Auslandsgeschäft trägt wesentlich zum Erfolg von Vorwerk bei !

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Peter Obberegger

Vorwerk startet gut aufgestellt ins 125. Jahr seines Bestehens. „125 Jahre Vorwerk’ ist das Jubiläum eines Familienunternehmens, das sich immer wieder neu entdeckt und gewandelt hat“, erklärt Peter Oberegger, persönlich haftender Gesellschafter der Vorwerk & Co. KG. „Vorwerk hat es schon immer verstanden, große Kontinuität mit einer stetigen Bereitschaft zum Wandel zu vereinbaren. Dieser ausgeprägten Veränderungsbereitschaft verdankt Vorwerk seine Entwicklung von der kleinen Teppichmanufaktur hin zur international erfolgreichen Unternehmensgruppe mit einem breiten attraktiven Produktportfolio, das vornehmlich direkt beim Kunden vertrieben wird.“ Diese Nähe zum Menschen – sei es als Kunde oder als Fachberater – ist ein wesentliches Merkmal der Geschäftstätigkeit von Vorwerk. „In 61 Ländern sind Vorwerk Produkte heute erhältlich, in 23 Ländern sind wir mit eigenen Tochter-Gesellschaften vertreten“, berichtete Peter Oberegger auf der Bilanz-Pressekonferenz im Juni von Vorwerk. Wegen des starken Euro lag das Geschäftsvolumen 2007 mit rund 2,32 Milliarden Euro allerdings knapp unter dem Rekord von 2006 (2,34 Milliarden Euro). Die Eigenkapitalquote stieg auf 49 Prozent und bildet eine starke Basis für die zukünftige Entwicklung der Vorwerk Gruppe.

Der wichtigste Wachstumstreiber war auch im Jahr 2007 wieder das Auslandsgeschäft. „Der Auslandsanteil unseres Geschäftsvolumens ist 2007 auf 57 Prozent gewachsen. Im Segment Direktvertrieb beträgt der Auslandsanteil sogar 80 Prozent“, stellt Oberegger fest. Das stärkste prozentuale Wachstum erzielte Vorwerk mit dem Kobold in China, mit Thermomix in Portugal, Polen und Frankreich sowie mit der akf Bankengruppe in Deutschland. Die größten absoluten Umsatzzuwächse verzeichnete Vorwerk in Mexiko und Spanien. In Mexiko ist JAFRA die Nummer 1 bei Kosmetikartikeln. In Spanien erzielte der Geschäftsbereich Thermomix einen neuen Verkaufsrekord. Wichtigstes Land für den Vorwerk Direktvertrieb ist Italien – hier ist Vorwerk Marktführer bei den Staubsaugern und auch beim Thermomix ganz vorne.

Auf dem deutschen Markt ist Vorwerk in sieben verschiedenen Geschäftsfeldern aktiv und realisierte 2007 ein Geschäftsvolumen von insgesamt 999 Millionen Euro. Ein deutliches Wachstum um 8 Prozent verzeichneten hier die akf Bankengruppe und die HECTAS Gebäudedienste, die ihre Marktposition weiter ausbauen konnten. Die Vorwerk Teppichwerke sind nach einer erfolgreichen Konsolidierung ebenfalls auf Wachstumskurs und steigerten ihren Umsatz von 74 Millionen auf 78 Millionen Euro im Jahr 2007. Sie profitieren ebenso wie der Direktvertrieb der multifunktionalen Küchenmaschine Thermomix von der Rückbesinnung auf Qualität, die dem Vertrieb von Haushaltsgeräten insgesamt künftig einen deutlichen Schub geben dürfte.

Damit konnte der durch fehlende Fachberater verursachte Umsatzrückgang im Geschäftsbereich Kobold in Deutschland in etwa ausgeglichen werden. Erste Erfolge eines Veränderungsprozesses sind inzwischen sichtbar.

Die südeuropäischen Länder stellen für Produkte und Dienstleistungen aus dem Hause Vorwerk wichtige Schlüsselmärkte dar. An erster Stelle ist Italien zu nennen: Über eine Million Kobold-Geräte und weit über 100.000 multifunktionale Küchenmaschinen Thermomix werden jährlich abgesetzt.

In Spanien verzeichneten die Geschäftsbereiche Kobold und Thermomix ein deutliches Wachstum. Der Thermomix erzielte mit 109 Millionen Euro sogar einen absoluten Verkaufsrekord. Spanien ist auch das erste Auslandsgeschäft der akf Bankengruppe – mit großem Erfolg. Starke Zuwächse beim Thermomix verzeichneten auch Frankreich, Portugal und Polen. In Frankreich lag das Umsatzplus bei 21 Prozent, in Polen bei 40 Prozent. Portugal konnte seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahr sogar fast verdoppeln.

Insgesamt hat Vorwerk mit dem Thermomix eine Umsatzsteigerung von 14 Prozent auf 331 Millionen Euro erreicht.

Kosmetik, Gesichts- und Köperpflege zählen zu den wachstumsstärksten Segmenten im Direktvertrieb. Dies schlug sich auch in den Zahlen des Geschäftsbereichs JAFRA nieder, der mit 592 Millionen Dollar fünf Prozent über dem Vorjahr lag. Erfolgreichste Ländergesellschaft von JAFRA – und von Vorwerk insgesamt – ist einmal mehr Mexiko. Der Umsatz der Vertriebsgesellschaft legte – in mexikanischen Pesos gerechnet – um zwölf Prozent zu.

„Unser Erfolg hängt von den Menschen ab, die für Vorwerk tätig sind“, betont Peter Oberegger. „Deshalb stehen Menschen bei Vorwerk im Mittelpunkt. Wir legen Wert darauf, ihnen optimale Arbeitsbedingungen zu bieten und ein fairer Partner zu sein.“

Die Zahl der für Vorwerk tätigen Mitarbeiter ist im vergangenen Jahr auf 566.000 gestiegen. Davon sind 28.000 als Fachberater für Haushaltsgeräte und 515.000 als JAFRA-Beraterinnen im Direktvertrieb tätig. Darüber hinaus beschäftigt Vorwerk 23.000 fest angestellte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie alle tragen mit großem Engagement zum Wachstum der Vorwerk Gruppe bei.

Alle Geschäftsbereiche orientieren sich an dem strategischen Ziel, ihre bestehenden Märkte weiter zu durchdringen und neue Märkte zu erschließen: JAFRA geht in diesem Jahr nach Brasilien und im kommenden Jahr nach Indonesien.

Bild: Peter Oberegger, persönlich haftender Gesellschafter Vorwerk.

Mehr über Vorwerk lesen Sie in der aktuellen Netcoo Ausgabe – ab dem 28.08.2008 im Handel.

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