Direktvertrieb wächst gegen den Trend!

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Der Direktvertrieb hat sich zu einem professionellen Berufsfeld in einem dynamischen Wachstumsmarkt entwickelt, so das Fazit einer aktuellen Studie des Unternehmensverband Direktvertrieb e.V. (UVDV), die Prof. Dr. Michael Zacharias von der FH Worms in Zusammenarbeit mit dem UVDV durchgeführt hat. Für den „Branchenreport Direktvertrieb 2009“ wurden in Deutschland, Österreich und der Schweiz über 6.600 aktive Vertriebspartner einbezogen. In einer Pressemitteilung hat der Verband nun die einzelnen Ergebnisse zusammen gefasst.


Studie: 93 Prozent betreiben Direktvertrieb in Teilzeit – ausgezeichnete Verdienstmöglichkeiten

In Deutschland sind laut der Untersuchungen von Prof. Zacharias rund 780.000 (A: 50.000, CH 40.000) selbstständige Vertriebspartner aktiv und erwirtschaften einen Umsatz von knapp 6,47 Mrd. Euro (A: 540 Mio. Euro, CH: 518 Mio. Euro) pro Jahr. Dies entspricht einem Zuwachs von rund 7 bis 10 Prozent pro Jahr innerhalb der letzten 10 Jahre. Zum Großteil (93 Prozent) wird Direktvertrieb im Nebenerwerb betrieben, 7 Prozent arbeiten ganztägig in der Branche. Dabei nutzen vor allem Frauen (62 Prozent) den Direktvertrieb, um ein zweites Einkommen zu erzielen. Als wesentliche Motivation für den Einstieg in den Direktvertrieb nennt der Branchenreport beispielsweise „die Generierung eines Zusatzeinkommens“ oder auch „familiäre Gründe, die eine Arbeit von Zuhause erforderlich machen“.

Drei Viertel der Befragten wenden nicht mehr als 15 Stunden pro Woche für die Nebentätigkeit auf. Im Durchschnitt aller Befragten des Branchenreports erzielen die nebenberuflich Tätigen ein Einkommen von rund 820 Euro pro Monat. Hauptberufliche Vertriebspartner mit einem Zeiteinsatz von mehr als 30 Stunden pro Woche erzielen im Schnitt rund 6.000 Euro pro Monat und damit rund dreimal so viel wie ein durchschnittliches Einkommen im Einzelhandel.

Hohes Wachstumspotential – dynamischer Markt
Trotz des bereits dynamischen Wachstums in den vergangnen Jahren ist das Potential im Direktvertrieb hierzulande enorm. In Taiwan sind beispielsweise 18,6 Prozent der Bevölkerung im Direktvertrieb tätig, in den USA immerhin 5,1 Prozent der Bevölkerung. Deutschland liegt mit einem Anteil von 0,9 Prozent, Österreich mit 0,2 Prozent am unteren Ende der Skala.

Neben dem weiterhin entwicklungsfähigen Markt gibt es zahlreiche begünstigende Trends für eine weitere überdurchschnittliche Entwicklung des Direktvertriebs. 85 Prozent der Befragten Vertriebspartner erwarten ein weiteres dynamisches Wachstum in den kommenden Jahren.

• Zunehmend müssen Beruf und Familie besser vereinbart werden, wie es auch von der Politik gefordert wird. Direktvertrieb mit vollkommen flexibler Zeiteinteilung und der Möglichkeit von zu Hause aus zu arbeiten, kommt dieser Forderung in idealer Weise nach und bietet daher insbesondere Berufstätigen mit Familie eine Perspektive.

• Rund 45 aller Vertriebspartner sind erst in den letzten zwei Jahren eingestiegen. Wenn diese Menschen im Direktvertrieb bleiben, wovon bei einer Zufriedensheitsrate von 81 Prozent auszugehen ist, werden weitere Netzwerke aufgebaut, was ein wesentlicher Wachstumsmotor der Branche ist.

• Der demografische Wandel und der Trend des „Downaging“ modifiziert das gesamte Konsumverhalten. Viele 70jährige verhalten sich heute wie 55-60jährige, sind jedoch aufgrund rückläufiger staatlicher Altersversorgung zusehends mit der Notwendigkeit, im Ruhestand ein Zusatzeinkommen zu erzielen, konfrontiert. Auch dies spricht für das Potential des Direktvertriebs als Handelsform.

Orientierung für Interessenten – „Code of Ethics“

Prof. Zacharias rät Interessenten, sich den Partner vorab genau anzusehen: „Der UVDV hat einen „Code of Ethics“ entwickelt, dem alle Mitgliedsunternehmen zwingend verpflichtet sind und dessen Einhaltung der UVDV auch strikt überprüft. Damit grenzen sich professionelle Unternehmen deutlich von möglichen schwarzen Schafen ab, die sich in der Branche versuchen.“

Professionelle und seriöse Direktvertriebsunternehmen gewähren nur Boni bei entsprechenden Produktumsätzen, nicht jedoch beim bloßen Anwerben neuer Vertriebspartner. Diese sogenannten Kopfprämien sind strikt verboten. Ebenso verbietet der „Code of Ethics“ des UVDV Mindestabnahmen, teure Starterpakete oder teure Zwangsschulungen für Neueinsteiger.

Vor allem in der dynamischen Variante des Direktvertriebs, dem Network-Marketing, wo sich jeder Vertriebspartner sein eigenes Netzwerk („Downline“ genannt) aufbaut, ist es entscheidend, dass auf jeder Ebene zu den gleichen Konditionen eingekauft werden kann und auch die gewährten Boni sich ausschließlich am Verkaufsvolumen und nicht an der Stellung in der Downline bemessen. Prof. Zacharias: „Beim seriösen Network-Marketing beißen nicht den letzten die Hunde. Das unterscheidet professionelles Network-Marketing von unseriösen Schneeballsystemen.

Die Internetseite des UVDV finden Sie unter www.uv-dv.de

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