AWD mit schwachen Zahlen im 3.Quartal!

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Carsten Maschmeyer

AWD-Vorstandschef Carsten Maschmeyer rückt von seiner letzten Prognose ab: Anstatt den Umsatz von 727 Mio. Euro (2006) auf 800 Mio. Euro (2007) zu steigern, tritt jetzt die Ernüchterung ein. Nach den ersten neun Monaten liegt der Finanzkonzern bei rund 563 Mio. Euro Umsatz. Konkrete Zahlen wollte Maschmeyer nun nicht mehr nennen. Die Finanzkrise, Probleme in England und ein schwächelndes Deutschlandgeschäft machen dem AWD derzeit zu schaffen.

Unter anderem gingen teilweise AWD-Berater zum aufstrebenden Konkurrenten Formaxx. Wie viele Berater es tatsächlich waren, wollte Maschmeyer nicht sagen. Von insgesamt 30 Landesdirektoren verließen anscheinend jedoch 3 das Unternehmen. Dieses Jahr strebte der AWD eigentlich insgesamt 8.000 Berater an. Doch ob dieses Ziel auch tatsächlich erreicht wird, könne der AWD-Boss ebenfalls nicht sagen. Analysten halten das Ziel für „extrem ambitioniert“. In England sieht es momentan als andere als rosig aus, insgesamt hatte man einen Verlust von 1.8 Mio. Euro im dritten Quartal zu verbuchen. Im Jahr 2006 hatte der Finanzdienstleister aus Hannover noch ein Plus von 1.5 Mio. Euro gemacht. Doch es gab auch gute Nachrichten für AWD-Aktionäre: Maschmeyer verspricht ihnen eine Rekorddividende. Dafür will er den kompletten Gewinn sowie Teile des hohen Cash-Bestandes ausschütten. Im letzten Jahr hatte der AWD 1,30 Euro je Aktie gezahlt.

Bild: AWD-Boss Carsten Maschmeyer, zählt mit seinem Strukturvertrieb mittlerweile zu den reichsten Menschen in Deutschland.

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