, Richter am US-Bundesbezirksgericht entschied darüber hinaus, dass „das öffentlichen Interesse hier gleichzeitig in sofern betroffen sei, als streitende Parteien daran zu hindern seien, ihre Schiedsgerichts-Prozesse als eine Waffe zu handhaben … um damit im äußersten Fall den Gegner in den Bankrott zu treiben.“

Die ehemaligen IBOs hatten argumentiert, „Quixtar habe diese mißbräuchliche Prozeßstartegie in der vollen Absicht angewandt, frühere Quixtar – Vertriebspartner zu ruinieren und um sie auf diese Weise zu zwingen, eine völlig legale Tätigkeit in einem unabhängigen Geschäft als Vertriebspartner von MonaVie, LLC, aufzugeben.“

Bei den Hauptklägern, George und Jill Guzzardo aus Ironwood, handelt es sich um frühere Quixtar IBOs, die heute der Firma TEAM angeschlossen sind, einer Gesellschaft für Motivationstraining, die von den ehemaligen Quixtar IBOs Orrin Woodward und Chris Brady gegründet wurde.

Die Entscheidung des Bundesgerichts ist die jüngste Entwicklung in einer langen Kette von Rechtsstreitigkeiten zwischen Amway und einer Gruppe von ausgestiegenen Vertriebspartnern.

Der Vertriebs–Gigant hatte dafür gestritten, den früheren IBOs die Verwendung von Quixtar–Vertriebs-und Schulungsmaterial in ihrem eigenen Geschäft zu untersagen. „24 Hour News 8“ erreichte die Amway-Sprecherin Kate Makled am frühen Montagabend. Nach Rücksprache mit Anwälten des Unternehmens, konnte Makeld lediglich bestätigen, „dass das Unternehmen die Rechtsentscheidung zur Kenntnis genommen habe und nun seine möglichen Rechtsmittel prüfen werde.“

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