proWIN auf dem Dach Afrika’s!

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Ingolf Winter

Der Mount Kilimandscharo. Der proWIN-Chef Ingolf Winter. Der RTL-Anchor-Men Wolfram Kons. Ein Spendenscheck in Höhe von 50.000 Euro. Das sind vier Zutaten, aus denen im Nordosten von Tansania in diesen Tagen eine Story gestrickt wird, die echten Kultcharakter hat. Ingolf Winter, Chef von proWIN International, dem führenden Direktvertrieb für Raumreinigungstechnik in Deutschland, ist gestern aufgebrochen, um zusammen mit Wolfram Kons von RTL den mit 5.895 Meter höchsten Berg Afrikas zu bezwingen: den legendären Uhuru Peak. Netcoo-Online begleitet den Gipfelsturm und berichtet tagsaktuell per Liveschaltungen über Satellitentelefon von dieser spektakulären Expedition.

Am Donnerstag, 26. Juni 2008, will das Expeditionsteam die aufgehende Sonne über Afrika vom Gipfel aus willkommen heißen. Dann wird Ingolf Winter, der an diesem Tag übrigens 54 Jahre alt wird, dem RTL-Frontmann Wolfram Kons einen Spendenscheck von 50.000 Euro für die RTL-Kinderstiftung übergeben. Und direkt nach dem Abstieg, am 28. Juni, wird Winter das erste proWIN-Kinderdorf in Afrika zu Füßen des Kilimandscharo gründen. Mit von der Kletterpartie sind neben einem professionellen RTL-Kamerateam auch die proWIN Manager Uwe Burkhardt, Petra und Bernd Theilacker, Sonja und Jan Hafkemeyer, Peter Stoyke, Sonja Vogel und Ingolf Winters Assistent Steffen Bug.

Das Expeditionsteam geht zum Gipfel auf der anspruchsvollen Machame-Route. Sie gilt als landschaftlich schönste aber konditionell und bergsteigerisch anspruchsvollste aller Routen zum Gipfel des Uhuru. Am Sonntag ist das Team um Ingolf Winter und Wolfram Kons im Dorf Machame auf 1800 Metern eingetroffen. Die erste Etappe startet hier. Sie führt das Team über neun Kilometer quer durch den dichten Regenwald zum Machame Camp auf 2990 Metern über dem Meeresspiegel. Der Start der Wanderung ist angenehm leicht. Das Team kann sich erst mal warmlaufen. Die Sinne gewöhnen sich an die ungewohnte Umgebung. Grün in allen Schattierungen, dazu Vogelgezwitscher und der leise sonore Singsang der tansanischen Scouts und Träger. Die Expeditionsteilnehmer tauschen nur kurze Sätze aus, hin und wieder lockert ein Lachen die konzentrierte Atmosphäre auf.

Alle wissen, was ihnen bevor steht: eine extreme körperliche Belastung. Obwohl der Uhuru Peak für gut trainierte Bergsteiger keine große technische Herausforderung ist, ist er doch ein wirklich Respekt einflößender Berg. Denn: Je höher das Expeditionsteam an den Hängen aufwärts kommt, desto mehr nimmt die Sauerstoffdichte und damit der Luftdruck ab. Ein Szenario, das für den menschlichen Körper puren Streß bedeutet. Den Lungen fällt es zunehmend schwer, den überlebenswichtigen Sauerstoff aus der Umgebungsluft zu filtern. Jeder einzelne Schritt wird zum Kraftakt. Tausend Meter Wegstrecke fühlen sich an wie ein Halbmarathon.

Alles in allem sind es aber gut 50 Kilometer bis zum Gipfel. Auf dem Dach Afrikas beträgt der Luftdruck dann nur noch knapp 50 Prozent im Vergleich zu den gewohnten Verhältnissen auf Meereshöhe. Das ist ein Grund, weshalb gut die Hälfte aller Besteiger im Kilimandscharo-Massiv scheitern. Nicht umsonst heißt der Uhuru in der tansanischen Eingeborenen-Sprache Swahili »Berg des bösen Geistes« …

Das Team um Winter und Kons geht auf einem Forstweg. Der ist leicht zu laufen, weil eben und deshalb trittsicher. Nach einer guten Stunde erreichen die Trailteilnehmer den dichten tropischen Bergregenwald. Jetzt wird es schon anspruchsvoller. Bäume stehen kreuz und quer, der Weg wird schmal und unübersichtlich. Immer wieder stören moosbewachsene Äste, Sträucher, Farne und Lianen den Gehfluß. Inzwischen sind Ingolf Winter und seine Begleiter fast vier Stunden unterwegs. Die Steigung ist jetzt richtig spürbar. Der Puls steigt an. Der Schweiß fließt in Strömen.

Immer öfter müssen Expeditionsteilnehmer kurz rasten um den Rucksack auf dem Buckel zurecht zurücken, kurz zu verschnaufen und einige Schlucke Wasser zu trinken. Fünf Liter sind tägliches Pflichtprogramm. Kein gekühltes Mineralwasser, sondern verkeimtes Wasser aus Brunnen am Wegrand, das mit speziellen Reinigungstabletten genießbar gemacht ist – und trotzdem so fies ausschaut wie es schmuddelig schmeckt.

Der Boden ist jetzt naß und rutschig geworden. Aufpassen ist angesagt. Bloß nicht über eine Wurzel stolpern. Der Aufstieg geht tüchtig in die Knie. Das Team hilft sich gegenseitig, gefährliche Stellen zu meistern. Auf knapp 2700 Meter lichten sich mit einem Mal die Äste. Die Baumgrenze ist erreicht. Die Heide- und Moorzone beginnt. Vor dem Team liegt das Ziel des ersten Tages: Das Machame Camp auf 2990 Metern über dem Meeresspiegel. 1190 Höhenmeter haben sie heute geschafft. Am Montag steht der Aufstieg zum Shira Camp bevor. Knapp tausend Höhenmeter quer durch die Moorlandschaft des Kilimandscharomassiv auf dem Weg zum Gipfel.

Bleiben Sie dran. Wir tun es auch. Am 25. Juni folgt die Fortsetzung auf Netcoo Online – Netcoo, Europas führendes Fachmagazin für Direktvertrieb und Network Marketing.

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