Konkurrenzkampf auf dem Jeans-Markt!

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Der Jeansmarkt

Der Jeansmarkt, einer der absatzstärksten Bereiche der Modeindustrie, hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt. Immer mehr kleinere Labels drängen in die Läden und machen den etablierten Marken das Leben schwer. Levi Strauss, mit der 501 das selbsternannte Original, verkündete für das 2. Quartal einen Verlust von vier Millionen Dollar. Auch bei Wrangler und Lee schaut es nicht besser aus. Beide verkündeten ebenfalls sinkende Erlöse.

Der Jeansmarkt brauche dringend „eine Spritze Aufregung“ so die Analystin Katrin Magnussen vom amerikanischen Marktforschungsinstitut Mintel. „Entweder Designerjeans oder sehr günstige Jeans“, so das Fazit von Magnussen. Gerade Marken wie Wrangler, Levi´s, Diesel und Co. fallen aber genau in die Mitte und müssten sich deshalb „neu“ erfinden. Doch der Weg wird für die Markenhersteller nicht einfach sein, mit Billigpreisen könne man eine Abwertung des Namens riskieren und mit Premiumprodukten durchaus treue Kunden verlieren.

Im Trend liegen derzeit PRPS –Jans, die zwischen 300 -500 Euro kosten. Preise, die für die bereite Masse wohl eher nicht erschwinglich sind. Daher ist es nicht verwunderlich, dass auch im Direktvertrieb / Network Marketing immer mehr Vertriebe entstehen, die auf Jeans setzen.

Den Grundstein hierfür legte erfolgreich, dass Unternehmen Fashion Europe.net, quasi die Erfinder der Jeansparty, deren Jeanshosen derzeit für einen Endkundenpreis von 29,90 Euro zu erwerben sind. Im Jahr 2006 ist FE.N aus Hamm gestartet und hat nach Unternehmensangaben mittlerweile über 30.000 Vertriebspartner sowie national und international mehrere hundert Depots. FE.N ist der derzeit wohl der größte Vertrieb von Jeanshosen im Network Marketing.

Doch neben FE.N haben sich mittlerweile auch weitere Vertriebe entwickelt, darunter u.a. die Unternehmen Label Jeans, 24 nexx, Fashion Way, Carat Jeans und La Soé. Carat Jeans feierte erst kürzlich die offizielle Markteröffnung.

Die Anzahl, der im Markt tätigen Unternehmen zeigt, dass die Jeans auch hier ein begehrtes Nachfrageprodukt ist, und dass der Direktvertrieb an Endkunden funktioniert.

FE.N, Label Jeans, Carat Jeans und La Soé setzen dabei noch auf Depotkonzepte bzw. Modecenter. Zumal alle Direktvertriebsunternehmen auch noch Karrieremöglichkeiten bieten, so scheint es also auch in Zukunft für Wrangler, Levi´s & Co nicht einfacher zu werden.

Wie sich der Jeansmarkt im Direktvertrieb / Network Marketing entwickelt, dazu mehr in Kürze.

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