Amway bestreitet Intervention bei Warschauer Filmfestival!

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2005 entschied das Gericht zugunsten von Amway!

Polnischen Medien zufolge soll US-Direktvertriebsgigant Amway Berichte bestreiten, nach denen er die Aufführung der Film-Dokumentation „Welcome to Life“ anläßlich des Warschauer Film Festivals blockiert haben soll. In einer Verlautbarung auf seiner Webseite teilt das Unternehmen mit, dass der Film nicht wegen einer direkten Einschüchterung des öffentlichen Senders TVP, der die Vorführrechte an dem Film besitzt, aus dem Festivalprogramm genommen worden sei, sondern wegen eines noch in der Schwebe befindlichen Verfahrens zwischen Amway und TVP.

1998 zeigte der Film „Welcome to Life“ als eine kritische Dokumentation über das amerikanische Vertriebsunternehmen nach eigenen Worten „privatwirtschaftliche Einzelpersonen“ und unterstellte ihnen Handelsausübungen, die gegen das polnische Gesetz verstießen. Das brachte TVP und das Contra Studio als Produzenten des Films vor Gericht. 2005 entschied das Gericht im Sinne der Klägerin Amway und untersagte TVP die Vorführung oder Weiterverbreitung der Dokumentation. Da TVP die Entscheidung nicht angefochten hatte, wurde das Urteil somit rechtsgültig.

Unabhängig davon verklagt Amway das Contra Studio, mit seiner Dokumentation falsche Eindrücke über das Unternehmen zu erwecken. Dieser Rechtsstreit ist noch anhängig. Amway besteht inzwischen auf einer Schließung des Falles, die Beklagte jedoch hat um die Anhörung weiterer Zeugen nachgesucht. Es gibt Stimmen, die die Frage aufwerfen, ob Amway mit seiner Vorgehensweise neuerlich kritische Stimmen verstummen lassen will.

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