Finkelstein nimmt Avon Products ins Visier!

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Notiz

Die US-Anwaltskanzlei Finkelstein Thompson LLP hat den weltgrößten Kosmetik-Direktvertrieb Avon Products ins Visier genommen. Hintergrund ist ein Artikel des angesehenen Wall Street Journal vom 4 Mai 2011, in dem berichtet wurde, dass interne Untersuchungen bei Avon Products ergaben, dass die Firma seit 2004 unzulässige Zahlungen an ausländische Regierungsbeamte, darunter Länder wie Brasilien, Mexiko, Argentinien, Indien und Japan, getätigt haben soll. Dem Bericht zufolge waren dieses die neuesten Entwicklungen einer Untersuchung, die im Juni 2008 begann und die mögliche Verstöße der Firma gegen das Antikorruptionsgesetz, wonach es gesetzwidrig ist Beamte zu bestechen, prüft.

Nach der Veröffentlichung dieser Meldung fiel der Aktienkurs von Avon am 5. Mai um 5,3% und schloss an diesem Tag mit USD 28.71 je Aktie. Finkelstein Thompson gab nun vor kurzem offiziell die Prüfung möglicher Aktionärsklagen gegen Avon Products bekannt. Finkelstein Thompson LLP vertritt seit mehr als 3 Jahrzehnten lang sowohl Institutionelle als auch Privatkunden bei finanztechnischen Rechtsstreitigkeiten und wurde von Aktionären bei einem Dutzend Sammelklagen als alleiniger oder gemeinsamer Hauptrechtsbeistand eingesetzt. Nach Angaben von Finkelstein betreute die Firma in einer Führungsrolle bislang Fälle, in denen über 1 Milliarde Dollar für Anleger und Verbraucher wiedererlangt wurden.

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