Online Direktvertrieb wächst: Spreadshirt strebt 100 Mio. Euro Jahresumsatz an!

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Neben dem Face to Face Direktvertrieb setzen sich immer mehr Online (Direkt)-vertriebe durch. Insbesondere sind es jüngere Gründer die sich mit cleveren Geschäftsmodellen am Markt behaupten. Und im Gegensatz zur Internetblase aus dem Jahr 1999/2000 haben viele dieser Unternehmen mittlerweile auch tragfähige Geschäftsmodelle und erzielen sehenswerte Umsätze. Auch in Ostdeutschland tut sich einiges, genauer gesagt in Leipzig: Rekordverdächtige Wachstumszahlen in Nordamerika und die generelle Entwicklung des Online-Marktes für Kleidung gibt dem Unternehmen Spreadshirt Anlass, in neuen Umsatzdimensionen zu denken: Bereits in wenigen Jahren soll Spreadshirt einen Jahresumsatz von 100 Millionen Euro erzielen. Davon ist Spreadshirt, welches erst im Jahr 2002 gegründet wurde, nicht mehr weit entfernt.

Seit Anfang 2010 ist die clothing-commerce Plattform profitabel und erzielte nach Unternehmensangaben im vergangenen Jahr rund 31,8 Millionen Euro Umsatz. Der steigende Umsatz wird stark durch den nordamerikanischen Markt vorangetrieben, dort erreichte das Unternehmen bereits 2010 ein Umsatzwachstum von 35 %. Weltweit ist Spreadshirt 2010 um 14 % gewachsen. Das erste Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres lässt auf einen weiteren deutlichen Anstieg für 2011 schließen: In Nordamerika liegt das Bestellwachstum im ersten Halbjahr bei durchschnittlich 86 %. Insgesamt verzeichnet Spreadshirt für diesen Zeitraum ein Bestellwachstum von 27 %. Eine ähnliche Tendenz zeichnet sich auch für das dritte und vierte Quartal ab. Bei Spreadshirt ist man zuversichtlich 2011 einen Umsatz von über 40 Millionen Euro zu erzielen.

Auch 2011 ist für Spreadshirt bisher ein sehr erfolgreiches Jahr, die Wachstumsrate steigt im Jahresverlauf kontinuierlich. Der Online-Markt für personalisierte Kleidung vergrößert sich in allen Regionen. „Unser Wachstum wird jedoch auch durch Produktentwicklungen sowie dem wachsenden Verständnis der Kunden von dem, was wir bieten, getrieben.“, erklärt Philip Rooke, seit April 2011 CEO von Spreadshirt. Gerade, weil mehr und mehr Partner gebrandete Kleidung anbieten und sowohl die Vertriebswege über die Plattform, als auch die Print-on-demand Methoden zunehmen, erreicht Spreadshirt mehr und mehr Kunden. Diese machen außerdem die Erfahrung, dass ein personalisiertes Kleidungsstück ein hochwertiges Geschenk zu einem annehmbaren Preis ist. „Wir gehen davon aus, dass sich diese Trends fortsetzen und unser Wachstum auf Rekordkurs bringen werden.“, fügt Rooke hinzu.

Mit mittlerweile rund 350 Mitarbeitern vergrößerte die Plattform für personalisierte Kleidung und Accessoires auch sein weltweites Team. Vor allem die Bereiche Kundenservice, Onlinemarketing und IT wurden in den vergangenen Monaten personell verstärkt.

Auch Vorwerk Ventures, der Private Equity Arm des Traditionsunternehmens und Nummer 4 im weltweiten Face to Face Direktvertrieb, investiert derzeit stark in Online Direktvertriebe. Für Vorwerk Ventures scheinen derzeit Online Vertriebe lukrativer zu sein als klassische Network Marketing Vertriebe. Das dürfte auch wenig verwundert, denn Online Vertriebe wachsen jährlich um über 100 Prozent und mehr. Diese Wachstumraten sind – bis auf einige wenige Ausnahmen – bei vielen Network Marketing Unternehmen derzeit nicht vorhanden. Und gerade die außergewöhnlichen Gewinne bei einem späteren Verkauf von Online-Unternehmen sind für viele Venture Firmen ein lukratives Geschäft.

Bild: Spreadshirt Logo

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