Arbonne: CEO spricht von „Umstrukturierung“!

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Arbonne CEO Kay Napier

In den vergangenen Tagen gab es vermehrt Stimmen, die das US-Unternehmen Arbonne in ernsthaften finanziellen Schwierigkeiten sahen. Gerüchten zufolge war nach einer landesweiten Telefonkonferenz mit Präsidentin Rita Davenport sogar angeblich die Rede davon, dass ohne eine Finanzspritze von 400 Millionen US-Dollar der Bankrott drohe. Jetzt soll sich CEO Kay Napier in einem offenen Brief an seine Geschäftspartner gewandt haben, um damit den Behauptungen entgegenzutreten.

In dem bisher offiziell unbestätigten persönlichen Schreiben betont Napier, dass er dem Unternehmen wegen seiner strahlenden und begeisternder Zukunft beigetreten sei und das, was sich ihm seither in der Firma offenbart habe, diese Eindrücke nur habe vertiefen können. Er freue sich darauf, das Unternehmen gemeinsam mit den Vertriebspartnern, Präsident Rita Davenport und anderen Mitgliedern des Managements in die vor ihnen liegenden Jahre führen zu können und teile mit Rita Davenport die Überzeugung, dass bereits 2010 für Arbonne mit seinen Produkten auf dem neuesten Stand der Technik ein herausragendes Jahr werde.

Auf die augenblickliche finanzielle Situation eingehend, beschreibt er, dass er sich unlängst – gemeinsam mit CFO Mark Lehman und weiteren finanztechnischen Ratgebern – mit den Kapitalgebern getroffen habe, um sowohl konstruktive Schritte zu erörtern, mit denen die Firmenbilanz zu verbessern und gleichzeitig das finanzielle Erscheinungsbild zu konsolidieren wäre, als auch die Situation für Geschäftsinvestitionen zu stärken. Im Vorfeld auf die Feierlichkeiten zum 30jährigen Bestehen des Unternehmens sei es den Vertriebspartner zu danken, dass ein starkes und gewinnbringendes Unternehmen geschaffen worden, in diesem Sinne die Zahlung von Provisionen und Boni gesichert sei und es bei den geplanten Reisen und anderen Incentives bleibe – es seien sogar zusätzliche Aktivitäten und Veranstaltungen geplant.

Soweit man letztlich bestrebt sei, die finanziellen Engpässe in der Infrastruktur gegenüber den Kapitalgebern zu restrukturieren, bedeute dies lediglich hinsichtlich der Besitzverhältnisse eine Umwandlung von Verbindlichkeiten in Firmenkapital. Derartige Maßnahmen hätten jedoch keinerlei negativen Einfluß auf das tägliche Geschäft. Die Firma verfüge über genügend Kapitalfluß zur Abwicklung aller erforderlichen Geschäftsabläufe und man erwarte keine Störungen im Verhältnis zu den Arbonne-Vertriebspartnern, Angestellten, Lieferanten oder Anbietern. Der Ausblick auf die vor ihnen liegende, gemeinsame Zukunft sei also zusammenfassend durch nichts getrübt. Napier rief alle Geschäftspartner zu Geschlossenheit und zu derjenigen Begeisterung auf, derer es bedürfe, Arbonne zu noch größerem Wachstum als jemals zuvor zu verhelfen.

Arbonne wurde 1980 gegründet und ist u.a. mit Swiss Skin Care Produkten in den USA, Kanada Australien und UK tätig.

Bild: Arbonne, CEO Kay Napier

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