LR-Gründer Helmut Spikker offensichtlich von Liebig-Kündigung überrascht!

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Ex. LR-Gründer Helmut Spikker

Pünktlich auf den Tag genau, zum 20-jährigen Jubiläum, hat der langjähriger LR-Top-Berater Jürgen Liebig am Donnerstag seine fristlose Kündigung erhalten. In der Network-Branche eine Sensation. Liebig kann die Gründe für die fristlose Kündigung jedenfalls nicht nachvollziehen. Das pikante an der Geschichte: Der umsatzstärkste Orgaleiter des Unternehmens soll sich an diesem Schicksalstag bei einem Autohändler ein neues Auto mit LR-Kennzeichen abgeholt haben. Die genauen Gründe der Trennung sind offiziell nicht näher definiert. „Unüberbrückbare Differenzen und Fehlverhalten“ haben zu dieser Entscheidung seitens LR geführt, so LR-CEO Dr. Abend in einem persönlichen Gespräch mit Netcoo-Geschäftsführer Andreas Graunke.

Der Schritt zur Kündigung sei wohl durchdacht, aber man wolle jetzt „keine schmutzige Wäsche waschen“, dafür gebe es keinen Anlass, schließlich habe Jürgen Liebig maßgeblich zum Erfolg des Unternehmens beigetragen. Doch die Reaktionen könnten unterschiedlicher nicht ausfallen. Aus dem Umfeld des LR-Gründers und ehemaligen LR-Inhabers Helmut Spikker war zu hören, dass dieser ziemlich überrascht gewesen sein soll. Doch die Trennung von Jürgen Liebig dürfte für Helmut Spikker, so vermuten Brancheninsider, und sein neues Projekt wohl nicht ganz ungelegen kommen (wir berichteten bereits ausführlich). Die Liebig Organisation (dazu zählen u.a. die Orgas Kunath, Dogan und Fasini) macht schließlich einen großen Teil des LR-Umsatzes aus.

Auch Achim Hickmann, ebenfalls ehemaliger LR-Gründer und heutiger Evora Vertriebsboss, kann die Gründe für die plötzliche Trennung nicht nachvollziehen. Die Reaktionen aus dem Umfeld der LR-Top-10-Berater fallen ebenfalls unterschiedlich aus. Die einen, so war zumindest inoffiziell zu hören, atmeten auf, die anderen, mit denen Jürgen Liebig beispielsweise eine langjährige Freundschaft verbindet, waren schockiert. Niemand aus den eigenen Reihen kommentiert die Kündigung offiziell. Am Tag der Kündigung hat Netcoo Ilhan Dogan getroffen, Dogan ist ebenfalls wie Liebig Senior President (höchste Position im LR-Marketingplan).

Liebig ist zwar der Sponsor von Dogan, doch seit Jahren verbindet die beiden wohl eher eine beinharte Rivalität um Platz Nr 1 im Unternehmen. Der smarte Türke hatte es sogar vor Liebig geschafft Senior President zu werden. Aber Dogan gab kein Statement ab, doch der Platz an der Sonne gehört jetzt wohl erstmal ihm allein, denn neben Dogan ist derzeit kein weiterer Senior President in Sicht. Fakt ist, dass Dogan nun im Hause der Ahlener die unumstrittende Nummer 1 der erfolgreichsten LR-Berater ist.

Wie es weitergeht, darüber kann zum jetzigen Zeitpunkt nur spekuliert werden: Mittlerweile kann davon ausgegangen werden, dass Liebig zahlreiche Angebote ins Haus geflattert sind, doch zunächst einmal dürfte sich der langjährige Top-Berater gegen seine fristlose Kündigung wehren. Möglich wäre eine Klage auf Umwandlung in eine fristgerechte Kündigung oder die Wiederherstellung in den alten Status. Das er kurzfristig irgendwo anders einsteigen könnte, ist eher unwahrscheinlich. Schließlich ginge es, falls sich die Parteien nicht vorher einigen, bei einer eventuellen gerichtlichen Auseinandersetzung, und darauf deuten derzeit alle Zeichen hin,um Geld, um sehr viel Geld. Liebig dürfte bei LR weit über eine Million Euro im Jahr verdient haben, eine mögliche Abfindung könnte daher entsprechend hoch ausfallen.

In Kürze berichten wir weiter.

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